• 25.04.2016, 10:08:54
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Zusammenarbeit im Gesundheitswesen für medizinischen Fortschritt essentiell

Zusammenarbeit mit Ärzteschaft ist durch Gesetze und Verhaltenskodex geregelt. Fortbildung hält Forschung am Puls der Zeit. Industrie sieht sich zur Transparenz verpflichtet.

Utl.: Zusammenarbeit mit Ärzteschaft ist durch Gesetze und
Verhaltenskodex geregelt. Fortbildung hält Forschung am Puls
der Zeit. Industrie sieht sich zur Transparenz verpflichtet. =

Wien (OTS) - Die Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und
Ärzteschaft ist notwendig, um sowohl die Gesundheitsversorgung als
auch den medizinischen Fortschritt in einer immer älter werdenden
Gesellschaft weiter zu gewährleisten. Ärzte selbst sind im Sinne
einer modernen Versorgung zur Fortbildung gesetzlich verpflichtet.
Die hohen Fortbildungskosten und der Mangel an öffentlichen Geldern
stellen die Mediziner jedoch vor eine Herausforderung. Die
pharmazeutische Industrie unterstützt durch geldwerte Leistungen
ärztliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, um gemeinsam die
Patientenversorgung stetig zu verbessern. Das wird heuer seitens der
Industrie auch öffentlich gemacht.

„Fortbildung bedeutet Information über laufende Studien, über Trends
in der Medizin oder auch über neu am Markt befindliche medikamentöse
Therapien“, erklärt Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der
Pharmig. Ziel von Fortbildungsveranstaltungen ist etwa, das im Zuge
der klinischen Forschung gewonnene Wissen in der Praxis umzusetzen.
Umgekehrt können Pharmafirmen aufgrund der medizinischen Erfahrung
bei der Anwendung ihrer Produkte im Alltag diese noch besser auf
Patientenbedürfnisse abstimmen. Dazu Huber: „Letztendlich profitiert
der Patient am meisten von diesem Austausch, indem ihm modernste
Therapien zugutekommen.“

Ob und wie Fortbildungen seitens der Industrie gefördert werden
können, ist heute strenger denn je geregelt. Auch ist diese
Zusammenarbeit heute viel transparenter. Huber erklärt: „Transparenz
und klare Regeln kennzeichnen das heutige Miteinander von Industrie
und Ärzteschaft. Durch die Offenlegung geldwerter Leistungen wird die
Interaktion mit unseren Partnern im Gesundheitswesen für die
Patienten noch nachvollziehbarer.“ Bis 30. Juni legen Unternehmen
erstmals geldwerte Leistungen auf ihren Webseiten offen, rückwirkend
für das vergangene Jahr. Die Website
www.transparenz-schafft-vertrauen.at informiert über Details zu
dieser Offenlegungsinitiative.

Aktuell finden viele Studien sowie Fortbildungen beispielsweise in
den Bereichen Onkologie und Hämatologie statt. Zurückzuführen ist
dies auf die zunehmende Spezialisierung von Unternehmen. „Die Branche
entwickelt sich von Blockbuster-Medikamenten hin zu
Nischen-Produkten. Der Trend geht eindeutig in Richtung
individueller, personalisierter Medizin“, sagt Huber. Es handelt sich
um große und komplexe Bereiche, die ein hohes Maß an Informations-
und Wissensvermittlung verlangen. „Die Durchbrüche der letzten Jahre
in der Onkologie motivieren sowohl Industrie als auch Mediziner zu
vermehrter Forschung und Information. Betrachtet man die steigende
Zahl der Krebspatienten, ist es wenig verwunderlich, dass Fort- und
Weiterbildungsmaßnahmen im Interesse beider Parteien große Bedeutung
haben“.

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