• 18.04.2016, 11:27:40
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Heinisch-Hosek zu „Bildung in Zahlen“: Maßnahmen greifen!

Statistik Austria bestätigt, NMS ermöglicht mehr Kindern den Übertritt in eine höhere Schule.

Utl.: Statistik Austria bestätigt, NMS ermöglicht mehr Kindern den
Übertritt in eine höhere Schule. =

Wien (OTS) - Die heute von der Statistik Austria veröffentlichte
Statistik Bildung in Zahlen freut Bildungsministerin Gabriele
Heinisch-Hosek: „Nach der Umstellung von der Hauptschule auf die Neue
Mittelschule steigen von 100 SchülerInnen statt bisher 36 nun 46 in
eine höhere Schule auf. Gerade in Österreich, wo Bildung nach wie vor
stark vom Elternhaus vererbt wird, ist dieser Beleg für den Erfolg
der Neuen Mittelschule eine weitere wichtige Bestätigung.“

Bei den steigenden Übertrittsquoten von der Sekundarstufe I in die
Sekundarstufe II im Vergleich von der Hauptschule zur Neuen
Mittelschule (NMS) sieht sich Heinisch-Hosek bestätigt: „Die
NMS-Evaluierung hat es bereits gezeigt, nun bestätigt es uns auch die
Statistik Austria: Die weitere konsequente Umsetzung des NMS-Modells
in allen Klassen ermöglicht ein hohes Maß an Individualisierung und
führt zu besseren Gesamtergebnissen.“

„Der neue Zahlenband der Statistik Austria belegt, dass wir auf dem
richtigen Weg sind: Der Ausbau von ganztägigen Schulformen, die Neue
Mittelschule und das derzeit in Begutachtung befindliche
Schulrechtspaket weisen den Weg zu einer guten Bildungszukunft. Mit
der gemeinsamen Schule in den Modellregionen gehen wir noch einen
Schritt weiter und setzen die gezielte, individuelle Förderung der
SchülerInnen in gut durchmischten Klassen noch besser um. Um die
Schulen dabei noch besser zu unterstützen trete ich auch für eine
sozialindexierte Mittelzuteilung ein“, so Bildungsministerin
Heinisch-Hosek.

Die Auswirkungen der Bildungsvererbung werden auch bei der
Lesekompetenz sichtbar. Verfügen die Eltern selbst nur über einen
Pflichtschulabschluss, ist die Lesekompetenz der Kinder deutlich
unter dem OECD-Schnitt. Kinder aus Akademikerfamilien schneiden bei
der Lesekompetenz hingegen sehr viel besser ab. „Wir haben gerade
beim Lesen bereits viele Schwerpunkte gesetzt. Ich bin davon
überzeugt, dass die zahlreichen Initiativen sowie das
Unterrichtsprinzip Leseerziehung bei den zukünftigen Testungen
bereits Verbesserungen zeigen werden“, so Heinisch-Hosek
abschließend.

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