500 Jahre Trennung sind genug - ökumenischer Kongress "Begegnung.Versöhnung.Zukunft" – ANHÄNGE

Beim Kongress des ökumenischen Netzwerks „Miteinander für Europa“, werden von 30.6. bis 2.7.2016 rund 4.000 ChristInnen aus unterschiedlichen Konfessionen in München erwartet.

Wien (OTS) - Unter dem Motto „Begegnung. Versöhnung. Zukunft“ tauschen die Teilnehmer über Initiativen und Projekte aus, ihr versöhntes Miteinander soll als Modell für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa verstanden werden. Der Kongress wird von Papst Franziskus, dem Ökumenischen Patriarchen, den großen Kirchen und europäischen Institutionen unterstützt.

Im dreitägigen Kongress von 30.6. bis 2.7. im Münchener Zirkus-Krone-Bau stehen die brennenden Herausforderungen in Europa am Programm: Themen wie Immigration, Solidarität mit Bedürftigen, Dialog mit Juden und Muslimen, das Miteinander von Jung und Alt oder die christlichen Beiträge zur Bewältigung der Wirtschaftskrise werden in Impulsvorträgen, Erfahrungsberichten und Austausch thematisiert. Den Abschluss der Veranstaltung bildet am 2. Juli eine Kundgebung am Stachus, die als „Fest der Hoffnung“ gefeiert wird.

Begegnung. Versöhnung. Zukunft

Der Titel des Kongresses „Begegnung. Versöhnung. Zukunft“ drückt die drei Aspekte der Veranstaltung aus: Durch die versöhnte Begegnung wird Einheit in Verschiedenheit möglich, als Grundlage für ein lebensfreundliches Europa, in dem Trennungen und Vorurteile überwunden werden können.
„Wir wollen zeigen, dass es gelingen kann, gemeinsam zu arbeiten, einander zu respektieren und voneinander zu lernen, auch wenn wir aus ganz verschiedenen Ecken kommen“, meint der evangelische Altbischof Herwig Sturm. „Das wünschen wir uns – einen respektvollen Umgang mit der Vielfalt Europas und ein versöhntes Zusammenleben der Kirchen. Denn 500 Jahre Trennung sind genug!“.

Netzwerk „Miteinander für Europa“

Das internationale Netzwerk „Miteinander für Europa“ ist 1999 anlässlich der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche entstanden. Mittlerweile gehören ihm über 300 christliche Bewegungen aus ganz Europa an, in denen sich evangelische, katholische, anglikanische, orthodoxe und freikirchliche Menschen für die Einheit und Versöhnung der verschiedenen Konfessionen engagieren.

Im Jahr 2001 haben 800 Verantwortliche unterschiedlicher christlicher Gemeinschaften ein „Bündnis der Liebe“, geschlossen, es markiert Start und Ziel der Bewegung. 2014 wurde das Netzwerk „Miteinander für Europa“ mit dem „Europäischen St.-Ulrichs-Preis“ für Verdienste um die Einheit Europas im christlichen Geist geehrt.

Prominente Schirmherrschaft

Die großen Kirchen und europäischen Institutionen unterstützen „Miteinander für Europa“. Papst Franziskus und der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I. senden zum Kongress eine persönliche Videobotschaft. Der Generalsekretär des Europarates Thorbjorn Jagland und der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker haben ihre Schirmherrschaft für den Kongress in München zugesagt.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat der Veranstaltung „Begegnung. Versöhnung. Zukunft“ auch die Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments erteilt. Er betonte die Wichtigkeit, sich gemeinsam für Solidarität und Frieden, für Toleranz und Dialog zwischen den Kulturen und Religionen einzusetzen sowie das Bewusstsein der Zugehörigkeit zu Europa und eine aktive Bürgerschaft zu fördern.

"Begegnung. Versöhnung. Zukunft" - ökumenischer Kongress von 30.6.
bis 2.7. 2016 in München


Datum: 30.6.2016

Ort:
München, Deutschland

Rückfragen & Kontakt:

Koordinationsteam „Miteinander für Europa – Österreich“,
Chiarina Marent, Tel. 0650/90 92 557, chiarina@gmx.at

Ausführliche Information und Anmeldeformular:
http://www.together4europe.org/de

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