- 18.04.2016, 12:26:51
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Städtebauliches Projekt „Franz-Josephs-Bahnhof“ startet mit umfassender BürgerInnenbeteiligung
ExpertInnen und BürgerInnen legen städtebauliche Zielsetzungen bis Herbst 2016 fest – Erste Veranstaltung am 10. Mai
Utl.: ExpertInnen und BürgerInnen legen städtebauliche Zielsetzungen
bis Herbst 2016 fest – Erste Veranstaltung am 10. Mai =
Wien (OTS) - Die Entwicklung im Bereich des Franz-Josephs-Bahnhofs
nimmt konkrete Formen an. In einem ersten Schritt beginnt nun mit
starker Einbindung der BürgerInnen die Erstellung der städtebaulichen
Grundlagen. Dieses Leitbild soll das Gebiet vom Julius -Tandler-Platz
(Bank Austria Gebäude) bis Ecke Augasse/Althanstraße umfassen. In den
kommenden Tagen werden die AnwohnerInnen rund um den
Franz-Josephs-Bahnhof die Einladungen zur BürgerInnenveranstaltung am
10.5.2016 erhalten.
Maria Vassilakou, Wiens Vizebürgermeisterin und Planungsstadträtin:
„Der Franz-Josephs-Bahnhof ist ein zentraler Ort für die ganze Stadt.
Mit dem jetzt startenden Planungsprozess, den die BürgerInnen
mitgestalten können, legen wir gemeinsam den Grundstein dafür, wie
der Franz-Josephs-Bahnhof einmal aussehen soll. Er soll öffentlich
nutzbar bleiben und Infrastruktur für alle bieten.“
Martina Malyar, Bezirksvorsteherin Alsergrund: „Es freut mich, dass
am Areal Althangrund nun viel in Bewegung ist. Hier ergibt sich für
unseren Bezirk eine große Chance, Wohnen, Arbeiten, Einkaufen sowie
Lernen und Studieren unter einen Hut zu bringen. Diese Belebung wird
auch für die anrainenden Grätzel neue Impulse bringen. An diesem
Prozess nehmen wir als Bezirk gerne teil. Besonders freut es mich,
dass die Anrainerinnen und Anrainer wieder einbezogen werden. Am
wichtigsten ist es für uns, dass der Monolith barrierefrei durchquert
werden kann.“
Peter Ulm, Vorstand der 6B47 Real Estate Investors AG: „Ich bin sehr
froh, dass es so schnell gelungen ist in enger Abstimmung mit der
Stadt Wien einen innovativen alle Interessen umfassenden Prozess in
Gang zu setzen. Wir als Grundeigentümer dieses Standortes, haben
höchstes Interesse, einen qualitativen Beitrag im Sinne einer
modernen, transparenten Stadt zu leisten. Daher ist das Projekt
Julius-Tandler-Platz am Althangrund unser Vorzeigeprojekt in Wien.“
Bereits vor einem Jahr beschloss die Stadtwicklungskommission
grundlegende Entwicklungsziele für diesen Bereich. Damals wurde
festgelegt, dass für das Gesamtgebiet Althangrund eine gemischte
Nutzung realisiert werden soll und insbesondere im Bereich der
Erdgeschosse neben der Bahnhofsfunktion mehr Leben und Angebot auch
für die umliegenden Gebiete bringen soll.
Die Stadtplanung Wien (MA 21), der 9 Bezirk und die 6b47 Realestate
Investors AG führen gemeinsam ein kooperatives Planungsverfahren zur
Entwicklung eines lokalen Leitbilds mit BürgerInnenbeteiligung für
das Projekt Julius-Tandler-Platz am Althangrund durch.
Ziel dieses Verfahrens ist es, bis Herbst 2016 ein städtebauliches
Leitbild zur Vorlage an die Stadtentwicklungskommission zu
erarbeiten. Darauf aufbauend soll ein Architekturwettbewerb
durchgeführt werden.
Gleichzeitig wird das laufende BürgerInnenbeteiligungsverfahren
fortgesetzt. Dazu erhalten alle AnrainerInnen in den nächsten Tagen
Einladungen, in denen sie zur Mitarbeit gebeten werden.
Durch die Vorgangsweise wird sichergestellt, dass am Standort nach
Auszug der Bank Austria kein Leerstand herrscht und mit AnrainerInnen
und der Stadt Wien abgestimmte Konzepte zur Umsetzung gelangen
können.
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