„Österreich droht ein gesellschaftlicher Super-GAU“

„Zukunft des Ehrenamtes steht auf dem Spiel“ – Verbände fordern Bundesregierung zum Handeln auf

Wien (OTS) - Im Burgenland formierte sich auf Initiative der Plattform "Rettet die Vereinsfeste" im Vorjahr eine breite Front auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zugunsten vereinsfreundlicherer Regelungen in Österreich. Diese ist eine Gegenreaktion auf eine Anzeigenwelle in Ostösterreich gegen Vereinsfeste und die zunehmenden Belastungen gegenüber ehrenamtlichen Funktionären. Gemeinsam mit anderen politischen und gesellschaftlichen Vertretern fordert die Initiative die Bundesregierung auf, endlich neue Gesetze zu schaffen.

„Österreich droht ein gesellschaftlicher Super-GAU. Ehrenamtliche sind zurzeit erheblichen Belastungen ausgesetzt, wodurch der Fortbestand des aktiven Vereinslebens akut gefährdet ist. Deren Gleichstellung mit Berufstätigen kommt der Abschaffung des Ehrenamtes gleich“, gibt Sascha Krikler, der Initiator der Bürgerinitiative, zu bedenken. Neben den Landtagsparteien des Burgenlandes (ÖVP, SPÖ, FPÖ, LBL), der Bundesjugendvertretung und Vertretern der Bundesorganisationen der größeren politischen Jugendorganisationen (SJ, JVP, RFJ) kämpfen insbesondere auch Repräsentanten aus dem Bereich des Sports (TFV), der Kirche (KJÖ, EJÖ), der Landwirtschaft (Jungbauern),der Studierenden (AG) und der Schüler (Schülerunion) für neue Regelungen zum Wohle des Ehrenamtes. „Das Burgenland hat mit dem neuen Veranstaltungsgesetz seine Hausaufgaben erfüllt, jetzt ist die Bundesregierung am Zug“, meint Bernd Strodl, der Mattersburger Bezirksjugendreferent und Jungfunktionär der SPÖ Burgenland. „Wir brauchen dringend eine Änderung der Gesetze zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Vereine, eine Anpassung der Gewerbeordnung sowie klare Regelungen, um Veranstaltungen von Vereinen gemeinsam mit Wirten legal und leicht durchführen zu können. Außerdem ist es an der Zeit, über die Definition von Gemeinnützigkeit zu diskutieren“, hält etwa ÖVP-Burgenland-Landesgeschäftsführer Christoph Wolf fest.

Rückfragen & Kontakt:

Sascha Krikler, Initiator RETTET DIE VEREINSFESTE,
www.rettetdievereinsfeste.at, Mobil: 0699/14062721

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