- 13.05.2016, 15:37:04
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VP-Schwarz: AK macht sich zum Handlanger der SPÖ bei der Gratis-Nachhilfe
Finanzielle Mittel sollen den Schulen direkt zur Verfügung gestellt werden - Wahlfreiheit bei der Schulform muss gewahrt bleiben
Utl.: Finanzielle Mittel sollen den Schulen direkt zur Verfügung
gestellt werden - Wahlfreiheit bei der Schulform muss gewahrt
bleiben =
Wien (OTS) - „Es ist offensichtlich, dass die Arbeiterkammer, so wie
jüngst auch in Zusammenhang mit den Zentralisierungsfantasien für
Wien, wieder einmal einen verlängerten Arm der SPÖ darstellt. Nicht
anders sind die heutigen regelrechten Lobeshymnen auf die
Gratis-Nachhilfe der Stadtregierung zu interpretieren“, so ÖVP Wien
Bildungssprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz.
„Anstatt angesichts der Ausführung der Arbeiterkammer munter zu
applaudieren, sollte die Bildungsstadträtin das derzeitige System
gründlich überdenken. Wir benötigen keine PR-Schmähs, sondern die
Mittel müssen dort landen, wo sie auch hingehören, nämlich in den
Schulen und im Klassenzimmer“, so Schwarz weiter. Zudem werde durch
die Gratis-Nachhilfe eine Quersubventionierung der Volkshochschulen
betrieben. Denn wenn Geld übrig bleibt, darf dieses von den
Volkshochschulen für eigene Zwecke verwendet werden. „Wir fordern,
dass der Betrag von sieben Millionen Euro direkt den Schulen zur
Verfügung gestellt wird. Lehrer und Direktoren, die mit unseren
Kindern arbeiten, können am besten beurteilen in welchen Fächern,
Gebieten und auf welchem Leistungsniveau Förderungsbedarf besteht.
Jede Schule soll somit auch autonom darüber entscheiden und die
Nachhilfe direkt mit dem Stadtschulrat verrechnen“, so Schwarz
weiter.
„Gegen einen Ausbau an Ganztagsschulen, der in diesem Zusammenhang
erneut gefordert wird, ist zwar grundsätzlich nichts einzuwenden, es
darf jedoch zu keiner Einschränkung der Wahlfreiheit führen. Diese
muss in jeden Fall gewahrt bleiben und die Interessen der Schüler,
Eltern und Lehrer berücksichtigt werden. Unsere Forderung ist, dass
eine eventuelle Umwandlung einer Schule in eine Ganztagsschule nur
möglich sein darf, wenn mindestens zwei Drittel der Eltern und Lehrer
zustimmen“, so Schwarz abschließend.
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