• 22.05.2016, 13:39:45
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Ausstellung "Rot ich weiß Rot. Kritische Kunst für Österreich" im Forum Frohner eröffnet

Die Schau zeigt hochkarätige Werke renommierter Künstlerinnen, die sich intensiv mit Österreich und seiner politischen, sozialen und gesellschaftlichen Realität auseinandersetzen

https://www.apa-fotoservice.at/galerie/7809/ Im
Bild v.l.n.r.: Hermann Dikowitsch, Joachim Rössl,Elisabeth
Voggeneder, Kuratorin Forum Frohner, Christian Bauer, Kurator der
Ausstellung, Stefan Frohner

Utl.: Die Schau zeigt hochkarätige Werke renommierter Künstlerinnen,
die sich intensiv mit Österreich und seiner politischen,
sozialen und gesellschaftlichen Realität auseinandersetzen =

Krems an der Donau (OTS) - Am Samstag 21. Mai 2016 wurde die
Ausstellung "Rot ich weiß Rot. Kritische Kunst für Österreich“ im
Forum Frohner von Hermann Dikowitsch, Leiter der Abteilung Kunst und
Kultur im Amt der NÖ Landesregierung, Joachim Rössl sowie dem
Kuratorenteam Elisabeth Voggeneder und Christian Bauer eröffnet. Eine
kurzweilige Lesung des bekannten österreichischen Schriftstellers
Josef Haslinger fand großen Anklang bei den zahlreichen
BesucherInnen.

Die Ausstellung „Rot ich weiß Rot. Kritische Kunst für Österreich“
zeigt rund 50 hochkarätige Arbeiten von 36 renommierten heimischen
Künstlerinnen und Künstlern bzw Kollaborationen, die sich alle
intensiv mit Österreich und seiner politischen, sozialen und
gesellschaftlichen Realität auseinander setzen. 1979 stellte das Buch
„Rot ich weiß Rot“ kritische Reflexionen über das künstlerische Klima
in Österreich an. Ausgangspunkt dafür war die These einer
„politischen Windstille“, die laut einem Bericht der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung dazu führte, dass es in Österreich keine Kritiker
des eigenen Landes gebe. Dem stellten rund 70 AutorInnen von Thomas
Bernhard bis Helmut Qualtinger, von Friederike Mayröcker bis Elfriede
Jelinek, von Josef Haslinger bis Peter Handke eine umfassende Kritik
der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Situation unseres
Landes entgegen. Josef Haslinger las im Rahmen der Eröffnung seinen
Textbeitrag vor. „Ich war damals mit 23 Jahren einer der jüngsten
Autoren in diesem Buch“, verriet der Schriftsteller und fügte mit
einem Augenzwinkern hinzu: „Heute würde ich das sicher nicht mehr so
schreiben.“ Nichts desto trotz kam der Beitrag bei den BesucherInnen
der Vernissage sehr gut an und erntete einige Lacher.

Die Ausstellung „Rot ich weiß Rot. Kritische Kunst für Österreich“
lotet die Relevanz des Buches für das Kunstschaffen aus. Sie spürt
Deutungen der nationalen Identität nach, beschäftigt sich mit dem
Nachwirken des Nationalsozialismus, zeigt alternative Lebensmodelle
der Künstlerinnen und Künstler und thematisiert die kritische
Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen. Der Ausstellungsparcours
vereint zahlreiche Genres, Techniken und Medien, von der Zeichnung
zur Malerei, von der Skulptur zum Film, von der Karikatur zur Fahne.
Zu sehen sind Werke von a room of one‘s own, Jakob Alt, Ona B.,
Herbert Boeckl, Die Damen, Manfred Deix, Günter Brus, VALIE EXPORT,
VALIE EXPORT & Lotte Hendrich Hassmann, Wolfgang Flatz, Padhi
Frieberger, Adolf Frohner, Franz Graf, Christa Hauer-Fruhmann,
Johann Hauser, Gottfried Helnwein, Marcel Houf, Franz Hubmann,
Johanna Kandl & Ingeborg Strobl, Elke Silvia Krystufek, Leopold
Kupelwieser, Victor Matejka, Otto Muehl, Hermann Nitsch, Gerhard
Rühm, Christian R. Skrein, Erich Sokol, Oswald Tschirtner, August
Walla, Susanne Wenger, Lawrence Weiner, Nives Widauer, Nives
Widauer und Meinhard Rauchensteiner und Robert Zahornicky.

Zur Eröffnung waren gekommen die KünstlerInnen Ona. B. sowie Robert
Zahornicky die ja beide in der Ausstellung vertreten sind, Stefan
Frohner (Sohn des Künstlers Adolf Frohner), der Kremser
Vizebürgermeister Wolfgang Derler, Carl Aigner (Direktor des
Landesmuseum Niederösterreich), Christine Grond (Leiterin Archiv für
Zeitgenossen), Armin Laussegger (Leiter des Zentrums für Museale
Sammlungswissenschaften/Donau-Universität Krems), Wolfgang Denk
(Gründungsdirektor der Kunsthalle Krems), Christiane Krejs (die
künstlerische Leiterin vom Kunstraum Niederösterreich), Günter
Wolfsberger von der Galerie Göttlicher, sowie Florian Steininger
(künstlerischer Direktor Kunsthalle Krems) und Gottfried Gusenbauer
(künstlersicher Direktor Karikaturmuseum Krems).

Die Ausstellung „Rot ich weiß Rot. Kritische Kunst für Österreich“
ist vom 22. Mai bis 6. November 2016 im Forum Frohner in Krems-Stein
zu sehen.

Die komplette Pressemappe kann hier downgeloadet werden:
https://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=KOYM8

Weitere Bilder unter: https://www.apa-fotoservice.at/galerie/7809/

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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