- 27.04.2016, 11:51:06
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Die Grenzen der Armut überwinden mit „Hunger auf Kunst und Kultur“
Auftakt für den heutigen „Hunger auf Kunst und Kultur“ - Aktionstag am Platz der Menschenrechte bei perfektem Wetter für den Besuch einer Kultureinrichtung
Utl.: Auftakt für den heutigen „Hunger auf Kunst und Kultur“ -
Aktionstag am Platz der Menschenrechte bei perfektem Wetter
für den Besuch einer Kultureinrichtung =
Wien (OTS) - Gemeinsam mit vielen Kulturpartnern bietet die
Initiative heute allen Kulturpass-BesitzerInnen, zusätzlich zum
freien Eintritt, ein spezielles Programm aus Gratis-Führungen,
Workshops und Sonderveranstaltungen. Das Programm im Detail:
www.hungeraufkunstundkultur.at/wien
Johanna Möslinger, Vorstandsmitglied des Wiener Konzerthauses, sowie
MAK Direktor Christoph Thun-Hohenstein, Sozialexperte Martin Schenk
und Monika Wagner, Geschäftsführerin von „Hunger auf Kunst und
Kultur“, begrüßten alle Interessierten, Betroffenen und Partner mit
Ströck-Kipferl. Bertl Mütter gestaltete die Auftaktveranstaltung
musikalisch. Als Stimme Betroffener las Schauspielerin Ruth
Brauer-Kvam Statements von Kulturpass-BesitzerInnen.
Mit der Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ lässt sich die, am Platz
der Menschenrechte symbolisch gezogene, Armutsgrenze überwinden. „Der
Kulturpass öffnet Musik, Theater, Kunst und Kultur für alle, die es
sich gerade nicht leisten können. Aber Zugang zu haben, heißt noch
nicht willkommen zu sein. Zugang zu haben, heißt noch nicht in
Anspruch zu nehmen. Grenzen überwinden heißt auch Willkommen sein,
Begleitung, Assistenz und Partizipation. Mit ‚Hunger auf Kunst und
Kultur‘ überschreiten wir diese Grenzen“, sagt Mitgründer Martin
Schenk.
„ ‚Hunger auf Kunst und Kultur‘ ist ein Projekt, das aus dem Kunst-
und Kulturbereich entstanden und gemeinsam mit der Stadt Wien
gewachsen ist. Heute wird das vorbildhafte Projekt von vielen Städten
Europas kopiert. Zu Recht können wir stolz sein, diese Initiative der
Gerechtigkeit gemeinsam in die Welt hinaus zu tragen“, betont Wiens
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.
Johanna Möslinger vom Wiener Konzerthaus spricht aus der Sicht eines
Kulturpartners: „Ein Indikator für den Entwicklungsgrad einer
Gesellschaft ist ihr Umgang mit finanziell und sozial benachteiligten
Menschen. Mit welcher Wertschätzung wir ihnen begegnet? Wie real sind
ihre Chancen, aus dem Armutskreislauf wieder auszubrechen? Und eng
damit verbunden: Besteht eine Möglichkeit der sozialen und
kulturellen Teilhabe? Genau deshalb sind Aktionen wie ‚Hunger auf
Kunst und Kultur‘ so wichtig. Sie ermöglichen u.a. dem Wiener
Konzerthaus, jenen Menschen offene Türen zu bieten, die nicht die
Mittel haben, Karten zu kaufen.“
Auch MAK Direktor DDr. Christoph Thun-Hohenstein sieht es „als
wesentliche Verantwortung von Museen, sich nach außen zu öffnen,
Menschen Schwellenängste zu nehmen und Barrieren aufzubrechen. Ein
Museumsbesuch sollte nicht Privileg sein, sondern leicht zugänglicher
Teil unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Dafür setzen wir uns im
MAK ein.“
Druckfähiges Bildmaterial der heutigen Auftaktveranstaltung steht
Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
http://bilderserver.skyunlimited.at/index.php/Hunger-auf-Kunst-und-Kultur/#
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