• 18.04.2016, 12:06:35
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Lange Nacht der Forschung

Einblicke in die museale Forschungsarbeit des Technischen Museums Wien

Utl.: Einblicke in die museale Forschungsarbeit des Technischen
Museums Wien =

Wien (OTS) - Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung am 22. April
2016 öffnet auch das Technische Museum Wien bei freiem Eintritt seine
Pforten. Das Motto lautet: „Forschung sichtbar machen!“ Interessierte
haben die Möglichkeit, einen Blick „hinter die Kulissen“ zu werfen
und die angewandte Forschung des Museums kennenzulernen.

FORSCHUNGSFÜHRUNGEN VON EXPERTINNEN

Provenienzforschung am Technischen Museum Wien

Im TMW finden sich auch Objekte, die in der NS-Zeit geraubt wurden.
Die Schau „Inventarnummer 1938“ zeigt die alltägliche Praxis des
NS-Raubzugs und dokumentiert die Suche nach den heute in aller Welt
verstreut lebenden ErbInnen.

Ikonographie und Technik… oder wie die Bilder auf die Objekte
kommen

Eine Auswahl an kunstgewerblichen Stücken aus den TMW-Sammlungen
widmet sich einem bisher völlig unbearbeiteten Aspekt. Im Mittelpunkt
stehen bildliche Darstellungen und kunstgewerblichen
Produktionstechniken.

Asbest – vom technischen Wundermaterial zum Gefahrstoff

In der Kulturgeschichte ist die Rolle des technischen Werkstoffs
Asbest durch vielfältigste Einsatzgebiete in über 3.000
unterschiedlichen Anwendungen belegt. Als Objektbestandteil von
Sammlungsobjekten gilt es, das gesundheitsgefährliche
„Wundermaterial“ zu erhalten und zugleich einen sicheren Umgang damit
zu etablieren.

BesucherInnenforschung in der Mitmachausstellung „In Bewegung“

Gemeinsam mit StudentInnen der Universität Wien (Institut für
Bildungswissenschaften) wurde die Ausstellung „In Bewegung“ umfassend
evaluiert. Die AusstellungsmacherInnen erzählen über die
Herangehensweise, die Ergebnisse und den Nutzen der Evaluierung für
die Praxis.

FORSCHUNGSSTATIONEN

Altern ohne alt zu werden

Altern in ein paar Minuten! Der „AgeMan“ bietet die Möglichkeit, in
die Haut eines älteren Menschen zu schlüpfen und altersbedingte
Einschränkungen am eigenen Körper zu erleben.

Gefahrstoffe sammelbar machen

Sammlungen von technischem Kulturgut umfassen auch Objekte, die
potentielle Gefahren in sich bergen. Anhand einiger Beispiele wird
die Problematik von Batterien aus Motorrädern und Automobilen
geschildert und Maßnahmen für sichere Manipulation und Ausstellung
gezeigt.

Die Österreichische Mediathek als Forschungsstätte –
Archivquellen und deren Aufbereitung

Die Mediathek bewahrt Österreichs audiovisuelles Kulturerbe. Mehrere
Forschungsprojekte widmen sich der Sicherung und Aufarbeitung
historischer Ton- und Bildträger. Präsentiert werden der akustische
Onlinestadtplan, der Wiener Zeit- und Kulturgeschichte neu verortet,
sowie den „Wiener Video Rekorder“, der private Alltagsaufnahmen
aufbewahrt.

Projekt Forscherklassen

Erfahren Sie, wie SchülerInnen zu einer forschend-entdeckenden
Grundhaltung in ihren Lernprozessen geführt werden können.

Falling Walls Lab

In einer dreiminütigen Speed-Perfomance versuchen TeilnehmerInnen aus
den verschiedensten Disziplinen eine Jury von ihren bahnbrechenden
Forschungsprojekten zu überzeugen. Die Siegerpreise werden von
Innovationsminister Gerald Klug (bmvit) und Dr. Hannes Androsch,
Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
(RFTE), überreicht.

Der Eintritt in das Museum und die Teilnahme an den Führungen und
Forschungsstationen ist kostenlos.

Lange Nacht der Forschung im Technischen Museum Wien

 In Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und
 Technologie (bmvit)

 Datum:   22.4.2016, 17:00 - 23:00 Uhr
 Ort:     Technisches Museum Wien
          Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien
 Url:     www.technischesmuseum.at

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