Frauenberger zum IDAHOT: „Gleiche Rechte für alle“

Wien (OTS) - „Unsere Vision einer weltoffenen Gesellschaft gründet auf Wertschätzung, Anerkennung und gleichen Rechten. Menschenrechte sind universell und unteilbar. Leider gilt dieser Anspruch noch immer nicht überall auf dieser Welt. Wir setzen am heutigen IDAHOT einmal mehr ein Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung von LGBTIQ-Personen in Wien, in Österreich und auf der ganzen Welt!“ hält Stadträtin Sandra Frauenberger anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (International Day against Homo-, Trans-, Biphobia, IDAHOT) fest.

Die Stadt Wien betreibt seit 17 Jahren mit Unterstützung der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) Amtliche Buntmachung. „Wir brauchen aber Solidarität im Kampf gegen Homophobie und Transphobie, denn zusammen sind wir stärker. Deshalb haben wir uns als Stadt Wien im Rahmen der LandesfamilienreferentInnenkonferenz für die Anerkennung von vielfältigen Familienformen eingesetzt. Es ist notwendig, diversitätsorientierte Angebote für alle Familien zu haben, so auch für Regenbogenfamilien. Ich freue mich, dass wir hier einen einstimmigen Beschluss fassen konnten“, betont Frauenberger.

Der IDAHOT wird seit 2005 jedes Jahr am 17. Mai begangen und macht auf die weltweite Situation von Lesben, Schwule, Trans*gender und Inter*sex Personen aufmerksam. Vor diesem Hintergrund hat sich die Stadt Wien 2013 in Den Haag mit einigen anderen Städten zum internationalen Rainbow Cities Netzwerk (RCN) zusammengeschlossen. Das erste Netzwerktreffen fand 2014 im Wiener Rathaus statt.

„Die Städte Amsterdam, Brighton & Hove, Genf, Köln, Laibach, Mannheim, München, Rotterdam, Turin, Wien und Zürich zeigen sich als Regenbogenstädte aus unterschiedlichen Perspektiven und verweisen so auf das, worum es wirklich geht, nämlich Liebe“, fasst Wolfgang Wilhelm, Leiter der WASt, die Idee des RCN zusammen.

„Wir müssen uns für noch mehr Solidarität und Zusammenhalt einsetzen. Denn nur gemeinsam packen wir die Herausforderung an und meistern sie. Mit dem Rainbow Cities Netzwerk haben wir diese Zusammenarbeit erstmals auch institutionalisiert. LGBTIQ-Rechte sind Menschenrechte und die völlige Gleichstellung ist unser aller Ziel“, so Frauenberger abschließend. (Schluss)ahs

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