• 22.04.2016, 10:51:35
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Volkshilfe in Nepal: Hilfe nach dem Erdbeben geht weiter

Rasche Unterstützung und langfristige Hilfsmaßnahmen im Katastrophengebiet

Utl.: Rasche Unterstützung und langfristige Hilfsmaßnahmen im
Katastrophengebiet =

Wien (OTS) - Rund 9.000 Tote, 22.300 Verletzte und über 800.000
obdachlose Menschen sind die Folgen der starken Erdbeben in Nepal,
die am 25. April 2015 begannen. Ein Jahr nach der Katastrophe sagt
Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich: „Solidarität mit
Menschen in Not endet für uns nicht an geografischen Grenzen. Daher
sind wir sofort nach Bekanntwerden der dramatischen Auswirkungen des
Erdbebens aktiv geworden und haben in Zusammenarbeit mit PartnerInnen
die Notfallhilfe gestartet“.

Unmittelbare Hilfe nach der Katastrophe

Mit der Unterstützung von „Nachbar in Not“ und gemeinsam mit AWO
sowie der lokalen Organisation Maiti Nepal ermöglichte die Volkshilfe
die Verteilung von Hilfsgütern an mehr als 7.000 Personen. Die
betroffenen Familien wurden mit Zeltplanen und Notfall-Paketen
ausgestattet, die Decken, Kleidung, Hygieneartikel, Kochutensilien
und vieles mehr enthielten. „Die Menschen haben das Notwendigste zum
Leben verloren. Nur dank der Solidarität unserer SpenderInnen konnten
wir so rasch aktiv werden und in Zusammenarbeit mit unseren
PartnerInnen effiziente Notfallhilfe leisten“, sagt Fenninger.

Langfristige Hilfe für die am stärksten Betroffenen im Fokus

Die am stärksten vom Erdbeben betroffenen Regionen sind aufgrund
ihrer Berglagen schwer erreichbar, was die Versorgung der ärmsten
Menschen in Nepal drastisch erschwerte. Nur wenige internationale
Organisationen nehmen den Zugang zu diesen Regionen, die teilweise
nur über Helikopter erreichbar sind, auf sich. „Mit einem zweiten
Projekt in Zusammenarbeit mit AWON (Action Works Nepal) konnten wir
die Menschen in den abgelegenen Gebieten des Distrikts Kavrepalnchowk
medizinisch und mit dem Nötigsten versorgen. Außerdem war und ist uns
die psychologische Beratung und Betreuung der durch die Beben
traumatisierten Kinder und Jugendlichen ein großes Anliegen“, sagt
der Direktor. Es gelte nach wie vor, die Betroffenen über ihre Rechte
aufzuklären und den Kontakt zu den lokalen Behörden herzustellen,
damit sie diese Rechte einfordern können, beschreibt Fenninger.

Hilfe geht weiter!

Auch ein Jahr nach der Katastrophe fehlt es den Erdbebenopfern in
Nepal an Vielem. Gemeinsam mit ihren PartnerInnen unterstützt die
Volkshilfe weiterhin mit Spenden den Wiederaufbau und die Versorgung
mit dem Nötigsten.

Ihre Spende für die Unterstützung beim Wiederaufbau in Nepal:
Volkshilfe Solidarität
IBAN AT77 6000 0000 0174 0400
Verwendungszweck: Nepal
www.volkshilfe.at/onlinspenden

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