• 29.04.2016, 10:30:01
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Innovationen, die die Welt verändern

Soziale Investments und die Wirtschaft können helfen, die Globalen Ziele zu erreichen, sagt Jan Eliasson, stv. Generalsekretär der VN, beim DialogEntwicklung der ADA.

Utl.: Soziale Investments und die Wirtschaft können helfen, die
Globalen Ziele zu erreichen, sagt Jan Eliasson, stv.
Generalsekretär der VN, beim DialogEntwicklung der ADA. =

Wien (OTS) - „Heute leben mehr als 800 Millionen Menschen in extremer
Armut. Um das bis 2030 zu ändern, brauchen wir zwei Dinge:
Innovationen zur Umsetzung der Globalen Ziele für Nachhaltige
Entwicklung und dynamische Partnerschaften von Regierungen, der
Zivilgesellschaft und der Wirtschaft“, betont Jan Eliasson,
stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen, beim
DialogEntwicklung „Get Active – Innovation as a Global Goal“ der
Austrian Development Agency (ADA) heute im Reitersaal der
Oesterreichischen Entwicklungsbank.

Die internationale Staatengemeinschaft verfolgt mit den „Global
Goals“ die Vision einer besseren Zukunft für alle und steht damit vor
großen Herausforderungen: „Wirtschaft ist eine der grundlegenden
Säulen und ein Motor für Entwicklung. Durch die Schaffung neuer
Arbeitsplätze erhalten Menschen neue Chancen und Perspektiven. Ein
inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum trägt so zur
Armutsbekämpfung bei. Wir wollen dabei neue und innovative Wege gehen
und das große Potenzial von Forschung und Entwicklung bestmöglich
nutzen“, führt Michael Linhart, Generalsekretär des
Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres, aus.

Unternehmen schaffen Lösungen

„Gerade Unternehmen sind in der Lage, Innovationen im großen Maßstab
zu verwirklichen und Impulse für den raschen Fortschritt zu setzen“,
betont ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter. Erneuerbare Energien
seien ein gutes Beispiel: Durch die Dynamik der Märkte sind
klimafreundliche Lösungen wie Sonnenenergie heute billiger als
herkömmliche Energien. Sie helfen, CO2-Emissionen zu sparen, und
schonen die Umwelt. Solarstrom kann auch Menschen in entlegenen
Gebieten in Entwicklungsländern versorgen und ermöglicht ihnen ein
selbstbestimmtes Leben.

Soziale Investments anstoßen

„Wir sehen Ideen von Pionieren und Start-ups als Chance für die
Entwicklungszusammenarbeit“, so Ledolter. Darum unterstützt die ADA
Wirtschaftspartner wie das Grazer Start-up SunnyBAG, das mobile
Solarpaneele für Afrika entwickelt. In Burkina Faso und Ghana sollen
20.000 arme Menschen damit ein eigenes Mikrogeschäft aufbauen. „Mit
den richtigen Anreizen für Innovationen können wir das Leben der
Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern“, ist
Ledolter überzeugt.

1 Million für Social Entrepreneurs

Anreize schafft auch die Social Entrepreneurship Challenge: Die
Entwicklungsagentur ADA vergibt aktuell 1 Million Euro an Start-ups
und Firmen, die neue Lösungen für die globalen Herausforderungen
suchen. Die GewinnerInnen werden am 10. Mai 2016 bei einer
Veranstaltung im Impact Hub in Wien bekanntgegeben.

Austrian Development Agency

Armut reduzieren, Frieden fördern und Umwelt schützen – das sind die
drei großen Anliegen der Austrian Development Agency (ADA), der
Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Rund 600
Projekte und Programme sowie mehr als 100 Millionen Euro werden
jährlich umgesetzt. Gemeinsam mit Partnerländern, öffentlichen
Einrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen
arbeitet die ADA für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika, Asien,
Südost- und Osteuropa sowie in der Karibik.

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