- 12.04.2016, 10:00:39
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Mobilität: Wiener Stadtwerke gründen Innovations-Startup
„Upstream“ entwickelt maßgeschneiderte Mobilitätslösungen für Firmen – Sima: Leistbare Mobilität durch zentrale Schnittstellen in öffentlicher Hand
Utl.: „Upstream“ entwickelt maßgeschneiderte Mobilitätslösungen für
Firmen – Sima: Leistbare Mobilität durch zentrale
Schnittstellen in öffentlicher Hand =
Wien (OTS) - Neue Wege bei den Wiener Stadtwerken: Die beiden
Tochterunternehmen Wiener Linien und Neue Urbane Mobilität Wien
(NeuMo) haben gemeinsam ein eigenständiges Startup im
Mobilitätsbereich gegründet, um für die Anforderungen der
digitalisierten Mobilitätswelt der Zukunft gerüstet zu sein. Die
„Upstream – next level mobility GmbH“ (Upstream) wird
maßgeschneiderte Mobilitätslösungen für Business-Interessenten wie
ÖV-Unternehmen oder Wohnbauträger und betriebliche Mobilitätsmanager
anbieten. Die neue Gesellschaft hat ihre Arbeit bereits aufgenommen,
erste Projekte sind schon in Umsetzung.
Neben dem großen Know-how aus Vorgängerprojekten der Gesellschafter
Wiener Linien und NeuMo setzt Upstream vor allem auf die Vernetzung
der Mobilitätsangebote verschiedenster Anbieter (Öffis, Taxi,
Carsharing, Bikesharing, Garagen, Ladestellen) und Technologien und
bietet dazu einen zentralen Schnittstellenzugang.
Die mobile Zukunft wird unmittelbar mit der Nutzung digitaler
Zugangskanäle zu tun haben. Je wichtiger diese Kanäle und damit der
Zugang zu Information, Registrierung, Buchung und Nutzung werden,
desto bedeutsamer wird, wer sie in welcher Form anbietet. „Genau hier
setzen die Wiener Stadtwerke mit Upstream an. Das Ziel ist,
nachhaltige und einfach zugängliche Mobilität für alle Wienerinnen
und Wiener zu schaffen, leistbar und mit einer zentralen
Schnittstelle in öffentlicher Hand“, freut sich Öffi-Stadträtin Ulli
Sima über die Gründung des Startups.
Mit tiefer Überzeugung steht Wiener Stadtwerke-Vorstandsdirektorin
Gabriele Domschitz hinter der Gründung der ausgelagerten Firma: „Wir
nehmen mit bereits realisierten Projekten wie der WienMobil-Karte
oder dem Forschungsprojekt smile eine Vorreiterrolle in Österreich
ein. Mit Upstream wollen wir hinkünftig noch schneller auf die
Entwicklungen reagieren, die unser Mobilitätsverhalten maßgeblich
prägen werden“, sagte Domschitz im Rahmen eines House Warming-Events
von Upstream heute Dienstag.
Die Ziele der jungen Firma, die zu 51 Prozent den Wiener Linien und
zu 49 Prozent der NeuMo gehört, sind hoch gesteckt. Bis Jahresende
sollen konkrete Ergebnisse präsentiert werden. Businesskunden werden
vom zentralen Schnittstellenzugang zum vernetzten Mobilitätsangebot
und dem Know-how des Unternehmens profitieren. Maßgeschneiderte
Mobilitätslösungen und -konzepte werden gemeinsam mit den Kunden
entwickelt. Individuelle Frontend-Lösungen sind ebenso möglich wie
die Unterstützung durch den Betrieb der entsprechenden
IT-Infrastruktur.
Alle Informationen zu Upstream finden Sie unter
www.upstream-mobility.at
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