- 22.04.2016, 11:36:57
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ÖH Uni Wien ad StudFG-Novelle: Studienbeihilfen müssen den Lebensumständen von Studierenden entsprechen
Studierendenvertretung fordert Inflationsanpassung der Beihilfen und Möglichkeit auf geringfügige Beschäftigung bei Studienabschluss-Stipendium (SAS)
Utl.: Studierendenvertretung fordert Inflationsanpassung der
Beihilfen und Möglichkeit auf geringfügige Beschäftigung bei
Studienabschluss-Stipendium (SAS) =
Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und
Wirtschaft plant eine Novellierung des Studienförderungsgesetzes. Mit
dem heutigen Tag endet die Frist zur Stellungnahme. „Die ÖH Uni Wien
begrüßt grundsätzlich die Bemühungen, die Förderungsbedingungen für
Studierende zu verbessern. Die Vorschläge treten jedoch den Problemen
nicht entgegenn, da quantitativ nur für wenige Studierende eine
Verbesserung vorgesehen ist“, so Camila Garfias und Alina
Bachmayr-Heyda (VSStÖ) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.
Karin Stanger (GRAS), ebenfalls im Vorsitzteam der ÖH Uni Wien, führt
dazu aus: „Die Studienbeihilfe muss erhöht werden! Wir sehen es als
Notwendigkeit an, die allgemeine Studienbeihilfe in der Form zu
erhöhen, die den Lebensumständen der Studierenden entspricht.“ Ein
Studium in Österreich wird von Jahr zu Jahr teurer, was immer mehr
Studierende dazu zwingt, nebenher arbeiten zu gehen, um sich den
Zugang zur Hochschule, das Leben um das Studium herum, sowie
Lernunterlagen und Wohnen leisten zu können. „Sowohl die Höhe der
Beihilfen, als auch die Gehaltsgrenzen der Eltern zur Berechnung der
Studienbeihilfe sollten dringend an die Inflation angepasst werden“,
fordert Elisabeth Weissensteiner (KSV LiLi). Die Höhe der
Studienbeihilfe ist vom Gehalt der Eltern abhängig. Durch die
Inflationsanpassung der Gehälter werden folglich immer weniger
Studierenden Beihilfen zugesprochen.
Die ÖH Uni Wien kritisiert außerdem, dass bei Bezug eines
Studienabschluss-Stipendiums (SAS) auch weiterhin kein Einkommen aus
Berufstätigkeit zulässig sein soll. "Ein geringfügiger Zuverdienst
sollte unbedingt möglich sein, auch um eine Bindung zum Arbeitsplatz
aufrechterhalten zu können“, erklärt das Vorsitzteam. „Zudem ist
gerade bei sehr niedrigen SAS-Bezügen ein Zusatzeinkommen für viele
Studierende eine Notwendigkeit!"
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