Schultes: Bauern bei Risikovorsorge unterstützt - Ausbau der Ernteversicherung

Ankündigung aus Regierungsprogramm mit Beschluss nun umgesetzt

Wien (OTS) - "Allein im Dürrejahr 2015 betrug der Schaden in der Landwirtschaft österreichweit 175 Mio. Euro. Gleichzeitig sind im Vorjahr die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern zum vierten Mal hintereinander gesunken. Angesichts der anhaltenden negativen Folgen des Klimawandels und zunehmender Wetterkatastrophen war es ein Gebot der Stunde, die bestehende Ernteversicherung auszubauen, um sie zu einem wirksamen Instrument gegen Ertragsausfälle zu machen. Heute hat der Ministerrat diesen Beschluss gefasst, und wir sind sehr froh darüber. Damit haben Bäuerinnen und Bauern erstmals ein umfassendes Instrument zur Risikovorsorge an der Hand, das Versicherungen nicht nur gegen Frost und Hagel, sondern auch gegen Dürre, Sturm und Starkregen nach dem Vorsorgeprinzip aus Katastrophenfonds-Mitteln unterstützt", erklärte LK Österreich-Präsident Hermann Schultes zum heutigen Ministerratsbeschluss und hofft auf eine rasche Novellierung des Katastrophenfondsgesetzes und des Hagelversicherungsförderungsgesetzes im Parlament.

Prämienunterstützung durch Bund und Länder

"Mit diesem Beschluss erfolgt eine aktive Hilfe zur Selbsthilfe und es können so die negativen Folgen des Klimawandels verringert werden. Die Versicherungsprämien werden zu 25% aus dem Katastrophenfonds und zu 25% aus den Länder-Budgets bezuschusst. Die Regierung hat damit auch ihre Ankündigung aus dem Regierungsprogramm umgesetzt. In Summe stehen bis zum Jahr 2020 rund 76 Mio. Euro für das aktive Risikomanagement der Landwirte bereit", so Schultes. (Schluss)

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