- 17.05.2016, 09:45:36
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SoHo Wien: Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht!
Berlin und Wien gemeinsam gegen Diskriminierung
Utl.: Berlin und Wien gemeinsam gegen Diskriminierung =
Wien (OTS/SPW) - Als Zeichen der Gleichberechtigung am heutigen
Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie wurde am SPÖ Haus in
der Löwelstraße wieder die Regenbogenfahne gehisst. „Wien hat in den
vergangenen Jahren unzählige Maßnahmen gesetzt, um
Regenbogenhauptstadt Europas zu werden und dafür danken wir
insbesondere Stadträtin Sandra Frauenberger“, betonen Peter
Traschkowitsch, Landesvorsitzender der Wiener Sozialdemokratischen
LSBTI Organisation und seine StellvertreterInnen Angelika Frasl,
Ortrun Gauper, Bakri Hallak und Manfred Wolf.****
Frasl und Hallak: „Wien ist die Regenbogenhauptstadt, denn hier wird
Akzeptanz gelebt, die Buntheit der Stadt akzeptiert. Das zeigen auch
die Regenbogenfahnen jedes Jahr am Wiener Rathaus im Pride-Monat
Juni. Das ist kein Fassadenschmuck, sondern Engagement für die volle
Gleichstellung und gesellschaftliche Akzeptanz“. So auch das
Engagement für ein Regenbogenfamilienzentrum in Wien, das erste in
Österreich. „Das unterstreicht das tolle Engagement einer
sozialdemokratisch geführten Stadtregierung“, so Gauper, die sich auf
die Eröffnung des Zentrums sehr freue.
„Die finanzielle und ideelle Unterstützungen der Stadt für die
wichtige Arbeit der LSBTI-Vereine, das Engagement im Bildungs-,
Gesundheits- und Wohnbereich, stellen ein starkes Fundament der Stadt
dar, um weitere Schritte auf Landesebene zur Akzeptanz der
verschiedensten Lebensentwürfe zu setzen“, so Traschkowitsch und Wolf
weiter.
„Wien ist Regenbogenhauptstadt. Wien steht zu uns. Wien hat a G´spür
für uns“, so Traschkowitsch, Frasl, Gauper, Hallak und Wolf.
Pauzenberger/Traschkowitsch: Berlin und Wien gemeinsam gegen
Diskriminierung
„Diskriminierung, Verfolgung, Bestrafung und Ungleichbehandlungen
gegen LGBTI bestehen noch immer, darauf wollen wir im Rahmen unserer
Städtepartnerschaft Berlin und Wien gemeinsam aufmerksam machen“,
betont Markus Pauzenberger Vorsitzender der Berliner
LSBTI-Organisation gemeinsam mit Peter Traschkowitsch.
Eines der Ziele des heutigen Tages ist es, dass Lesben, Schwulen und
Trans*-Menschen der Respekt und die Wertschätzung entgegengebracht
wird, den alle Menschen verdienen.
Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der QueerSozis (Schwusos)
Berlin dazu: „2015 gab es in Berlin 259 Tatbestände mit homophobem,
trans*phobem oder biphobem Hintergrund. Hasstiraden gegen die
Vielfalt in unserer Stadt nehmen stark zu. Rechte Parteien und
Bewegungen, pseudo-wissenschaftliche Kongresse und „besorgte Bürger“
begehren gegen „Genderwahn“ und „Homo-Propaganda“ auf. Wir müssen uns
lautstark nicht nur am IDAHOT dazu äußern. Wir müssen zeigen, um was
es wirklich geht. Es geht um die Freiheit des Miteinanderlebens – um
nichts weniger." (Schluss)
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