• 18.04.2016, 10:25:50
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VP-Clubobmann Hueter: FPÖ ist beim Naturschutz am Holzweg

Heute noch leidet Kärnten an Fehlern aus der Scheuch-Naturschutz-Ära. Ragger und Darmann vom selben Schlag: Bauernfeind!

Utl.: Heute noch leidet Kärnten an Fehlern aus der
Scheuch-Naturschutz-Ära. Ragger und Darmann vom selben Schlag:
Bauernfeind! =

Klagenfurt (OTS) - Als ein plakatives Beispiel, dass sich bei den
Freiheitlichen in Kärnten trotz Austausch des Parteiobmannes rein gar
nichts ändern wird, zeigt die unqualifizierte Aussendung von FP-Abg.
Staudacher zu den Natura 2000 Ausweisungen: „Dass Kärnten hinter den
Kulissen beim Naturschutz unzählige Baustellen, großflächige
Missstimmung bei den Bauern, Rechtsunsicherheiten und sogar verlorene
Gerichtsprozesse am Hals hat, ist hauptsächlich den Freiheitlichen
zuzurechnen“, erinnert heute VP-Clubobmann Ferdinand Hueter. Denn
unter ihrer Mitverantwortung wurden Beschlüsse an den Grundbesitzern
vorbei durchgepeitscht und nicht zu vergessen: Neo-Parteichef Gernot
Darmann war als Erfüllungsgehilfe mittendrin. „Das missglückte
Biosphärenparkgesetz wurde 2012 unter freiheitlicher Federführung
beschlossen“, zählt VP-Hueter ein Paradebeispiel für eine
Bruchlandung durch einen blauen Naturschutzreferenten auf. Auch die
Verordnungen zu den Naturschutzgebieten Kleinfragant und Wurten-West
wurden unter freiheitlicher Mitwirkung herbeigeführt. Jahre danach
sind es die Abgeordneten der FPÖ, die sich im Landtag für die
Aufhebung dieser Verordnungen aufspielen wollen. „Herr Staudacher,
wie können Sie dieses Doppelspiel erklären? Vergangenheitsverdrängung
oder doch gar aus Unwissenheit am Holzweg unterwegs?“, empfiehlt
VP-Hueter der FPÖ Zurückhaltung, zumal das Register an Altlasten noch
viel mehr hergebe.

Im Zusammenhang mit den aktuellen Ausweisungen von Natura 2000
Gebieten ist die Position der Kärntner Volkspartei klar. Die
Volkspartei stellt sich als Regierungspartei hinter die Interessen
der Bauern und nimmt dort die Rolle des Vermittlers ein: „Erst wenn
die von der Ausweisung betroffenen Bauern und Grundeigentümer
zustimmen, stimmen wir einer Unterschutzstellung zu. Was wir aber
ablehnen ist grüne Willkür und ein Vorgehen, das einer Enteignung
gleichkommt. Wir stehen auf der Seite der Bauern!“, stellt VP-Hueter
einmal mehr klar. Die Zuständigkeit für die National- und
Biosphärenparks hingegen lag bisher beim scheidenden FP-Landesrat
Ragger. Nach außen möge man von den Naturgebieten einen guten
Eindruck haben, im Inneren gibt es jedoch seit Jahren ungelöste
Konflikte und die Gefahr des Scheiterns. „Nachdem Darmann vom selben
Schlag ist wie Ragger, wird die bauernfeindliche Haltung der FPÖ mit
Sicherheit seine Fortsetzung finden“, zeigt sich VP-Hueter kritisch
in Hinblick einer vermeintlichen Erneuerung, zumal Darmann seine
Kärntner Vergangenheit schneller einholt, als ihm das recht sein
wird. (Schluss)

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