• 02.05.2016, 09:21:24
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Allianz Kfz-Schadenstatistik: Marder haben im Mai Hochsaison

Niederösterreich mit den meisten Tierbissen an Fahrzeugen Gummi- und Kunststoffteile von Autos bei Mardern sehr beliebt

Utl.: Niederösterreich mit den meisten Tierbissen an Fahrzeugen
Gummi- und Kunststoffteile von Autos bei Mardern sehr beliebt =

Wien (OTS) - Der Motorraum von Autos ist für Marder ein beliebtes
Ziel. Fahrzeuge, die an verschiedenen Orten, über Nacht und im Freien
geparkt werden, sind dabei einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. Seit dem
Jahr 2010 wurden der Allianz insgesamt mehr als 26.000 Kfz-Schäden
gemeldet, die einen Marderbiss als Ursache haben. Das sind im
Durchschnitt rund 12 gemeldete Vorfälle pro Tag. Alleine in den drei
schadenträchtigsten Monaten des Jahres ereignet sich knapp ein
Drittel aller Marderbisse an Fahrzeugen. Dabei ist der Mai mit 10,8
Prozent der gefährlichste Monat. Dahinter folgen Juni (10,1 Prozent)
und April (9,9 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Während der
November (Platz vier mit 8,8 Prozent) für Marder ebenfalls eine
arbeitsintensive Phase bedeutet, kehrt hingegen in den
darauffolgenden Wintermonaten Jänner (7,6 Prozent), Dezember (6,8
Prozent) und Februar (6,3 Prozent) Ruhe ein. Im Februar sind die
Fahrzeuge vor den Kleintieren somit am sichersten.

Niederösterreich mit höchster Schadenzahl, Vorarlberg am
ungefährlichsten

„Marder treiben in ganz Österreich ihr Unwesen: In keinem Bundesland
und zu keiner Jahreszeit sind Fahrzeuge vor Marderbissen gefeit“,
erklärt Kurt Benesch, Geschäftsführer des Allianz Kundenservice. Bei
den Schadenzahlen zeigt sich, dass im Osten Österreichs die mit
Abstand meisten Tierbisse an Fahrzeugen auftreten. In diesem Ranking
befindet sich Niederösterreich mit 28,4 Prozent aller
österreichweiten Marderbisse mit großem Abstand an erster Stelle. Auf
Position zwei rangiert Wien (16,1 Prozent), gefolgt von
Oberösterreich (12,4 Prozent). Laut Allianz Zahlen sind Fahrzeuge in
Vorarlberg (3,6 Prozent) vor Mardern am sichersten.

Motorraum als Kampfzone – Kaskoversicherung schützt

Der Motorraum wird von Mardern häufig als Austragungsort möglicher
Revierkämpfe ausgewählt. Denn hat ein Kleintier im Motorraum eines
Autos gewütet, liegt das im Regelfall daran, dass es dort die
Duftmarke eines Konkurrenten gewittert hat. Um sein Revier zu
verteidigen, beißt das Kleintier zu. Gummi- und Kunststoffteile
stehen dabei im Fokus der Marder. Angeknabberte oder zerfressene
Kabel sowie durchbohrte Kühlerschläuche sind häufig das Ergebnis von
vorrangig nächtlichen Aktivitäten. „Eine Kfz-Kaskoversicherung der
Allianz deckt die finanziellen Folgen eines Tierbisses ab und sorgt
zumindest dafür, dass der Marderschaden kein Loch in die Geldbörse
reißt“, so Benesch. Vorbeugende Maßnahmen, damit es erst gar nicht so
weit kommt, gibt es viele: Die kostengünstigste Lösung ist, einen
Maschendrahtzaun unter das Auto zu legen, da Marder den nachgiebigen
und instabilen Untergrund meiden. Darüber hinaus können empfindliche
Leitungen im Motorraum mit einem Wellrohr geschützt werden, und eine
regelmäßige Motorwäsche sorgt zudem dafür, Duftspuren von Mardern zu
entfernen.

Downloads im Internet unter
https://www.allianz.at/privatkunden/media-newsroom/

Foto: Kurt Benesch (© Allianz) – Abdruck honorarfrei
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