- 20.04.2016, 10:51:53
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ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2016/17
Wien (OTS) - Im ORF-RadioCafe wurde heute (20.4.) von
ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher
und Cornelius Meister, Chefdirigent und künstlerischer Leiter des ORF
Radio-Symphonieorchesters Wien, das Programm der Saison 2016/17
präsentiert.
Auf dem Spielplan der Saison 2016/17 stehen 51 Konzerte – darunter
sieben Ur- und sieben Österreichische Erstaufführungen sowie vier
Opernproduktionen. Zum Jahreswechsel befindet sich das Orchester
abermals auf Tournee in China.
Mit zahlreichen Werken von Komponisten wie Béla Bartók, Johannes
Brahms, Alban Berg, Pierre Boulez, Anton Bruckner, Frédéric Chopin,
Luigi Dallapiccola, Claude Debussy, Antonín Dvořák, Werner Egk,
Edvard Grieg, Jacques Ibert, Dmitrij Kabalewskij, Ernst Krenek, Franz
Liszt, Arnold Schönberg, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Vítězslav
Novák, Zoltán Kodály, Gustav Mahler, Olivier Messiaen, Sergej
Prokofjew, Sergej Rachmaninow, Maurice Ravel, Dmitrij
Schostakowitsch, Jean Sibelius, Alexander Skrjabin und Mieczysław
Weinberg verankert sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im
reichhaltigen und vielfältigen Repertoire des 19. und 20.
Jahrhunderts. Die Gegenwart findet Ausdruck in der Musik von John
Adams, Thomas Adès, Friedrich Cerha, Brett Dean, Zeynep Gedizlioğlu,
Georg Friedrich Haas, Christian Kolonovits, Magnus Lindberg, George
Lentz, Jorge E. Lopez, Krzysztof Penderecki, Matthias Pintscher,
Gerald Resch, Jakub Sarwas, Anno Schreier oder Vito Žuraj.
ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon: „Das Unbekannte, das selten
Gespielte, das Überraschende, das Neue - diese Programmatik zeichnet
unser Orchester aus und macht seine Konzerte so unverwechselbar und
einzigartig. Großartige Beispiele dafür sind in der Saison 2016/17
mehrere Uraufführungen – etwa Arno Schreiers Oper ‚Hamlet‘ im Theater
an der Wien oder Thomas Adès‘ ‚The exterminating Angel‘ bei den
Salzburger Festspielen. Chefdirigent Cornelius Meister und das RSO
Wien eröffnen dem Publikum immer wieder neue Klangräume. Dies wird
nicht nur in Österreich sehr geschätzt. Äußerst erfolgreiche Konzerte
in Asien – beispielsweise regelmäßige China-Tourneen – und Europa
zeigen die hohe internationale Popularität des Orchesters.“
„Das RSO Wien geht mit großer Leidenschaft in die kommende
Konzertsaison. Wir sind künstlerisch und organisatorisch hervorragend
aufgestellt, die Musikerinnen und Musiker spielen auf jenem
Top-Level, das man von einem Wiener Orchester erwartet. Als Orchester
des ORF sind wir außerdem an zahlreichen Projekten der Kolleginnen
und Kollegen im Unternehmen beteiligt.“, so RSO-Intendant Dr.
Christoph Becher.
„Auf die Saison 16/17 freue ich mich ganz besonders. Gerade die
aktuellen ausverkauften RSO-Konzerte bestärken uns darin, den
programmatischen Weg fortzusetzen: mit mehreren Ur- und
Erstaufführungen, mit Entdeckungen aus vergangenen Jahrhunderten und
mit außergewöhnlichen Programm-Kombinationen, die Orchesterwerke aus
dem 18., 19., 20. und 21. Jahrhundert in einen besonderen Kontext
stellen. Herausragende Solist/innen und Gastdirigent/innen
unterstreichen die internationale Attraktivität des
Radio-Symphonieorchesters.“, führt Cornelius Meister, Chefdirigent
und Künstlerischer Leiter des RSO, weiter aus.
Das Orchester spielt eigene Abonnementreihen mit je sechs
Konzerten im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus und ist in
der Saison 2016/17 mit drei Opernproduktionen – u.a. mit der
Uraufführung von Anno Schreiers „Hamlet“ – im Theater an der Wien zu
hören. Hinzu kommen zahlreiche Konzerte in ganz Österreich und
Sonderprojekte, wie zwei Gastspiele im Rahmen der Salzburger
Festspiele, unter anderem die Operneröffnungspremiere mit der
Uraufführung von Thomas Adès‘ „The Exterminating Angel“. Das schon
traditionelle „Hollywood in Vienna“-Konzert zur Verleihung des Max
Steiner Film Music Achievement Awards findet auch heuer wieder statt.
Es wird ebenso wie das Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ im
Wiener Konzerthaus im Fernsehen übertragen. Auch einen Nachmittag mit
Musik für junges Publikum wird es wieder geben: Beim „Concertino“ mit
dem Titel „Kaleidoskop – Der Tonfächer des Orchesters“ werden Werke
von Johann Sebastian Bach, Antonín Dvořák und Olivier Messiaen im
Wiener Konzerthaus gespielt. Zwei Auftritte hat das RSO Wien heuer
beim Festival Wien Modern, u. a. spielt es das Eröffnungskonzert im
November 2016. Im Juni 2017 gibt es ein ganz besonderes Bild- und
Tonerlebnis: Sergej Eisensteins Film „Iwan der Schreckliche“ mit
Musik von Sergej Prokofjew wird vom RSO Wien musikalisch untermalt im
Wiener Konzerthaus gezeigt. Im ORF-RadioKulturhaus wird in der Saison
16/17 die Veranstaltungsreihe „Klassische Verführung“ mit drei
Konzerten weitergeführt.
Den Musikerinnen und Musikern des RSO Wien ist es ein besonderes
Anliegen, auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Musik zu
begeistern. Im Mittelpunkt der Angebote stehen die RSO Workshops,
deren Motto lautet: Bühne frei für Musikvermittlung. „my RSO probt“,
„my RSO backstage & on air”, „Mitten in my RSO“, „my RSO Musiklabor“
– die erfolgreichen interaktiven Vermittlungsprojekte werden in der
Saison 2016/17 fortgeführt. Weitere Beispiele für die gerne
wahrgenommene Aufgabe der musikalischen Nachwuchspflege sind die
Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen von der Universität Wien und
die Orchesterakademie. Das Saisonprogramm des ORF RSO Wien im Detail
ist abrufbar unter: http://rso.orf.at.
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