• 17.05.2016, 12:00:32
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Frauenberger zum IDAHOT: „Gleiche Rechte für alle“

Wien (OTS) - „Unsere Vision einer weltoffenen Gesellschaft gründet
auf Wertschätzung, Anerkennung und gleichen Rechten. Menschenrechte
sind universell und unteilbar. Leider gilt dieser Anspruch noch immer
nicht überall auf dieser Welt. Wir setzen am heutigen IDAHOT einmal
mehr ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung von
LGBTIQ-Personen in Wien, in Österreich und auf der ganzen Welt!“ hält
Stadträtin Sandra Frauenberger anlässlich des Internationalen Tages
gegen Homo- und Transphobie (International Day against Homo-, Trans-,
Biphobia, IDAHOT) fest.

Die Stadt Wien betreibt seit 17 Jahren mit Unterstützung der
Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und
transgender Lebensweisen (WASt) Amtliche Buntmachung. „Wir brauchen
aber Solidarität im Kampf gegen Homophobie und Transphobie, denn
zusammen sind wir stärker. Deshalb haben wir uns als Stadt Wien im
Rahmen der LandesfamilienreferentInnenkonferenz für die Anerkennung
von vielfältigen Familienformen eingesetzt. Es ist notwendig,
diversitätsorientierte Angebote für alle Familien zu haben, so auch
für Regenbogenfamilien. Ich freue mich, dass wir hier einen
einstimmigen Beschluss fassen konnten“, betont Frauenberger.

Der IDAHOT wird seit 2005 jedes Jahr am 17. Mai begangen und macht
auf die weltweite Situation von Lesben, Schwule, Trans*gender und
Inter*sex Personen aufmerksam. Vor diesem Hintergrund hat sich die
Stadt Wien 2013 in Den Haag mit einigen anderen Städten zum
internationalen Rainbow Cities Netzwerk (RCN) zusammengeschlossen.
Das erste Netzwerktreffen fand 2014 im Wiener Rathaus statt.

„Die Städte Amsterdam, Brighton & Hove, Genf, Köln, Laibach,
Mannheim, München, Rotterdam, Turin, Wien und Zürich zeigen sich als
Regenbogenstädte aus unterschiedlichen Perspektiven und verweisen so
auf das, worum es wirklich geht, nämlich Liebe“, fasst Wolfgang
Wilhelm, Leiter der WASt, die Idee des RCN zusammen.

„Wir müssen uns für noch mehr Solidarität und Zusammenhalt
einsetzen. Denn nur gemeinsam packen wir die Herausforderung an und
meistern sie. Mit dem Rainbow Cities Netzwerk haben wir diese
Zusammenarbeit erstmals auch institutionalisiert. LGBTIQ-Rechte sind
Menschenrechte und die völlige Gleichstellung ist unser aller Ziel“,
so Frauenberger abschließend. (Schluss)ahs

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