• 04.05.2016, 12:42:06
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ORF III am Donnerstag und Freitag: Corti-Trilogie „Wohin und zurück“, Kriegsdrama „Der letzte Akt“

Außerdem: „Heureka“ über Hedy Lamarr, Giambolognas „Merkur“ in „100 Meisterwerke“

Utl.: Außerdem: „Heureka“ über Hedy Lamarr, Giambolognas „Merkur“ in
„100 Meisterwerke“ =

Wien (OTS) - Von seiner cineastischen Seite zeigt sich ORF III Kultur
und Information rund um Christi Himmelfahrt: Im Rahmen der Reihe
„Best of AUSTRIA“, die bis 3. Juni 2016 insgesamt zwanzig
richtungsweisende österreichische Spielfilmproduktionen zeigt, ist am
Donnerstag, dem 5., und am Freitag, dem 6. Mai 2016, Axel Cortis
Fernsehdreiteiler „Wohin und zurück“ zu sehen. Angelehnt an die
Fluchterfahrung des Drehbuchautors Georg Stefan Troller werden die
Schicksalsgeschichten junger Emigranten während des NS-Regimes
erzählt. Anschließend an den finalen Teil der Trilogie am Freitag
erzählt „Der letzte Akt“ von den letzten Tagen Adolf Hitlers im
Führerbunker im April und Mai 1945.

Donnerstag, 5. Mai: „100 Meisterwerke“ mit Giambolognas „Merkur“
(20.05 Uhr), „Wohin und zurück“ mit „An uns glaubt Gott nicht mehr“
(20.15 Uhr) und „Santa Fe“ (22.10 Uhr)

Im Vorabend begrüßen Sabine Haag und Michael Köhlmeier zu einer neuen
Ausgabe der Minireihe „100 Meisterwerke“, in der sie Giambolognas
„Merkur“ – und damit eines der begehrtesten Sammlerobjekte der
plastischen Kunst – vorstellen. Der flämische Künstler treibt hier
das Spiel mit der Schwerkraft auf die Spitze, indem er den
Götterboten nur mit den Zehen eines Fußes den Boden berühren lässt.
Im Mittelpunkt des ersten Teils von Axel Cortis Emigrationsdramas
„Wohin und zurück: An uns glaubt Gott nicht mehr“ steht der
16-jährige Ferry Tobler (Johannes Silberschneider), der die
November-Pogrome versteckt im Keller seines Vaters überlebt, während
der Vater erschlagen und dessen Stoffgeschäft geplündert wird. Mit
dem Ziel, in Amerika Freiheit zu finden, begibt sich Ferry auf einen
Marsch quer durch Europa und begegnet dabei anderen österreichischen,
deutschen und tschechischen Emigranten.
Teil zwei „Santa Fe“ (22.10 Uhr) springt ins Jahr 1942: Ferry ist die
Flucht nach Amerika gelungen. Beim Versuch, die Überlebende eines
Konzentrationslagers aus dem Wasser zu retten, stirbt er. Ebenfalls
als Flüchtling an Bord ist der junge Jude Freddy Wolff (Gabriel
Barylli) aus Wien. In New York findet er bei dem Wiener Literaten
Treuman eine Stellung. Als Amerika in den Krieg eintritt, meldet sich
Freddy zur Armee – für ihn die einzige Möglichkeit, nach Wien
zurückzukehren.

Freitag, 6. Mai: „Heureka“ über Hedy Lamarr (19.50 Uhr) Finale „Wohin
und zurück“ mit „Welcome in Vienna“ (20.15 Uhr), „Der letzte Akt“
(22.20 Uhr)

Die schönste Frau der Welt und eine geniale Erfinderin im Kampf gegen
die Nazis – der österreichische Hollywoodstar Hedy Lamarr-Kiesler war
beides. In der vierten Ausgabe der „Kultur Heute“-Reihe „Heureka“
präsentiert Autor Gerhard Tötschinger die unglaublich bewegende
Lebensgeschichte jener Frau, die zuerst mit den allerersten Sexszenen
der Filmgeschichte für Aufsehen sorgte und später mit einem
ausgeklügelten U-Boot-Torpedolenksystem die Wissenschaft
revolutionierte. Dazu besucht er u. a. das Heeresgeschichtliche
Museum sowie das zur Jahrhundertwende entstandene Metrokino in Wien.
Den Abschluss der Axel-Corti-Trilogie bildet dann der Film „Welcome
in Vienna“. Freddy Wolff kämpft als amerikanischer Soldat im deutsch
besetzten Europa. Bei der Festnahme deutscher Gefangener erkennt er
einen alten Bekannten aus seiner Kindheit wieder. Am Tag der
Kapitulation trifft Freddy in Salzburg ein. Er verliebt sich in eine
Frau und lässt sich ihretwillen nach Wien versetzen. Das
Zusammentreffen mit seiner Geliebten verläuft jedoch anders als
erhofft. In weiteren Rollen der drei zwischen 1982 und 1985
realisierten Filme sind u. a. Barbara Petritsch, Fritz Muliar,
Karlheinz Hackl, Kurt Sowinetz, Monika Bleibtreu, Claudia Messner und
Nicolas Brieger zu sehen.

Das Kriegsdrama „Der letzte Akt“ von Georg Wilhelm Pabst erzählt
schließlich von Hauptmann Richard Wüst (Oskar Werner), der von seinem
Vorgesetzten in den Führerbunker geschickt wird, um Adolf Hitler
(Albin Skoda) über die Lage an der Front aufzuklären. Mehrere Tage
lang versucht Wüst vergeblich, vorgelassen zu werden, und entwickelt
eine zunehmend kritische Haltung gegenüber den Zuständen. Als er
schließlich mit Hitler sprechen kann, muss er seine offenen Worte mit
dem Leben bezahlen. In weiteren Rollen des 1955 entstandenen Films
sind u. a. Lotte Tobisch als Eva Braun, Willy Krause als Josef
Goebbels, Erich Stuckmann als Heinrich Himmler und Erik Frey als
General Burgdorf zu sehen.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen,
für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream
und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF
SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen
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sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090
010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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