SoHo Wien: Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht!

Berlin und Wien gemeinsam gegen Diskriminierung

Wien (OTS/SPW) - Als Zeichen der Gleichberechtigung am heutigen Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie wurde am SPÖ Haus in der Löwelstraße wieder die Regenbogenfahne gehisst. „Wien hat in den vergangenen Jahren unzählige Maßnahmen gesetzt, um Regenbogenhauptstadt Europas zu werden und dafür danken wir insbesondere Stadträtin Sandra Frauenberger“, betonen Peter Traschkowitsch, Landesvorsitzender der Wiener Sozialdemokratischen LSBTI Organisation und seine StellvertreterInnen Angelika Frasl, Ortrun Gauper, Bakri Hallak und Manfred Wolf.****

Frasl und Hallak: „Wien ist die Regenbogenhauptstadt, denn hier wird Akzeptanz gelebt, die Buntheit der Stadt akzeptiert. Das zeigen auch die Regenbogenfahnen jedes Jahr am Wiener Rathaus im Pride-Monat Juni. Das ist kein Fassadenschmuck, sondern Engagement für die volle Gleichstellung und gesellschaftliche Akzeptanz“. So auch das Engagement für ein Regenbogenfamilienzentrum in Wien, das erste in Österreich. „Das unterstreicht das tolle Engagement einer sozialdemokratisch geführten Stadtregierung“, so Gauper, die sich auf die Eröffnung des Zentrums sehr freue.

„Die finanzielle und ideelle Unterstützungen der Stadt für die wichtige Arbeit der LSBTI-Vereine, das Engagement im Bildungs-, Gesundheits- und Wohnbereich, stellen ein starkes Fundament der Stadt dar, um weitere Schritte auf Landesebene zur Akzeptanz der verschiedensten Lebensentwürfe zu setzen“, so Traschkowitsch und Wolf weiter.

„Wien ist Regenbogenhauptstadt. Wien steht zu uns. Wien hat a G´spür für uns“, so Traschkowitsch, Frasl, Gauper, Hallak und Wolf.

Pauzenberger/Traschkowitsch: Berlin und Wien gemeinsam gegen Diskriminierung

„Diskriminierung, Verfolgung, Bestrafung und Ungleichbehandlungen gegen LGBTI bestehen noch immer, darauf wollen wir im Rahmen unserer Städtepartnerschaft Berlin und Wien gemeinsam aufmerksam machen“, betont Markus Pauzenberger Vorsitzender der Berliner LSBTI-Organisation gemeinsam mit Peter Traschkowitsch.

Eines der Ziele des heutigen Tages ist es, dass Lesben, Schwulen und Trans*-Menschen der Respekt und die Wertschätzung entgegengebracht wird, den alle Menschen verdienen.

Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der QueerSozis (Schwusos) Berlin dazu: „2015 gab es in Berlin 259 Tatbestände mit homophobem, trans*phobem oder biphobem Hintergrund. Hasstiraden gegen die Vielfalt in unserer Stadt nehmen stark zu. Rechte Parteien und Bewegungen, pseudo-wissenschaftliche Kongresse und „besorgte Bürger“ begehren gegen „Genderwahn“ und „Homo-Propaganda“ auf. Wir müssen uns lautstark nicht nur am IDAHOT dazu äußern. Wir müssen zeigen, um was es wirklich geht. Es geht um die Freiheit des Miteinanderlebens – um nichts weniger." (Schluss)

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