• 20.04.2016, 15:24:49
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  • OTS0181 OTW0181

16. Ordentlicher Bundestag der GÖD-Bundesvertretung 3 Unterrichtsverwaltung

Vorsitzender Johann Pauxberger wiedergewählt

Utl.: Vorsitzender Johann Pauxberger wiedergewählt =

Wien (OTS) - Am 19. und 20. April 2016 wurden im Rahmen des 16.
Ordentlichen Bundestages der Bundesvertretung 3 -
Unterrichtsverwaltung in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) -
die personellen wie inhaltlichen Weichen für die nächsten fünf Jahre
gewerkschaftlicher Arbeit gestellt.

Dabei wurde Johann Pauxberger mit überzeugender Zustimmung zum
Vorsitzenden der Bundesvertretung 3 gewählt. Ebenso seine
Stellvertreterin, Elisabeth Grimling, und die übrigen Mitglieder der
Bundesleitung.

73 Delegierte aus ganz Österreich haben über 51 Anträge, insbesondere
zur Verbesserung des Dienst- und Besoldungsrechts, beraten bzw.
beschlossen und so ein vielfältiges Arbeitsprogramm für die neue
Bundesleitung festgelegt.

Bundesministerin Heinisch-Hosek bekannte sich in ihrer Rede zur
Sozialpartnerschaft. Die Verwaltung sei auch im Hinblick auf die
Integration von Flüchtlingen gefordert. Ihr ist bewusst, dass für die
Bewältigung der anstehenden Aufgaben mehr Personal auch in der
Verwaltung erforderlich ist. GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer
appellierte an die Bundesregierung, eine klare und gemeinsame Sprache
zu wählen und Maßnahmen rechtzeitig zu planen und nicht nur reaktiv
tätig zu sein. GÖD-Vorsitzende-Stellvertreterin Monika Gabriel
betonte in ihrer Rede wie wichtig es sei, einen achtsamen Umgang zu
pflegen und wies abermals darauf hin, dass den Dienststellen und
insbesondere den Schulen das dringend benötigte Personal zur
Verfügung zu stellen sei.

Im Rahmen des 16. Ordentlichen Bundestages wurde einstimmig folgende
Resolution an die Mitglieder der Bunderegierung verabschiedet:

Schulverwaltung muss Bundessache sein!

Eine gute und moderne Organisation des Schulwesens braucht klare
Strukturen und eine geregelte Verteilung der Kompetenzen. Dies kann
nur funktionieren, wenn bundesweit einheitliche Regelungen vorgegeben
werden, die für alle Bundesländer gelten.

Mangelverwaltung beseitigen - für ausreichende personelle und
finanzielle Ressourcen sorgen! Fällige Aufgabenreform angehen.

Trotz angespannter Personalsituation und seit vielen Jahren
steigenden Anforderungen, wird nach wie vor ein Sparkurs auch bei
Planstellen verfolgt. Burn Out Fälle mehren sich und die
Belastungsgrenze ist vielfach bereits überschritten.

Budgetplanungen gestalten sich zunehmend schwieriger und bereiten
große Probleme. Daher ist es zwingend erforderlich, das strukturelle
Defizit im BMBF einer raschen Lösung zuzuführen und die notwendigen
Mittel umgehend zur Verfügung zu stellen.

Auch eine Aufgabenreform ist längst überfällig und muss vor allem im
Zusammenhang mit der kommenden Bildungsreform dringend begonnen und
umgesetzt werden.

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