- 16.05.2016, 09:00:01
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Mitterlehner: Forschungsstandort Österreich erhält 391 Millionen Euro aus Horizon 2020
Hohe Genehmigungsquote bei Hochschulen und Unternehmen - Österreich bei Genehmigungen auf Platz acht in Europa
Utl.: Hohe Genehmigungsquote bei Hochschulen und Unternehmen -
Österreich bei Genehmigungen auf Platz acht in Europa =
Wien (OTS/BMWFW) - Österreichs Erfolgskurs im EU-Forschungsprogramm
„Horizon 2020“ setzt sich weiter fort. Nach aktuellen Daten der
europäischen Kommission haben sich heimische
Wissenschaftsinstitutionen und Unternehmen bisher 981 mal an 693
geförderten Projekten beteiligt, 198 dieser Projekte werden aus
Österreich koordiniert. Gemessen an der Beteiligung liegt Österreich
auf Platz acht der EU-Mitgliedsstaaten. "In Summe konnten bisher mehr
als 391 Millionen Euro an Förderzusagen eingeworben werden.
Österreich ist bei der EU-Forschung Nettoempfänger und unsere
Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen profitieren
wesentlich von der neuen Programmstruktur. Horizon 2020 hilft uns,
als Forschungsstandort noch attraktiver zu werden und die
Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft weiter zu stärken", so
Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner. Der Österreichische Anteil an den Horizon
2020-Förderungen bezogen auf die EU-28 beträgt aktuell 3,0 Prozent,
jener am EU-Haushalt 2,3 Prozent.
"Bei Horizon 2020 werden Projekte entlang des gesamten
Innovationszyklus gefördert und davon profitieren auch unsere
Unternehmen. Erfreulich ist, dass neben den großen Konzernen vor
allem die Klein- und Mittelunternehmen, die sich bei früheren
Prorammen noch deutlich schwerer getan haben, überdurchschnittlich
erfolgreich sind", so Mitterlehner. Der Anteil der KMU an den
österreichischen Beteiligungen liegt bei 22 Prozent, EU-weit bei 20,4
Prozent. In Summe haben Österreichs Unternehmen bisher rund 140
Millionen Euro zugesprochen bekommen, damit liegt der Sektor mit 36
Prozent der eingeworbenen Förderungen knapp vor den Hochschulen (34
Prozent) und außeruniversitären Einrichtungen (23 Prozent). Bei den
Hochschulen haben sich bisher 28 Universitäten und Fachhochschulen an
insgesamt 278 bewilligten Projekten beteiligt und insgesamt 132,8
Millionen Euro an Förderungen lukriert, der Großteil davon aus der
Förderschiene „Wissenschaftsexzellenz“. "Der Wissenschafts- und
Forschungsstandort Österreich punktet im europäischen Wettbewerb mit
Qualität und einem breiten Angebot. Fachliche Expertise,
internationale Ausrichtung und interdisziplinäre Kooperation sind die
Schlüssel für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des
Wissensstandortes", so Mitterlehner.
Österreichs Erfolg im EU-Programm ist hart erkämpft. Während im
Vorgängerprogramm noch rund 22 Prozent der eingereichten
Beteiligungen bewilligt wurden, liegt dieser Wert im laufenden
Programm „Horizon 2020“ nur mehr bei rund 14 Prozent. "Umso wichtiger
ist es, dass sich österreichische Unternehmen und Institute gut auf
eine Teilnahme vorbereiten", betonen die Geschäftsführer der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta
Egerth und Klaus Pseiner. "Die FFG unterstützt alle Antragsteller mit
einem breiten Angebot an Information, Beratung und Schulung, ebenso
wie mit der Vermittlung von Projektpartnern und Unterstützung bei der
Projektdurchführung. Die Statistik zeigt: Antragsteller, die von uns
entsprechend beraten wurden, haben eine höhere Erfolgschance", so
Egerth und Pseiner.
Horizon 2020 ist das mittlerweile achte Forschungsrahmenprogramm der
Europäischen Union. Mit einer Laufzeit von 2014 bis 2020 und einem
Gesamtbudget von rund 77 Milliarden Euro ist es das weltweit größte,
transnationale Forschungsprogramm.
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