- 18.05.2016, 14:55:42
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LK Österreich und Waldverband begrüßen neue Ausbildung zum Forstwart
Neuer Standort in Traunkirchen: Hoher Stellenwert von Wald und Holz gewährleistet
Utl.: Neuer Standort in Traunkirchen: Hoher Stellenwert von Wald und
Holz gewährleistet =
Wien (OTS) - "Völlig neue Anforderungen an das Forstpersonal und
geänderte Berufsbilder verlangen auch eine Reform der Ausbildung. Der
heutige Beschluss des Ministerrates über die Einführung einer
zweijährigen bedarfsorientierten Ausbildung künftiger
Forstwarte(innen) entspricht exakt dieser Notwendigkeit. Damit wurden
auch die Kompetenzen des Forstwartes deutlich aufgewertet. Dieser
kann laut Forstgesetz als Forstorgan kleinere und mittlere
Forstbetriebe bis zu 1.000 ha Waldfläche forstlich und jagdlich
führen. Daher freut es uns, dass mit der zweijährigen Forstfachschule
eine solide Basis für künftige Forstmanager und somit für eine
Aufwertung der Berufsgruppe und ihrer Aufgaben gelegt wurde",
begrüßen Franz Titschenbacher, Vorsitzender des Ausschusses für
Forst- und Holzwirtschaft der LK Österreich sowie Präsident der LK
Steiermark, und Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich,
den Ministerratsbeschluss.
Seit 2008 in Planung
"Bereits im Jahr 2008 hat das Landwirtschaftsministerium einen
Evaluierungsprozess der Forstwarteausbildung eingeleitet. Wir haben
im Rahmen des Österreichischen Walddialogs gemeinsam mit allen
beteiligten Gruppen der Forst- und Jagdwirtschaft ein sehr
praxisorientiertes Berufsbild für die künftige Forstwartin
beziehungsweise den künftigen Forstwart entwickelt, das nun
Gesetzesform annimmt", ergänzt Titschenbacher. Die Schüler werden mit
allen forstlichen und jagdlichen Grundlagen konfrontiert, müssen
neben dem theoretischen auch einen praktischen Unterricht in Form
einer Betriebspraxis absolvieren und vertiefen erlernte
wirtschaftliche Aspekte in einem Übungsbetrieb.
Holz beim Bau verwendet
Die derzeitigen Ausbildungsstätten, die Forstfachschule in
Waidhofen an der Ybbs und die Forstliche Ausbildungsstätte Ort in
Gmunden werden in Traunkirchen zu einem Forstlichen Bildungszentrum
zusammengeführt, das dann das modernste Aus- und
Weiterbildungszentrum Europas in Forstfragen sein wird. "Es ist
gelungen, bei der baulichen Adaption dem Baustoff Holz einen
entsprechenden Stellenwert einzuräumen", stellt Obmann Rosenstatter
erfreut fest und bedankt sich für diese Maßnahme. Rosenstatter
abschließend: "Dieses Bildungszentrum wird Synergien zwischen Bildung
und Forschung nutzen und so den künftigen Forstwarten jene Antworten
bieten, die eine multifunktionale und nachhaltige Waldwirtschaftung
von ihnen tagtäglich verlangt."
(Schluss)
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