• 16.04.2016, 18:45:59
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SPÖ Wien Landesparteitag: SoHo: Wichtige weitere Schritte am Landesparteitag beschlossen

Wien (OTS/SPW) - „Mutig, menschlich, miteinander – unter diesem Motto
steht der Landesparteitag der SPÖ Wien. Das bedeutet Mut für unsere
Stadt, Menschlichkeit, die anderorts fehlt und vor allem ein
Miteinander mit allen Menschen. Für die LSBTI-Organisation der SPÖ
Wien war es wieder ein guter Tag. Unsere Anträge wurden durch die
Delegierten angenommen und sind nunmehr Arbeitsauftrag und Grundlage
für unser Wien“, stellte Peter Traschkowitsch, Wiener
Landesvorsitzender der sozialdemokratischen LSBTI Organisation am
Samstag am Landesparteitag der SPÖ Wien fest.****

Nach der erfolgreich durchgeführten Studie 2014, wie LSBTI
Seniorinnen und -Senioren leben, wohnen, betreut und gepflegt werden
wollen, sowie der 2015 erfolgten Beratung mit NGOs aus dem
LSBTI-Bereich, will die SoHo die nächsten Schritte setzen. Dazu „soll
eine finanzielle Basis für eine Ausrichtung einer Fachtagung zum
Thema sowie zur Erstellung einer Fachbroschüre unterstützt werden“,
so Frasl und Wolf weiter.

„Ein weiteres wichtiges Thema der Anträge der SoHo ist, dass sich die
Stadt Wien darum bemühen soll, dass bei allen Bildungseinrichtungen
und allen Bildungsmaßnahmen für Flüchtlinge auch LSBTI-Themen
angesprochen und konkrete Hilfsangebote angeboten werden“, so Gauper
und Hallak.

„Das für uns wichtigste Thema betrifft LSBTI-Flüchtlinge, die auch
unter Kriegsflüchtlingen aus Syrien zu finden sind. Die Stadt Wien
soll eigene Wohngruppen einrichten und diese durch NGOs (ASBÖ,
Volkshilfe, usw.) betreiben lassen“, so Hallak und Traschkowitsch.
Dabei gehe es nicht um Separatismus, sondern darum, das lesbische,
schwule bzw. Trans*Menschen bereits wegen ihrer sexuellen
Orientierung bzw. Identität in ihren Heimatländern Gewalt erlitten
haben, sei es psychisch oder physisch. Auch in Flüchtlingsheimen
werden sie angefeindet oder trauen sich nicht, sich zu outen. Umso
wichtiger wären solche Einrichtungen, da Homosexuelle z.B. in Syrien
als „widernatürliche“ Menschen gelten. Aufmerksam gemacht werden muss
auch auf DolmetscherInnen, die bei behördlichen Einvernahmen
BeamtInnen in einigen Fällen bewusst falsch zum Thema übersetzen.

„Wir als Sozialdemoraktinnen und Sozialdemokraten sprechen Themen und
Probleme an und arbeiten an Lösungen, andere Parteien handeln nur
problemorientiert. Bewegen wir als Sozialdemokratinnen und
Sozialdemokraten Wien in die richtige Richtung, eben mutig,
menschlich und miteinander“, betonen Traschkowitsch, Frasl, Gauper,
Hallak und Traschkowitsch abschließend. (Schluss)

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