• 05.05.2016, 08:49:33
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Eröffnung des Viertelfestivals unter dem Motto "Fliehkraft" im Mostviertel

LH Pröll: "Abwechslungsreichtum und Innovationskraft"

Utl.: LH Pröll: "Abwechslungsreichtum und Innovationskraft" =

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Rothschildschloss in Waidhofen an der Ybbs
eröffnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, Mittwoch, das
Viertelfestival 2016 im Mostviertel. Mit dabei waren unter anderen
Bürgermeister Mag. Werner Krammer, Josef Schick, Geschäftsführer der
Kulturvernetzung Niederösterreich, Festivalleiter Mag. Stephan
Gartner, Viertelsmanager Hannes Mayrhofer und die Künstler Uli Kühn,
Robert Mathy, Lissie Rettenwander und Thomas Wagensommerer. Insgesamt
werden im Rahmen des Viertelfestivals Mostviertel unter dem Motto
„Fliehkraft“ bis 7. August 63 Kunst- und Kulturprojekte, davon 15
Schulprojekte, präsentiert.

Der rote Platzhirsch erinnere ihn stets daran, „welch kulturellen
Reichtum wir in Niederösterreich haben“, so Landeshauptmann Pröll im
Gespräch mit Moderatorin Judith Weissenböck. Aufgabe der Politik sei
es, Kulturinitiativen zu unterstützen, „die auf breitester Ebene
motivieren und die die Ressourcen, die in einer Region vorhanden
sind, heben“, so Pröll. Dass 90 Prozent der Niederösterreicher sagen
Niederösterreich sei ein Kulturland liege daran, dass diese mit
Kulturarbeit in der Region in Berührung kommen, und es sei „ein
großes Kompliment für die Künstler“.

„Kultur veredelt den Menschen“, betonte Pröll, dass die Menschen
durch Kultur „ideenreicher, sensibler und mutiger am Weg in die
Zukunft“ werden würden. Das Besondere am Viertelfestival sei, „dass
eine Region für die Region Arbeit leistet. Dadurch entsteht
Selbstbewusstsein“, betonte Pröll, dass Niederösterreich durch die
Kultur selbstbewusster geworden sei und auch ein unverwechselbares
Profil bekommen habe. „Je stärker die Region Niederösterreich ist,
desto stärker können wir uns auf internationaler Ebene behaupten“, so
der Landeshauptmann.

„Ihr seid Mut-Macher“, bedankte sich Pröll bei Josef Schick und
Stephan Gartner für das Viertelfestival, dieses mache eine
„unglaubliche Freude“. Durch das Mut-Machen sei es möglich gewesen,
eine solche Breite zustande zu bringen. „Abwechslungsreichtum und
Innovationskraft sind deutlich sichtbar“, so der Landeshauptmann.
Durch die Kulturvernetzung habe man mit den Tagen der offenen
Ateliers und den Viertelfestivals „Nahversorger in der Kultur“, so
Pröll.

„Waidhofen hat eine kulturelle Tradition“, skizzierte Bürgermeister
Krammer die historischen Anfänge dieser bis hin zur Moderne. Die
Kultur der Stadt gehe „quer durch alle Genres“, so verfüge Waidhofen
etwa über eine tolle Musikschule, aber auch eine freie alternative
Szene. Das Viertelfestival setze Impulse, so Krammer, der betonte:
„Wir sind offen Impulse aufzunehmen und ich freue mich immer wieder,
wenn hier besondere Akzente gesetzt werden. Das Viertelfestival ist
so ein Punkt“, so der Bürgermeister.

„Wenn du weißt, woher du kommst, verlierst du deine Ziele nicht und
brennst noch nach 20 Jahren“, so Schick, Geschäftsführer der
Kulturvernetzung Niederösterreich, zum 20-Jahr-Jubiläum der
Kulturvernetzung. Der Zugang und das Verständnis hinsichtlich der
Kultur hätten sich in dieser Zeit sehr stark zum Positiven verändert.
„Es geht immer um das Gemeinsame. Dem versuchen wir mit dem
Viertelfestival und der Kulturvernetzung eine Plattform zu bieten“,
so Schick.

Das Besondere am Viertelfestival sei, „dass man jedes Jahr etwas
komplett Neues erleben kann und darf“, so Festivalleiter Gartner. Das
Viertelfestival sei „einzigartig in der Dimension“, betonte Gartner,
dass an 47 Standorten, 63 Projekte und über 170 Einzelveranstaltungen
durchgeführt werden. „Bei uns ist alles möglich“, betonte Gartner die
Vielfalt des Festivals. „Wir versuchen die Kunst der Regionen in den
Vordergrund zu stellen“, so der Festivalleiter.

„Das Mostviertel hat eine außergewöhnliche Fliehkraft“, so
Viertelsmanager Mayrhofer, der erklärte, dass mit diesem Motto „die
Bewegung und Veränderung zwischen Peripherie und Zentrum“ im
Mittelpunkt stünden. „Mit dem Viertelfestival werden wichtige Impulse
gesetzt“, betonte Mayrhofer, dass damit auch immer wieder
„langfristige Projekte entstehen“. Er freue sich, dabei zu
unterstützen, Projektideen zu verwirklichen, so der Viertelsmanager.

Den Auftakt des Festivals machte das Projekt „Lichtecht“, ein Licht-
und Multimedia-Spektakel unter der Leitung von Medienkünstler Uli
Kühn. Eine Performance von und mit Robert Mathy, ein besonderer Remix
der niederösterreichischen Landeshymne von Lissie Rettenwander und
ein Surroundkonzert mit Licht von Uli Kühn und Thomas Wagensommerer
begeisterten im ersten Teil das Eröffnungspublikum. Die multimediale
Fassadenbespielung wurde aufgrund des schlechten Wetters in den
Schlosshof verlegt, wo die Gäste das Spektakel wind- und
wettergeschützt in den Arkaden genießen konnten. Für den
musikalischen Abschluss sorgten „The RockaRollics & Filia Solis“ mit
ihrem Konzert im Schlosskeller.

Nähere Informationen: Viertelfestival Niederösterreich, Telefon
02572/34 234, e-mail [email protected],
www.viertelfestival-noe.at.

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