- 19.04.2016, 10:53:25
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VP-Anichhofer: FPÖ ist nicht lernfähig
Fall Leyroutz - Stadtwerke: Weil etwas rechtlich in Ordnung zu sein scheint, ist es moralisch noch lange nicht in Ordnung.
Utl.: Fall Leyroutz - Stadtwerke: Weil etwas rechtlich in Ordnung zu
sein scheint, ist es moralisch noch lange nicht in Ordnung. =
Klagenfurt (OTS) - "Sehr wohlüberlegt ist diese Stellungnahme von
Seiten der Kärntner Volkspartei zur Causa Leyroutz. Wohlüberlegt auf
Grund der Hypo-Vergangenheit. Offensichtlich ist aber die
Freiheitliche Partei nicht lernfähig. Weder aus Gerichtsurteilen
lernen die Freiheitlichen noch aus Wahlergebnissen. Sonst wäre
Klubobmann Leyroutz schon von sich aus zurückgetreten. Denn in
Anbetracht der bisher bekannten Details zu seinem Stadtwerke-Honorar
muss er wissen, dass er eine Belastung für die Politik, das Land und
den Landtag ist. Und Christian Ragger wie der neue Parteiobmann
Gernot Darmann wissen das auch“, fasst heute VP-Landesgeschäftsführer
Josef Anichhofer zusammen.
Nur Anstand und Hausverstand seien für die richtigen
Schlussfolgerungen und Schritte der Freiheitlichen notwendig.
Die Rechtfertigungen von Leyroutz, dass sein Honorar den üblichen
Sätzen entspreche, dass es der Aufsichtsrat abgesegnet habe und es
mehrfach geprüft wurde, seien himmelschreiend, aber vor allem nicht
das Thema. „Bekannte Sätze, übliche Rechtfertigungen – es gleicht
einem traurigen Deja-vu. Es gibt in Kärnten eine Dreierkoalition,
weil genau diese Politik, wie sie Leyroutz, Ragger und Darmann jetzt
verkörpern und verteidigen, abgewählt wurde“, hält Anichhofer fest.
Mit dem Festhalten an rechtlichen Strohhalmen tue der Freiheitliche
Klubobmann weder dem Land noch dem Landtag einen Gefallen.
„Die Zeit dieser Politik ist vorbei. Die Zeit für solche Politiker
ist vorbei und auch für jene, die sie verteidigen. Kärnten hat etwas
anderes zu tun, als sich mit moralisch bedenklich agierenden
Politikern zu beschäftigen oder sich von diesen in ein schiefes Licht
rücken zu lassen“, so Anichhofer abschließend.
(Schluss)
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