• 11.04.2016, 08:00:02
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Einfluss von Technologie auf die menschliche Komponente im Berufsleben

Randstad Workmonitor, Ergebnisse Q1 2016

Utl.: Randstad Workmonitor, Ergebnisse Q1 2016 =

Wien (OTS) - Die rapide Entwicklung diverser Technologien sowie die
zunehmende Digitalisierung haben schon jetzt einen großen Einfluss
auf unser Berufsleben – Tendenz steigend. So sehen es auch 72% der
österreichischen Arbeitnehmer, die für den Randstad Workmonitor zum
Thema „Technologie & Berufsleben“ befragt wurden. Überraschend ist
dabei, dass die höchste Zustimmung sowohl von der jüngsten befragten
Generation (18-24 Jahre) als auch aus dem ältesten Segment (55+) mit
jeweils 82% kommt.

Steigender Einfluss von Technologie als Chance

Grundsätzlich sehen 70% der Österreicher diesen steigenden Einfluss
als Chance und nicht etwa als Bedrohung. Wiederum überraschend ist
hierbei allerdings, dass die Generation 55+ (74% Zustimmung) die
optimistischste ist, während nur 52% der Millenials in der
Digitalisierung eine Chance für sich sehen. Möglicherweise liegt dies
daran, dass diese Generation bereits mit Computern, Internet und
mobilen Geräten aufgewachsen ist und diese folglich als
selbstverständlich betrachtet. D.h. gerade im Vergleich zu
Gleichaltrigen ist der gekonnte Umgang mit modernen Technologien für
jüngere Generationen kein Vorteil am Arbeitsmarkt – sondern
selbstverständliche Notwendigkeit. Erst im zunehmenden Alter – so
scheint es – lässt sich hier mit entsprechenden Kenntnissen ein
Wettbewerbsvorteil schaffen.

Selbstbewusste Österreicher im Umgang mit modernen
Technologien

Was die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten im Umgang mit modernen
Technologien betrifft, zeigen sich die Österreicher relativ
selbstbewusst: weniger als die Hälfte der Befragten (45%) glaubt,
sich fortbilden zu müssen, um mit der technologischen Entwicklung
Schritt halten zu können. Interessant: Weltweit glauben 70% der
Berufstätigen, nur durch ständiges Training am Ball der Zeit bleiben
zu können. Die Frage, ob der durchschnittliche Österreicher im
globalen Vergleich tatsächlich technisch versierter ist oder aber
schlichtweg nicht die Notwendigkeit erkennt, ständig dazulernen zu
müssen, bleibt offen.

Die menschliche Komponente

Abgesehen von Einfluss und Notwendigkeit moderner Technologien stellt
sich die Frage, wie sehr die Digitalisierung die „menschliche
Komponente“ des Berufslebens beeinflusst.
Ein Drittel der Befragten gibt dabei an, aufgrund der technologischen
Möglichkeiten seltener den persönlichen Kontakt mit Kollegen zu
pflegen. Männer (40%) werden dabei häufiger von dieser Entwicklung
betroffen als Frauen (29%).

Dabei sind sich eigentlich alle Befragten – unabhängig von Alter und
Geschlecht – darin einig, dass das direkte Face-to-Face-Gespräch noch
immer die beste Kommunikationsmethode ist (88% Zustimmung).
Dementsprechend fühlen sich auch zwei Drittel der Arbeitnehmer
aufgrund der modernen Kommunikationswege weniger eng mit Ihren
Kollegen verbunden.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass bei der Einführung innovativer
Lösungen in Unternehmen die menschliche Komponente nach wie vor ein
sehr wichtiger – wenn auch oft vernachlässigter – Faktor ist. Bei der
Planung neuer Systeme und Technologien müssen wir uns immer fragen,
was dies für unsere tägliche Arbeit und unser tägliches Miteinander
bedeutet. Es handelt sich hier um weitaus mehr als nur ein Investment
in Lösungen und Technologien. Vielmehr müssen wir einen Weg finden,
die Technologie mit der menschlichen Komponente zu kombinieren, um
sozusagen die richtige Mischung aus ‚High Tech‘ und ‚High Touch‘ zu
finden“, stellt Michael Wottawa, Managing Director der Randstad
Austria GmbH, fest.

Über den Randstad Workmonitor

Der Randstad Workmonitor wurde 2003 ins Leben gerufen und deckt
derzeit 34 Länder in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika ab. Der
Randstad Workmonitor wird vierteljährlich veröffentlicht, um sowohl
globale als auch lokale Trends der Arbeitsmobilität regelmäßig
sichtbar zu machen. 2014 wurde der Randstad Workmonitor auch in
Österreich eingeführt.
Die quantitative Studie wird über einen Online-Fragebogen
durchgeführt. Befragt werden Personen im Alter von 18-65 Jahren, die
mindestens 24 Stunden pro Woche einer bezahlten Erwerbstätigkeit
nachgehen (keine selbständig Erwerbstätigen). Die minimale
Stichprobengröße liegt bei 400 Befragungen pro Land und wird von
Survey Sampling International (SSI) durchgeführt. Die Untersuchung
für das 1. Quartal 2016 hat vom 13. bis 29. Jänner 2016
stattgefunden.

Über Randstad

Randstad Austria ist auf Zeitarbeit, Personalberatung,
Inhouse-Services und HR-Lösungen spezialisiert. Die Randstad Group
ist der Top-2-Personaldienstleister weltweit. 2015 hatte Randstad
circa 29.750 interne Mitarbeiter und 4.473 Niederlassungen und
Inhouse Locations in 39 Ländern rund um den Globus. Randstad konnte
2015 einen Umsatz von €19,2 Milliarden erwirtschaften. Randstad wurde
1960 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Diemen, Niederlande.
Randstad Holding nv ist an der NYSE Euronext Amsterdam gelistet, wo
auch Randstad-Wertpapier-Optionen gehandelt werden. Mehr
Informationen finden Sie auf www.randstad.com und www.randstad.at.

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