- 25.04.2016, 10:28:37
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ÖH Uni Wien: Aufruf zur Demonstration gegen Norbert Hofer und die FPÖ
Die Partei der rechtsextremen Burschenschaften mit Kontakten zu organisierten Gewalttätern darf nicht den Bundespräsidenten stellen!
Utl.: Die Partei der rechtsextremen Burschenschaften mit Kontakten
zu organisierten Gewalttätern darf nicht den Bundespräsidenten
stellen! =
Wien (OTS) - Am 24.04. ging der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer als
Erstplatzierter aus dem ersten Wahlgang der Bundespräsident_innenwahl
hervor. Das politische Klima der letzten Monate, von
Obergrenzen-Diskussionen bis zu einem konstruierten Notstand, hat
sich positiv auf das Wahlergebnis des Burschenschafters ausgewirkt.
SPÖ und ÖVP, die aktiv die Verschärfung dieses Klimas mitverschuldet
haben, wurden von den Wähler_innen abgestraft. "Wer permanent die
Politik der FPÖ betreibt, braucht sich über dieses Ergebnis nicht zu
wundern", kritisiert das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien die
österreichische Bundesregierung und deren Asylpolitik. "Der Hetze
muss eine eindeutige Abgrenzung vom rechten Rand und eine
solidarische Politik entgegengesetzt werden", betont Camila Garfias
(VSStÖ) vom Vorsitzteam.
"Die ÖH Uni Wien ruft dazu auf, ein eindeutiges Zeichen gegen
rechtsextremes Gedankengut zu setzen - auf der Straße wie auch in der
Wahlkabine. Ein Burschenschafter mit Sympathie für Gewalttäter muss
als Bundespräsident verhindert werden!" zeigt sich Karin Stanger
(GRAS) über den Ausgang der ersten Runde schockiert. "Einen Auswuchs
dieser Gewalt sahen wir erst unlängst beim Angriff der rechtsextremen
Identitären auf Geflüchtete bei unserer Veranstaltung
'Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene' im Audimax der
Universität Wien."
Norbert Hofer ist Mitglied der Burschenschaft Marko-Germania, die
laut DÖW einen völkischen Deutschnationalismus vertritt und sich
immer wieder einer Rhetorik bedient, die der neonazistischen Szene
zugeordnet werden kann. "So wie sich die ÖH Uni Wien konsequent gegen
die wöchentliche Versammlung deutschnationaler Burschenschafter vor
der Uni Wien einsetzt, so wollen wir auch einen deutschnationalen
Burschenschafter in der Hofburg verhindern!", stellt Elisabeth
Weissensteiner (KSV-Lili) klar.
Das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien ruft dazu auf, am 22. Mai wählen zu
gehen und sich am 19. Mai an der Demonstration gegen Norbert Hofer
und die FPÖ zu beteiligen. "Ein großes Zusammenwirken
antifaschistischer Kräfte wird notwendig sein, um das Schlimmste, was
dieses Land zu bieten hat, von diesem Amt fern zu halten", schließt
das Vorsitzteam unisono.
Demonstration gegen Norbert Hofer und die FPÖ
Wann: 19. Mai 2016, 17.30 Uhr
Wo: Heldenplatz, 1010 Wien
Link zur Demonstration:
https://www.facebook.com/events/848696868610442/
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