• 17.05.2016, 13:32:21
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ÖH Uni Wien zum IDAHOT: Homo- und Trans*phobie müssen auch an der Universität bekämpft werden

Studierendenvertretung ruft am internationalen Tag gegen Homo-und Transphobie zur Solidarität auf und macht auf Beratungsangebot aufmerksam

Utl.: Studierendenvertretung ruft am internationalen Tag gegen
Homo-und Transphobie zur Solidarität auf und macht auf
Beratungsangebot aufmerksam =

Wien (OTS) - Zum 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homo- und
Trans*phobie macht auch die Studierendenvertretung an der Universität
Wien auf die Diskriminierung von LGBTIQ-Personen aufmerksam. "Auch
Studierende sind von der Feindlichkeit gegenüber Homosexuellen und
Trans*personen betroffen", erklärt Camila Garfias (VSStÖ) vom
Vorsitzteam der ÖH Uni Wien. 2015 wurde die Studie „Queer in Wien –
Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen,
Transgender-Personen und Intersexuellen (LGBTIs)“ präsentiert. Diese
besagt, dass 79 Prozent der Befragten im öffentlichen Raum beschimpft
wurden. Ein Viertel davon war sexualisierten Übergriffen oder
sexualisierter Gewalt ausgesetzt, 20 Prozent wurden körperlich
attackiert.

Angesichts der Krise in der Asylpolitik sind es schutzsuchende
Frauen* und LGBTIQ-Flüchtlinge, die auf und nach ihrer Flucht mit
ständiger Diskriminierung zu kämpfen haben. So wird an den wenigsten
Orten dafür gesorgt, dass diesen Menschen in den
Flüchtlingsunterkünften ein besonderer Schutz zukommt. Auf Missstände
wie diesen wollen weltweit Aktivist_innen und NGOs heute aufmerksam
machen.

"Daher rufen auch wir als ÖH Uni Wien auf, sich an der Demonstration
heute am 17. Mai zu beteiligen", betont Karin Stanger (GRAS) vom
Vorsitzteam. Mehr Infos dazu unter:
https://www.facebook.com/events/218993335149634/

"Für Menschen, insbesondere Studierende, die von Diskriminierung
betroffen sind, bietet die ÖH Uni Wien Beratung, Unterstützung sowie
eine Plattform zur Selbstorganisation an", hält Elisabeth
Weissensteiner (KSV-Lili) fest. Seit Oktober 2005 gibt es an der
Universitätsvertretung Wien ein autonom besetztes und finanziell
unabhängiges Referat für HomoBiTrans*-Angelegenheiten, dessen
Existenz und Aufgabenbereich auch in der Satzung verankert ist.

Wenn es Fragen gibt oder bei homophoben oder trans*phoben Vorfällen
Unterstützung gesucht wird, können sich Studierende und Betroffene an
das Referat per E-Mail wenden oder während den Beratungszeiten
vorbeischauen:

Referat für HomoBiTrans*-Angelegenheiten
AAKH, Spitalgasse 2, Hof 1, A-1090 Wien
E-Mail: [email protected]
Beratung: Do.: 11:00-15:00

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