Walser zur Amoktat in Nenzing: Rechtsextreme Szene immer gewaltbereiter

Grüne unterstützen Forderung des Mauthausen-Komitees

Wien (OTS) - „Ich möchte den Angehörigen der Opfer dieser unfassbaren Amoktat des rechtsextremen Täters in der Nacht auf Sonntag zuerst mein Beileid ausdrücken“, reagiert der Grüne Nationalratsabgeordnete Harald Walser betroffen auf den Vorfall in der Vorarlberger Gemeinde Nenzing, die drei Menschen das Leben kostete.

Walser erinnert daran, dass sich der Täter Gregor S. im Umfeld der bereits seit Jahren durch Gewalttaten auffälligen neonazistischen Skinhead-Gruppierung „Blood & Honour“ bewegt hat, die in der Vergangenheit in zahlreiche Auseinandersetzungen verwickelt war, in einem Fall ebenfalls mit einem Todesopfer. Walser verweist auch auf die nationale und internationale Vernetzung der Rechtsextremisten:
„Diese Gruppe wurde nach einer längeren Pause in den letzten Monaten wieder wie die gesamte Vorarlberger Neonazi-Szene aktiv und ist etwa durch die gewalttätige Teilnahme an den Demonstrationen in Spielfeld im vergangenen November, bei der ‚Lichter für Österreich‘-Kundgebungen im Februar in Dornbirn sowie bei einem Konzert mit der ungarischen Neonaziband Indulat, in dessen Vorfeld auch Schießübungen veranstaltet wurden, in Erscheinung getreten.“ Immer mit dabei war sowohl beim Konzert als auch in Spielfeld ein Transparent der Gruppe.

"Die Grünen unterstützen daher die Forderung des Mauthausen-Komitees Österreich, dass aufgrund des dramatischen Anstiegs rechtsextremer Straftaten ein Nationaler Aktionsplan gegen Neonazismus und Rechtsextremismus zu beschließen ist."

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