- 18.04.2016, 09:30:02
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Schwarz/Prucher: Thema Sicherheit von Senioren ist ernst zu nehmen
Prävention ist das beste Vorgehen gegen Kriminalität
Utl.: Prävention ist das beste Vorgehen gegen Kriminalität =
St. Pölten (OTS/NLK) - Aus Statistiken der Landespolizeidirektion
geht hervor, dass Kriminalität gegen Seniorinnen und Senioren in
Niederösterreich ein ernst zu nehmendes Thema ist.
Senioren-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Landespolizeidirektor
Dr. Franz Prucher sind sich einig, dass Aufklärung und Vorsicht die
besten Mittel zur Prävention sind: „Jeder einzelne Fall von
Kriminalität an älteren Menschen ist zu viel. Die Täter verwenden
unterschiedlichste Tricks, um Seniorinnen und Senioren
auszukundschaften und zu überlisten. Dem möchten wir Aktionen
entgegensetzen und ältere Personen aufklären, Gefahrensituationen
besser zu erkennen.“ Das Land Niederösterreich startet daher ab
sofort eine enge Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion und
wird laufend Initiativen und Aktionen setzen, um Seniorinnen und
Senioren auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen. „Nur ein Leben
in Sicherheit ist ein Leben, das in Zufriedenheit gelebt werden kann.
Das gilt auch für Menschen höheren Alters“, ist die Landesrätin
überzeugt.
Aktuelle Zahlen ergeben, dass ältere Menschen vermehrt Opfer von
Internetkriminalität werden. Auch der berühmte „Neffentrick“ an der
eigenen Haustüre ist eine präsente Methode, um Seniorinnen und
Senioren zu überlisten. Auf der Straße, in öffentlichen
Verkehrsmitteln und in Geschäften sind ältere Personen zwar bereits
sehr vorsichtig, trotzdem werden immer wieder Diebstähle angezeigt.
„Die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich der Prävention ist ein
wesentlicher Bestandteil der polizeilichen Arbeit. Es ist daher
erforderlich, Informationen zielgruppenspezifisch bereit zu stellen.
Seniorinnen und Senioren sind nicht selten das Ziel von
Betrugshandlungen und auch solcher im Internet. Daher ist diese
Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich wichtig, um
Informationen rasch und effizient transportieren zu können“, führt
Prucher aus.
„Das beste Vorgehen gegen Kriminalität ist diese zu verhindern. Daher
ist Information unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger das Um
und Auf. Gefahrensituationen sollen erkannt werden – sei es an der
eigenen Haustüre, auf der Straße oder im Internet. Es ist uns ein
Anliegen, ältere Personen für das Thema Sicherheit und Betrug zu
sensibilisieren“, raten Schwarz und Prucher allen, stets mit offenen
Augen und Ohren ihr Umfeld zu betrachten.
Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus,
Telefon 02742/9005-12655, e-mail [email protected].
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