RfW Steiermark alarmiert: Von Wirtschaftsaufschwung keine Spur!

Landesobmann Schoklitsch: „Die österreichische Wirtschaft bildet im internationalen Vergleich einmal mehr eines der Schlusslichter Europas.“

Graz (OTS) - Wie internationale Daten und Rankings abermals zeigen, bleibt der lang ersehnte wirtschaftliche Aufschwung Österreichs nach wie vor aus. Auch der Konjunktur-Frühindikator des WIFO zeigt in der aktuellen Auswertung von April den dritten Rückgang in Folge, womit die Chance auf eine wirtschaftliche Erholung Österreichs abermals ausbleibt. RfW-Landesobmann KommR Dr. Erich Schoklitsch sieht in den vielen Sanktionen der Bundesregierung, die es Unternehmern unmöglich machen, sinnvoll zu investieren, den Grund für den Konjunktur-Tiefpunkt.

Seit Jahren warnt der Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender Steiermark bereits vor den fatalen Folgen der vielen Fehlentwicklungen in der Wirtschaftspolitik, für die SPÖ und ÖVP verantwortlich zeichnen. Neben den in Österreich bereits exorbitant hohen Lohnneben- und Lohnzusatzkosten kommen kontinuierlich weitere wirtschaftliche Belastungen hinzu.

„Die rotschwarze Bundesregierung hat zu verantworten, dass es mittlerweile in sämtlichen Sparten und Branchen schwerwiegende Probleme gibt. Die Unternehmerschaft stöhnt unter der ständig weiter ausufernden Bürokratie. Betriebe kämpfen Tag für Tag um ihr Überleben und sind verständlicherweise frustriert. Während die Gastronomie bereits unter der Registrierkassenverordnung und der Allergen-Verordnung leidet, kommt mit Mai 2018 auch noch das Rauchverbot hinzu. Millionen an Investitionen sind damit umsonst. Die Sparte Gewerbe und Handwerk hat massive existenzielle Probleme durch das Lohn- und Sozialdumping, da unsere Regierung jahrelang zugesehen hat, wie osteuropäische Billig-Arbeitskräfte und Firmen unseren heimischen Arbeitsmarkt überströmt und unsere Unternehmer einem ruinösen Wettbewerb ausgesetzt haben. Komplett kontraproduktiv kommt außerdem die Forderung der Arbeiterkammer und Gewerkschaft nach einer 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich hinzu. Besonders fassungslos macht mich aber, dass man in dieser Situation bereits über die nächste Belastung für unsere Unternehmer – eine flächendeckende LKW-Maut – nachdenkt. Eine solche Maut würde vor allem österreichische Industrie-, Gewerbe-, Handels- und Transportunternehmen betreffen, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich im internationalen Vergleich ein weiteres Mal stark geschwächt würde. Dass SPÖ und ÖVP unsere Unternehmer mit allen ihnen möglichen Mitteln schröpfen, offenbart ihre wirtschaftspolitische Unfähigkeit. Lange wird Österreich eine derartige Politik nicht mehr aushalten können. Es wird endlich Zeit für eine Kurskorrektur: Unternehmer müssen entlastet und gestärkt werden, damit sie wieder finanzielle Ressourcen haben und sinnvolle Investitionen tätigen können. Nur so kann endlich ein Wirtschaftsaufschwung ermöglicht werden“, erklärt RfW-Landesobmann Erich Schoklitsch.

Entlastungen für kleine und mittlere Unternehmen gehören seit jeher zu den Hauptforderungen des RfW Steiermark, da diese Betriebe es sind, die die heimische Wirtschaft hauptsächlich tragen. Als wichtigste Punkte für eine florierende Wirtschaft nennt der RfW die Senkung der Lohnneben- und Lohnzusatzkosten, einen sofortigen Bürokratieabbau und einen sofortigen Stopp der von SPÖ und ÖVP eingeführten wirtschaftspolitischen Belastungen.

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