• 06.05.2016, 09:39:38
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1,5 Millionen Euro für gesundheitliche Chancengerechtigkeit

Über den Rahmen-Pharmavertrag werden 13 Projekte für Kinder und Jugendliche gefördert; mit dem neuen Rahmen-Pharmavertrag 2018 werden die gemeinsamen Gesundheitsziele weitergeführt.

Utl.: Über den Rahmen-Pharmavertrag werden 13 Projekte für Kinder
und Jugendliche gefördert; mit dem neuen Rahmen-Pharmavertrag
2018 werden die gemeinsamen Gesundheitsziele weitergeführt. =

Wien (OTS) - Über die Mittel aus dem ausgelaufenen
Rahmen-Pharmavertrag (RPV) 2015 werden 13 Projekte mit 1,5 Millionen
Euro gefördert. Mit dem Schwerpunkt gesundheitlicher
Chancengerechtigkeit werden gezielt Projekte zur Stärkung der
Kindergesundheit unterstützt. Damit hat das aus Pharmawirtschaft und
Sozialversicherung paritätisch besetzte Gremium die Förderungssumme
aus dem RPV 2015 vergeben. Mit dem am 1.1.2016 in Kraft getretenen
neuen RPV 2018 werden die gemeinsamen Gesundheitsziele für weitere
drei Jahre verlängert und das gesamte Fördervolumen mit 6,4 Millionen
Euro festgesetzt.

Diese Weiterführung ist für Mag. Martin Munte, neuer Präsident der
Pharmig, ein wichtiges Zeichen für ein wirkungsvolles Miteinander.
„Pharmawirtschaft und Sozialversicherung sorgen gemeinsam dafür, dass
Kinder und Jugendliche unmittelbar von Maßnahmen im Gesundheitswesen
profitieren und die Möglichkeit haben, zu gesunden Erwachsenen zu
werden.“ Kinder und Jugendliche kämpfen aus unterschiedlichsten
Gründen mit gesundheitlichen Herausforderungen. Dementsprechend
vielseitig sind auch die Projekte, die eine Förderzusage aus der
letzten Tranche des ausgelaufenen RPV 2015 erhalten haben. Sie widmen
sich unter anderem der Bewältigung von häuslicher Gewalt und
psychosozialen, familiären Krisen oder unterstützen Kinder mit
Epilepsie oder seltenen Erkrankungen.

„Die Projekte verdeutlichen, dass es für belastete Kinder und
Jugendliche viele Ansatzpunkte zur Stärkung von Gesundheit gibt. Ziel
ist es, jenen Kindern und Jugendlichen, die tagtäglich mit
gesundheitlichen aber auch sozialen Beeinträchtigungen konfrontiert
sind, einen gerechten Zugang und somit die Chance zur Verbesserung
ihrer Gesundheit zu sichern“, erklärt Mag. Ulrike Rabmer-Koller,
Vorsitzende des Hauptverbands der österreichischen
Sozialversicherungsträger.

Mag. Alexander Hagenauer, MPM, stellvertretender Generaldirektor des
Hauptverbandes weiter: „Es ist wichtig, bereits im Kindesalter und im
familiären Umfeld Schritte für mehr Gesundheit zu setzen. So hat sich
das Projekt des Kriseninterventionszentrums zum Ziel gesetzt,
Familienvätern in psychosozialen Krisen und prekären Verhältnissen zu
entlasten und Gewalterfahrung in Familien entgegenzuwirken. Durch die
Initiative sollen Belastungen für Kinder und deren Väter reduziert
werden und die Lebensqualität der Betroffenen maßgeblich verbessert
werden.“

„Ein anderes Projekt richtet sich“, so Dr. Andreas Windischbauer,
Präsident der PHAGO, „an Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren,
die aus suchtbelastenden Familien kommen. In Gruppenangeboten wird
den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, emotionale und soziale
Ressourcen aufzubauen und die Belastungssituation besser zu
verarbeiten. Das Risiko, im Erwachsenenalter selbst an einer
Suchterkrankungen zu leiden, wird dadurch reduziert.“

Über das Gremium Gesundheitsziele: Das Gremium Gesundheitsziele ist
ein zwischen Pharmawirtschaft und Hauptverband paritätisch besetztes
Gremium. Es entscheidet über die Auswahl und Abwicklung von Maßnahmen
im Rahmen gemeinsamer Gesundheitsziele und die Freigabe der damit
verbundenen finanziellen Mittel.

Über den Rahmen-Pharmavertrag: Die Pharmawirtschaft und die
Sozialversicherung setzten im Januar 2016 den gemeinsamen Weg fort:
Bis 2018 leistet die Pharmawirtschaft einen Beitrag in Höhe von bis
zu 285 Millionen Euro zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der
sozialen Krankenversicherung gegenüber deren PatientInnen. Auch die
gemeinsamen Gesundheitsziele zu den Themen Kindergesundheit und
Prävention werden für weitere drei Jahre fortgesetzt.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Mai 2016), die den
Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000
Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung unter den Pharmig –
Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015).

Über den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist
das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall-
und Pensionsversicherung Österreichs. Die Sozialversicherung
garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und
Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere
Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen
anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige).

Über PHAGO: Phago ist eine freiwillige Interessenvertretung des
österreichischen Arzneimittelvollgroßhandels. PHAGO vertritt
konsequent die Prinzipien des Vollsortiments, der Lieferfähigkeit und
der Lieferbereitschaft. Unter einem vollständigen Sortiment ist die
Lagerhaltung von Arzneimitteln zu verstehen, die dem Apothekenbedarf
entspricht. Damit garantiert der pharmazeutische Großhandel, dass der
nationale Arzneimittelvorrat stets bereitgestellt werden kann und
Arzneimittel vor Ort sind, wenn sie rasch benötigt werden.

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