• 27.04.2016, 10:32:10
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Tamandl: Reform des Kinderbetreuungsgeldes bringt mehr Flexibilität und Transparenz

Familien profitieren von größter Kinderbetreuungsgeldreform seit 2002

Utl.: Familien profitieren von größter Kinderbetreuungsgeldreform
seit 2002 =

Wien (OTS) - "Ich freue mich über die Einigung der Regierungsparteien
beim Kinderbetreuungsgeld und darüber, dass die Familien von dieser
Reform profitieren", so die Obfrau des Wiener ÖAAB,
ÖVP-Budgetsprecherin Abg.z. NR Gabriele Tamandl.

Künftig erhalten Eltern bis zu einer Gesamtsumme von 16.449 Euro
Kinderbetreuungsgeld und zwar unabhängig davon, wie lange sie dieses
beziehen:

"Das Ergebnis der Verhandlungen bringt für die Eltern also die
Möglichkeit, eine möglichst individuelle Variante für sich zu wählen.
Darüber hinaus werden die bisher wählbaren Pauschalvarianten
abgeschafft und zu einem flexiblen Konto zusammengeführt. Das führt
im Zusammenspiel mit der Festlegung einer Gesamtsumme dazu, dass die
finanziellen Unterschiede der einzelnen Bezugsvarianten beseitigt
werden", ist Tamandl erfreut.

Damit reagiere man rechtzeitig auf die Wünsche der Familien, denen
bei der bisherigen Regelung genau diese Flexibilität gefehlt habe.
"Die bisherige Regelung war für viele Familien auch zu kompliziert",
ergänzt die ÖVP-Budgetsprecherin, die außerdem betont, dass Maßnahmen
in Bezug auf die verstärkte Beteiligung der Väter getroffen wurden:

"Erstmals wurde für die Privatwirtschaft und den Öffentlichen Dienst
die Möglichkeit einer bezahlten Familienzeit (Papamonat) geschaffen.
So können Väter sich in den ersten drei Monaten nach der Geburt vier
Wochen vom Arbeitgeber freistellen lassen um Familienzeit zu
verbringen, die sozialversichert ist und mit 700 Euro pauschal
abgegolten wird. Darüberhinaus gibt es einen Partnerschaftsbonus von
1.000 Euro, den die Eltern abrufen können, wenn sie sich die
Betreuung fair aufteilen, also 50:50 oder 60:40", so Tamandl. "Ich
bin überzeugt, dass dies wirkliche Anreize sind, damit Väter sich
verstärkt an der Familienarbeit beteiligen. Der Partnerschaftsbonus
steht auch bei der einkommensabhängigen Variante zu", so Tamandl.

Moderne Familienpolitik müsse auf die heutigen Gegebenheiten
Rücksicht nehmen und dort ansetzen, wo die Familien wirklich davon
profitieren:
"Das erreichen wir mit dieser Reform, auch weil Eltern möglichst
individuell entscheiden können, wann sie wieder in das Berufsleben
einsteigen, ohne dass ihnen dadurch finanzielle Nachteile entstehen.
Transparenz, Flexibilität, Partnerschaftlichkeit und Fairness sind
wichtige Eckpunkte, auf die man sich im Ministerrat geeinigt hat. Nun
folgen die parlamentarischen Verhandlungen, so dass die Reform mit 1.
März 2017 auch in Kraft treten kann. Ich werte dies als Freudentag
für die österreichischen Familien", so die Wiener ÖAAB-Obfrau
abschließend.

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