Schalko schickt Ofczarek und Wallisch auf Verbrecherjagd entlang der „Höhenstraße“

Dreharbeiten zu achtem Film der erfolgreichen ORF-Landkrimi-Reihe

Wien (OTS) - „Es gibt keinen Kommissar, die Leiche kommt erst zum Schluss, und das mit den Verbrechen ist auch nicht so, wie es das Publikum von einem Krimi vielleicht gewöhnt ist.“ So viel durfte David Schalko gestern, am Montag, dem 25. April 2016, im Rahmen eines Pressetermins im Café-Restaurant Cobenzl unter Anwesenheit von u. a. ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis und Produzent John Lueftner zu seinem neuesten Projekt bereits verraten. Denn bei den Dreharbeiten zum achten Film der erfolgreichen ORF-Landkrimi-Reihe finden sich Nicholas Ofczarek und Raimund Wallisch als Polizisten auf der titelgebenden „Höhenstraße“ zwischen nächtlicher Raserei, Drogen, Sex am Parkplatz und Trunkenheit am Steuer wieder – bis sich irgendwann herausstellt, dass Dienstausweise, Uniformen und Streifenwagen gar nicht so echt sind, wie sie auf den ersten Blick vielleicht aussehen.

Neben Ofczarek und Wallisch stehen für „Höhenstraße“ voraussichtlich noch bis Mitte Mai in Wien auch Klaus Rott, Inge Maux, Franziska Hackl, David Oberkogler, Oliver Mukuta und Doris Schretzmayer vor der Kamera. Zu sehen ist der ORF-Landkrimi „Höhenstraße“ voraussichtlich zum Jahreswechsel 2016/2017 in ORF eins.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Das Spannungsfeld zwischen Urbanität und hinterwäldlerischer Szenerie, zwischen einzigartigen Biotopen voll Lieblichkeit und menschlicher Abgründe und unverwechselbarem ,Wiener Kolorit‘ bespielt David Schalko im Wiener Landkrimi ,Höhenstraße‘ in voller Breite. Und das mit einem Ensemble der Sonderklasse vor und hinter der Kamera. Mit den Landkrimis haben wir ein Format geschaffen, das unser Publikum fesselt, unterhält und gleichzeitig schmunzeln und schaudern lässt. Ich freue mich auf viele weitere Geschichten aus und für Österreich in den kommenden Jahren!“

David Schalko: „Kein klassischer Krimi“

Regisseur, Drehbuchautor und Produzent David Schalko, der zuletzt seine u. a. bei den New York Festivals ausgezeichnete ORF-Familiensaga „Altes Geld“ in Wien angesiedelt hat, bleibt der Bundeshauptstadt in seinem ersten Landkrimi treu und zieht mit seinem Team an den Stadtrand auf die titelgebende „Höhenstraße“: „Wien spielt in diesem Film eine wichtige Rolle, wenn die Stadt durch die Dreharbeiten auf der Höhenstraße aber gleichzeitig auch wieder im Hintergrund bleibt. Die Höhenstraße kenne ich außerdem gut, weil ich hier in der Gegend aufgewachsen bin und diese mit vielen Erinnerungen und Assoziationen verbunden ist. Hier gibt es viele Ecken, über die sich Geschichten erzählen lassen.“

Worauf sich das Fernsehpublikum bei diesem Landkrimi freuen kann? „,Höhenstraße‘ ist kein klassischer Krimi. Es gibt keinen Kommissar, die Leiche kommt erst zum Schluss, und das mit den Verbrechen ist auch nicht so, wie es das Publikum von einem Krimi vielleicht gewöhnt ist. Vorzeichen werden umgedreht, und es wird aus einer anderen Perspektive erzählt. Dieser Wiener Landkrimi ist ein kleiner Film mit sechs Schauspielern, ein Kammerspiel in einem klaren, kleinbürgerlichen Milieu ohne große Schnörkel.“ Mit dabei sind nach u. a. „Braunschlag“ und „Altes Geld“ auch diesmal wieder Nicholas Ofczarek und Raimund Wallisch: „Niki und Raimund sind beide schon lange Weggefährten, die in den meisten Produktionen mitgespielt haben, die ich gemacht habe. Gerade bei einem Genre, das mir selbst nicht so vertraut ist, weil ich mich nicht als Krimiautor empfinde, war es mir wichtig, das gemeinsam mit Leuten zu machen, die ich schon lange kenne.“

Nicholas Ofczarek und Raimund Wallisch als Polizisten, die eigentlich keine sind

In den Hauptrollen des Wiener Landkrimis stehen Nicholas Ofczarek und Raimund Wallisch vor der Kamera. Wie eine Rolle angelegt sein muss, damit sie Nicholas Ofczarek annimmt? „Es muss Konflikte geben und Situationen, die Spaß machen und unter denen man sich etwas vorstellen kann. Im Wiener Landkrimi spiele ich Roli, einen Menschen, der eine Uniform trägt, einen Streifenwagen fährt und entlang der „Höhenstraße“ seinen Lebensunterhalt verdient – und zwar indem er Verkehrsteilnehmern, die nicht den Regeln konform unterwegs sind, Strafzölle abnimmt.“ Seinen Partner spielt Raimund Wallisch, der im Steirer Landkrimi „Steirerblut“ bereits den Pathologen gegeben hat:
„Je komplexer und je weniger vorhersehbar eine Rolle ist, umso interessanter ist es natürlich auch, sie zu spielen. Wie vielschichtig ist die Figur, und was steckt in ihr, was man zeigen kann? Figuren, bei denen vielleicht auch noch nicht alles im Drehbuch steht. Das ist auch Davids große Stärke, der zwar sehr klare Figuren zeichnet, bei denen man sich sehr schnell etwas vorstellen kann, die aber gleichzeitig die Freiheit lassen, sie bei den Dreharbeiten mitzugestalten. Was ich zu Ferdinand verraten kann: Er ist größenwahnsinnig, verpeilt und nicht ganz in dieser Welt.“

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Roli (Nicholas Ofczarek) und Ferdinand (Raimund Wallisch) kassieren jene ab, die sich auf der Höhenstraße, der messerscharfen Trennlinie zwischen Stadt und Land, in Sicherheit wähnen. Da ihre Nachtschichten nur mit Alkohol einigermaßen durchzuhalten sind, leidet zu fortgeschrittener Stunde die Qualität ihrer Amtsanmaßung. So führt das Verhör eines jungen Schwarzafrikaners und seines österreichischen Kompagnons zu einer absolut nicht vorgesehen Verhaftung – mit unerwarteten Folgen.

„Höhenstraße“ ist eine Produktion der Superfilm in Koproduktion mit dem ORF, gefördert vom Fernsehfonds Austria und dem Filmfonds Wien. Der Landkrimi „Höhenstraße“ ist das Pilotprojekt „Green Producing“ in Österreich. Ziel ist es, einen Kriterienkatalog für grünes Produzieren in Österreich zu schaffen und daraus ein Bundesumweltzeichen für die heimische Filmbranche zu entwickeln.

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