- 22.04.2016, 11:29:30
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APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?
Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Khol, Griss und Hofer aktuell vorne.
Utl.: Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der
österreichischen Politikerinnen und Politiker – Khol, Griss
und Hofer aktuell vorne. =
Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking
heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto
erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von
Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen
Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten
zeigen, wer die mediale Bühne von 15.04. bis 21.04.2016 am stärksten
nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter
Woche neu positionieren konnte.
Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche
ÖVP-Bundespräsidentschaftskandidat Andreas Khol.
In der ORF-„Pressestunde“ gab sich Khol optimistisch – trotz
schlechter Umfragewerte – den Einzug in die
Bundespräsidenten-Stichwahl zu schaffen. Der ehemalige
Nationalratspräsident erinnerte etwa daran wie sehr die
Meinungsforscher vor der Wiener Gemeinderatswahl 2015 danebenlagen.
Ein guter Teil der Wahlberechtigten sei zudem laut den Umfragen ja
noch unentschlossen, so der 74-Jährige.
Keinen Hehl machte Khol daraus, dass ihn die Regierungsumbildung
seiner Partei nicht freut. "Ich habe die Rochade für nicht notwendig
und nicht für richtig empfunden", meinte Khol und betonte: "Never
change a winning team." Es gebe nun aber einen
"Jetzt-erst-recht-Effekt" in seiner Kampagne.
Für Diskussionen sorgten auch die Spendenangaben der
Präsidentschaftskandidaten. Der Wahlkampfmanager des unabhängigen
Kandidaten Alexander van der Bellen, Lothar Lockl, äußerte Zweifel an
den Angaben der anderen Bewerber. Es könne sich dabei „nur um einen
Gag handeln“, so Lockl. Andreas Khol betonte daraufhin, für ihn sei
ein „fairer und transparenter Wahlkampf“ eine
„Selbstverständlichkeit“, bei den offengelegten Zahlen handle es sich
„keinesfalls um einen Gag“.
Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der Bürgermeister von
St.Pölten, Matthias Stadler (SPÖ), auf Platz 15 im Ranking.
Bei den Gemeinderatswahlen in der niederösterreichischen
Landeshauptstadt konnte die SPÖ ihre absolute Mehrheit auf 58,9
Prozent ausbauen. Auch die FPÖ konnte Zugewinne erzielen, ÖVP und
Grüne mussten dagegen Stimmen- und Mandatsverluste hinnehmen.
Mit den „Zukunftsthemen Verkehr, Bildung und Wohnen“ habe man bei den
Menschen punkten können, begründete Stadler seinen Erfolg.
Gleichzeitig betonte er, Bürgermeister von St. Pölten bleiben zu
wollen. Die Entscheidung, wer SPÖ-Spitzenkandidat bei den nächsten
Landtagswahlen wird, werde „rechtzeitig fallen“, so Stadler.
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