• 25.04.2016, 12:45:53
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ÖNB – BM Ostermayer: Johanna Rachinger bleibt Generaldirektorin, Richard Starkel wird wirtschaftlicher Geschäftsführer

Einstimmige Empfehlung der Findungskommission – Rachinger: „Haben ambitioniertes Programm“ – Starkel: „Große Ehre, in traditionsreicher Institution zu arbeiten“

Utl.: Einstimmige Empfehlung der Findungskommission – Rachinger:
„Haben ambitioniertes Programm“ – Starkel: „Große Ehre, in
traditionsreicher Institution zu arbeiten“ =

Wien (OTS/SK) - Kulturminister Josef Ostermayer hat heute, Montag,
bei einer Pressekonferenz die neue Doppelspitze für die
Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) vorgestellt. „Der Vertrag
der bisherigen Generaldirektorin Johanna Rachinger wird für weitere
fünf Jahre verlängert“, sagte Ostermayer. Wirtschaftlicher Leiter
wird ab Oktober 2016 der studierte Handelswissenschafter Richard
Starkel. Mit dieser Doppelspitze wird erstmals ein
„Vier-Augen-Prinzip“ in der ÖNB etabliert – eine „personelle
Verstärkung“, die für die ÖNB auch angesichts der kommenden Projekte
– Stichwort „Haus der Geschichte“ – von Bedeutung sei, sagte
Ostermayer. Der Minister erklärte, dass die Findungskommission einen
einstimmigen Vorschlag gemacht habe, dem er gefolgt ist. ****

Gottfried Toman, der Vorsitzende des ÖNB-Kuratoriums, wertete die
heute erfolgte Bestellung der wissenschaftlichen und kaufmännischen
Geschäftsführung der ÖNB als „Optimum“. Mit Johanna Rachinger sei
eine Persönlichkeit wiederbestellt worden, die bestens mit dem Haus
vertraut ist. Richard Starkel sei die „ideale Ergänzung“, sagte
Toman.

Die 56-jährige Johanna Rachinger, die bis 2022 Generaldirektorin der
ÖNB bleibt, betonte, dass sie sich „sehr freut, weitere fünf Jahre
für die Österreichische Nationalbibliothek arbeiten zu dürfen“. Mit
der Ausweitung des digitalen Bestandes sowie den Themen
Crowd-Sourcing und Crowd-Funding habe die ÖNB ein „ambitioniertes
Programm“ vor sich. Ein wesentliches Thema sei auch das „Haus der
Geschichte“, das mit „vollem Engagement auf die Beine gestellt wird“,
sagte Rachinger.

Richard Starkel bedankte sich bei Bundesminister Ostermayer, bei der
Findungskommission und dem Kuratorium für das in ihn gesetzte
Vertrauen. Es sei eine „große Ehre, in einer so traditionsreichen und
angesehenen Institution wie der Österreichischen Nationalbibliothek
zu arbeiten“, betonte Starkel, der zuletzt Geschäftsführer und Chief
Financial Officer in der Verlagsgruppe News war. Davor war Starkel
u.a. bei der Raiffeisen Evolution Gruppe in der Immobilienentwicklung
CEE und als kaufmännischer Geschäftsführer der Verlagsgruppe
Ueberreuter tätig.

SERVICE: http://www.onb.ac.at (Schluss) mb/bj

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