• 18.05.2016, 10:52:51
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Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien bewirbt sich für EuroPride 2019

Wien (OTS) - 18 Jahre nach 2001, als Wien bereits Austragungsort für
EuroPride war, will die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien, die
heuer bereits zum 14. Mal die seit 1996 stattfindende
Regenbogenparade organisiert, diese Veranstaltung wieder nach Wien
holen und wird sich daher um die Ausrichtung von EuroPride 2019
bewerben.

"Bereits im März dieses Jahres haben wir unsere diesbezügliche
Absichtserklärung der EPOA (European Pride Organisers Association)
übermittelt. Mit im Rennen um den Titel 'EuroPride 2019' ist die
französische Organisation 'MAG – Mouvement d’affirmation des jeunes
lesbiennes, gais, bi et trans', die EuroPride nach Straßburg holen
will. Welche Stadt den Zuschlag erhält, wird im Oktober in
Montpellier auf der EPOA-Jahrestagung durch die EPOA-Mitglieder
entschieden", erläutert HOSI-Wien-Obmann Christian Högl – und weiter:
"Wir rechnen uns sehr gute Chancen aus, dieses paneuropäische
LSBTIQ-Großevent nach Wien zu holen, da EuroPride erst 2013 in einer
französischen Stadt, in Marseille, stattfand und Wien wohl eine der
schönsten Kulissen für das 2019 anstehende 50-Jahr-Jubiläum von
Stonewall wäre. Auch für die HOSI Wien wird es ein Jubiläumsjahr
sein, nämlich das ihres 40-jährigen Bestehens."

Visions of Pride

"Unter dem Arbeitstitel 'Visions of Pride' tagt seit Februar
regelmäßig eine Gruppe des Organisationsteams der Regenbogenparade,
die dieses Jahr am 18. Juni stattfindet", informiert Marian Fink,
Mitglied des Organisationsteams. "Dabei steht 'Visions of Pride', das
auch als Slogan für EuroPride 2019 in Wien gehandelt wird, für die
Diversität der LSBTIQ-Community. So vielfältig sexuelle
Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Lebensentwürfe sind, so
unterschiedlich können die persönlichen Vorstellungen von 'Pride' und
die eigene Schwerpunktsetzung sein", führt Fink weiter aus.
"Gemeinsam ist uns aber das Streben nach einer
diskriminierungsfreien, von gegenseitigem Respekt getragenen
Gesellschaft – in Österreich, Europa und der ganzen Welt."

Gemeinschaftsprojekt

"Auch die Bewerbung wird bereits eine Gemeinschaftssache sein, und so
wollen wir in den kommenden Wochen mit VertreterInnen der Wiener
Stadtpolitik und mit den lokalen Community-Organisationen und
-Unter-nehmen in Kontakt treten und sie um ihre
Unterstützungserklärungen ersuchen", kündigt HOSI-Wien-Obfrau Lui
Fidelsberger an. "EuroPride selbst verstehen wir als gemeinsames
Projekt, an dem sich, sollte Wien den Zuschlag bekommen, wie schon
2001 die gesamte Community und ihre Vereine und Gruppen mit der
Abhaltung verschiedenster Veranstaltungen beteiligen kann und soll.
Und nur so ist auch sichergestellt, dass möglichst viele Visions of
Pride realisiert werden. Geplante Fixpunkte werden jedenfalls eine
Eröffnungs- und eine Abschlussfeier, eine Menschenrechtsveranstaltung
und die Parade sein. Auch ein Pride Village darf bei EuroPride
natürlich nicht fehlen, daher hoffen wir, dass unsere KollegInnen vom
CSD Vienna 2019 wieder ein tolle Zeltstadt organisieren werden."

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