- 23.05.2016, 12:58:21
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500 Jahre Trennung sind genug - ökumenischer Kongress "Begegnung.Versöhnung.Zukunft" – ANHÄNGE
Beim Kongress des ökumenischen Netzwerks „Miteinander für Europa“, werden von 30.6. bis 2.7.2016 rund 4.000 ChristInnen aus unterschiedlichen Konfessionen in München erwartet.

Utl.: Beim Kongress des ökumenischen Netzwerks „Miteinander für
Europa“, werden von 30.6. bis 2.7.2016 rund 4.000 ChristInnen
aus unterschiedlichen Konfessionen in München erwartet. =
Wien (OTS) - Unter dem Motto „Begegnung. Versöhnung. Zukunft“
tauschen die Teilnehmer über Initiativen und Projekte aus, ihr
versöhntes Miteinander soll als Modell für gesellschaftlichen
Zusammenhalt in Europa verstanden werden. Der Kongress wird von Papst
Franziskus, dem Ökumenischen Patriarchen, den großen Kirchen und
europäischen Institutionen unterstützt.
Im dreitägigen Kongress von 30.6. bis 2.7. im Münchener
Zirkus-Krone-Bau stehen die brennenden Herausforderungen in Europa am
Programm: Themen wie Immigration, Solidarität mit Bedürftigen, Dialog
mit Juden und Muslimen, das Miteinander von Jung und Alt oder die
christlichen Beiträge zur Bewältigung der Wirtschaftskrise werden in
Impulsvorträgen, Erfahrungsberichten und Austausch thematisiert. Den
Abschluss der Veranstaltung bildet am 2. Juli eine Kundgebung am
Stachus, die als „Fest der Hoffnung“ gefeiert wird.
Begegnung. Versöhnung. Zukunft
Der Titel des Kongresses „Begegnung. Versöhnung. Zukunft“ drückt die
drei Aspekte der Veranstaltung aus: Durch die versöhnte Begegnung
wird Einheit in Verschiedenheit möglich, als Grundlage für ein
lebensfreundliches Europa, in dem Trennungen und Vorurteile
überwunden werden können.
„Wir wollen zeigen, dass es gelingen kann, gemeinsam zu arbeiten,
einander zu respektieren und voneinander zu lernen, auch wenn wir aus
ganz verschiedenen Ecken kommen“, meint der evangelische Altbischof
Herwig Sturm. „Das wünschen wir uns – einen respektvollen Umgang mit
der Vielfalt Europas und ein versöhntes Zusammenleben der Kirchen.
Denn 500 Jahre Trennung sind genug!“.
Netzwerk „Miteinander für Europa“
Das internationale Netzwerk „Miteinander für Europa“ ist 1999
anlässlich der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ des
Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche entstanden.
Mittlerweile gehören ihm über 300 christliche Bewegungen aus ganz
Europa an, in denen sich evangelische, katholische, anglikanische,
orthodoxe und freikirchliche Menschen für die Einheit und Versöhnung
der verschiedenen Konfessionen engagieren.
Im Jahr 2001 haben 800 Verantwortliche unterschiedlicher christlicher
Gemeinschaften ein „Bündnis der Liebe“, geschlossen, es markiert
Start und Ziel der Bewegung. 2014 wurde das Netzwerk „Miteinander
für Europa“ mit dem „Europäischen St.-Ulrichs-Preis“ für Verdienste
um die Einheit Europas im christlichen Geist geehrt.
Prominente Schirmherrschaft
Die großen Kirchen und europäischen Institutionen unterstützen
„Miteinander für Europa“. Papst Franziskus und der Ökumenische
Patriarch Bartholomäus I. senden zum Kongress eine persönliche
Videobotschaft. Der Generalsekretär des Europarates Thorbjorn Jagland
und der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker
haben ihre Schirmherrschaft für den Kongress in München zugesagt.
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat der
Veranstaltung „Begegnung. Versöhnung. Zukunft“ auch die
Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments erteilt. Er betonte die
Wichtigkeit, sich gemeinsam für Solidarität und Frieden, für Toleranz
und Dialog zwischen den Kulturen und Religionen einzusetzen sowie das
Bewusstsein der Zugehörigkeit zu Europa und eine aktive Bürgerschaft
zu fördern.
"Begegnung. Versöhnung. Zukunft" - ökumenischer Kongress von 30.6. bis 2.7. 2016 in München Datum: 30.6.2016 Ort: München, Deutschland
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