Tamandl: Reform des Kinderbetreuungsgeldes bringt mehr Flexibilität und Transparenz

Familien profitieren von größter Kinderbetreuungsgeldreform seit 2002

Wien (OTS) - "Ich freue mich über die Einigung der Regierungsparteien beim Kinderbetreuungsgeld und darüber, dass die Familien von dieser Reform profitieren", so die Obfrau des Wiener ÖAAB, ÖVP-Budgetsprecherin Abg.z. NR Gabriele Tamandl.

Künftig erhalten Eltern bis zu einer Gesamtsumme von 16.449 Euro Kinderbetreuungsgeld und zwar unabhängig davon, wie lange sie dieses beziehen:

"Das Ergebnis der Verhandlungen bringt für die Eltern also die Möglichkeit, eine möglichst individuelle Variante für sich zu wählen. Darüber hinaus werden die bisher wählbaren Pauschalvarianten abgeschafft und zu einem flexiblen Konto zusammengeführt. Das führt im Zusammenspiel mit der Festlegung einer Gesamtsumme dazu, dass die finanziellen Unterschiede der einzelnen Bezugsvarianten beseitigt werden", ist Tamandl erfreut.

Damit reagiere man rechtzeitig auf die Wünsche der Familien, denen bei der bisherigen Regelung genau diese Flexibilität gefehlt habe. "Die bisherige Regelung war für viele Familien auch zu kompliziert", ergänzt die ÖVP-Budgetsprecherin, die außerdem betont, dass Maßnahmen in Bezug auf die verstärkte Beteiligung der Väter getroffen wurden:

"Erstmals wurde für die Privatwirtschaft und den Öffentlichen Dienst die Möglichkeit einer bezahlten Familienzeit (Papamonat) geschaffen. So können Väter sich in den ersten drei Monaten nach der Geburt vier Wochen vom Arbeitgeber freistellen lassen um Familienzeit zu verbringen, die sozialversichert ist und mit 700 Euro pauschal abgegolten wird. Darüberhinaus gibt es einen Partnerschaftsbonus von 1.000 Euro, den die Eltern abrufen können, wenn sie sich die Betreuung fair aufteilen, also 50:50 oder 60:40", so Tamandl. "Ich bin überzeugt, dass dies wirkliche Anreize sind, damit Väter sich verstärkt an der Familienarbeit beteiligen. Der Partnerschaftsbonus steht auch bei der einkommensabhängigen Variante zu", so Tamandl.

Moderne Familienpolitik müsse auf die heutigen Gegebenheiten Rücksicht nehmen und dort ansetzen, wo die Familien wirklich davon profitieren:
"Das erreichen wir mit dieser Reform, auch weil Eltern möglichst individuell entscheiden können, wann sie wieder in das Berufsleben einsteigen, ohne dass ihnen dadurch finanzielle Nachteile entstehen. Transparenz, Flexibilität, Partnerschaftlichkeit und Fairness sind wichtige Eckpunkte, auf die man sich im Ministerrat geeinigt hat. Nun folgen die parlamentarischen Verhandlungen, so dass die Reform mit 1. März 2017 auch in Kraft treten kann. Ich werte dies als Freudentag für die österreichischen Familien", so die Wiener ÖAAB-Obfrau abschließend.

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