GAMED-Seminar über die Kraftquelle der Shaolin Mönche

Mehr Gesundheit, Glück und Vitalität durch Faszientraining

Wien (OTS) - Shaolin Mönche verdanken ihre legendären Kampfkünste maßgeblich dem Training ihrer Faszien. Dabei werden durch einfache Bewegungsabläufe u.a. Stress abgebaut, Verspannungen gelöst, Energie und Lebensfreude gesteigert – Effekte, die auch jeder Mensch im Westen gut gebrauchen kann. Eine praxisnahe Einführung in die Shaolin Faszientransformation vermitteln Senator DI Robert Egger, Leiter von Shaolin Österreich, sowie der Arzt Senator MR Dr. Hannes Schoberwalter in einem Seminar an der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED).

Die Bedeutung der Faszien wurde lange Zeit vernachlässigt. Mittlerweise ist man sich ihrer zentralen Rolle bewusst: Faszien bilden ein körperumspannendes Bindegewebsnetzwerk aus Fasern, Hüllen, Schläuchen und Schichten. Sie geben Organen, Muskeln, Blutgefäßen und Knochen Form und Halt – etwa als Gelenkkapseln und Organhüllen, Sehnenplatten, Bänder und Sehnen. Sie spielen eine wesentliche Rolle u.a. für die Versorgung mit Sauerstoff, Nährstoffen, für den Transport körpereigener Substanzen wie z.B. Botenstoffen und damit bei vielen biologischen Prozessen. Verkürzte und verhärtete Faszien entstehen v.a. durch Bewegungsmangel, Fehlhaltungen (z.B. langes Sitzen am Computer) sowie unter Einfluss von Stresshormonen wie Adrenalin. Wenn wir uns nicht regelmäßig bewegen, bleiben die Faszien in diesem verkürzten Zustand, Muskulatur und Organe werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die möglichen Folgen reichen von Verspannungen, Schmerzen und Kurzatmigkeit bis hin zu eingeschränkten Organfunktionen und allgemeinem Energiemangel.

Faszientraining als Kraft- und Energiequelle

Die Faszientransformation ist eine wichtige – lange Zeit geheim gehaltene – Kraft- und Energiequelle der Shaolin Mönche und bildet eine einzigartige Trainingsmethode für Körper, Geist und Seele. Sie verbessert die Arbeit der Organe, steigert die Leistungsfähigkeit, gibt dem Körper mehr Kraft und Geschmeidigkeit in der Bewegung, fördert Kontemplation und Achtsamkeit.
„Die Shaolin Faszientransformation ist ein Trainingsprogramm mit zwölf Bewegungen“, erläutert DI Egger. „Damit ist es – etwa, wenn man sich am Abend verspannt, müde, gereizt und ausgelaugt fühlt – möglich, Verspannungen aufzulösen, innere Ruhe zu finden, frischen Energiefluss neu anzufachen und die Balance von Körper, Seele und Geist wiederherzustellen.“ Wichtig ist, die einfachen Bewegungsabläufe unter fachkundiger Anleitung zu erlernen. „Fortschritte lassen sich sehr rasch erzielen. Um den optimalen Effekt zu erreichen, sollte man am besten lebensbegleitend regelmäßig trainieren“, so DI Egger.

GAMED als Kompetenzzentrum für Ganzheitsmedizin

Das Seminar „Shaolin Faszientransformation“ findet am 31. Mai und am 7. Juni 2016 in den Räumlichkeiten der GAMED – Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin statt. Diese leistet seit mehr als 25 Jahren einen zentralen Beitrag im Dialog zwischen Schul- und Komplementärmedizin sowie in der Verbreitung der Ganzheitsmedizin in Österreich und der EU. Sie ist in die europäischen Netzwerke zur Forschung und Lehre eingebunden und organisiert regelmäßig nationale und internationale Aus- und Fortbildungsveranstaltungen.

Nähere Informationen und Anmeldung: GAMED – Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin: office@gamed.or.at, http://www.gamed.or.at

Fact-Box: Das komplexe Netzwerk der Faszien

Die Faszien stellen ein hochkomplexes Netzwerk in unserem Körper dar, über das mechanische Kräfte wirken und welches das einwandfreie Funktionieren von Stütz- und vor allem Bewegungsapparat ermöglicht.

Faszien geben uns Form und Kontur, weisen eine hohe Zugspannung auf, ermöglichen problemlos gleitende Bewegungen und in vielen Richtungen und Winkelstellungen Bewegungsfreiheit der Gelenke. Dieses faszinierende Netzwerkgebilde verbindet alle Teile des Körpers und fixiert sie am rechten Platz. Es reagiert auf wiederkehrende Dehn-und Bewegungsbelastungen, indem es seine Länge, Stärke und Gleitfähigkeit verändert.

Sogenannte Verklebungen oder eingeschränkte bis fehlende Bewegungen der Faszien werden heute als Ursache für die Abnahme koordinativer und funktionaler Fähigkeiten gesehen. Durch einen Mangel an Muskel-und Faszienaktivität wird der Lymphfluss beeinträchtigt. Daraus resultiert ein angespanntes Körpergefühl und eine schmerzhafte, mitunter dauerhafte Bewegungseinschränkung der Muskeln und Gelenke – sofern nicht aktiv Maßnahmen gesetzt werden, die diesem Prozess entgegenwirken.

„Auf diesem Weg bedarf es neben therapeutischer auch unterstützender Maßnahmen, die zielgerichtet und praktikabel von Betroffenen selbst angewendet werden können. Im Sinne eines Faszientrainings und unter Einbindung ausgewählter Bewegungen aus der Shaolin Faszientransformation werden spezielle Übungen durchgeführt. Die dabei zur Anwendung kommenden Bewegungsmuster unterstützen den Prozess, Faszienverklebungen zu lösen und die Muskelfunktionalität zu verbessern bzw. wiederherzustellen“, erläutert Senator MedR Dr. Hannes Schoberwalter, Vizepräsident der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin – GAMED, Leiter Forum Europäische Gesundheitspolitik im Senat der Wirtschaft Österreich, Leiter des Referats für Komplementärmedizin der Ärztekammer für Wien, Mitglied der Royal Society of Medicine London.

Rückfragen & Kontakt:

Pia Maria Malischnig
Office Management
GAMED
Wiener Internationale
Akademie für Ganzheitsmedizin
malischnig@gamed.or.at
www.gamed.or.at
Fon +43-1-688 75 07
Fax +43-1-688 75 07-15

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WAG0001