• 10.04.2016, 10:00:02
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bmvit-Talenteprogramm feiert zehntausendste Forschungspraktikantin

Wienerin forscht im kommenden Sommer an Schnee für Tiroler Winter – Klug: „Jugendliche schon in der Schulzeit für Forschung begeistern“

Bundesminister Gerald Klug mit der 10.000-sten Schülerin, die ein
vom Technologieministerium gefördertes Praktikum absolviert. Im
Bild: Bundesminister Gerald Klug, Praktikantin Clara Eibensteiner

Utl.: Wienerin forscht im kommenden Sommer an Schnee für Tiroler
Winter – Klug: „Jugendliche schon in der Schulzeit für
Forschung begeistern“ =

Wien (OTS) - Clara Eibensteiner ist die zehntausendste Schülerin, die
ein vom Technologieministerium gefördertes Forschungspraktikum
absolviert. Technologieminister Gerald Klug traf die junge Forscherin
an ihrer zukünftigen Wirkungsstätte an der Technischen Universität
(TU) Wien. Clara Eibensteiner wird ihr Praktikum kommenden Sommer am
Institut für Materialchemie antreten. Im Labor wird sie Wassertropfen
und deren Eigenschaften bei Kälte untersuchen. Die Ergebnisse der
Tests fließen in ein Neuschnee-Projekt in Tirol ein, bei dem die
Pistenbeschneiung mit einer künstlichen Wolke erforscht wird. ****

„Früh übt sich, wer Wissenschafterin oder Wissenschafter werden will.
Wir möchten Jugendliche schon in der Schulzeit für Forschung und
Entwicklung begeistern und so ihr Interesse für eine spätere Karriere
in der Wissenschaft wecken“, so Klug, „unsere Praktika bringen
Schülerinnen und Schüler mit innovativen Unternehmen, Universitäten
und Forschungseinrichtungen zusammen. Damit legen wir den Grundstein
für Österreichs Forschung der Zukunft.“

Clara Eibensteiner absolvierte bereits im vergangenen Sommer ein
bmvit-Praktikum an der TU Wien: „Ich finde es toll, dass man als
Schülerin die Möglichkeit bekommt, in solchen Labors zu arbeiten.
Viele der Geräte hier gibt es ja nur auf der TU. Ich habe mich zuvor
nicht besonders für Naturwissenschaften interessiert. Nun überlege
ich Chemie zu studieren“, sagte sie. Ihre Forschung am Institut ist
auch Basis ihrer Vorwissenschaftlichen Arbeit im Rahmen ihrer
Chemie-Matura im kommenden Jahr.

Mit seinem Talente-Förderschwerpunkt unterstützt das
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
seit 2008 die ersten Schritte von Schülerinnen und Schülern in der
Welt der Wissenschaft. Auch heuer ermöglicht das bmvit in Kooperation
mit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mehr als zweitausend
Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren erste Erfahrungen in der
Forschung zu sammeln. Die Praktika in Forschungseinrichtungen und
Unternehmen dauern vier Wochen und sind mit 1.000 Euro dotiert. Davon
gehen 700 Euro Bruttogehalt an die Schülerinnen und Schüler. Seit dem
Start im Jahr 2008 hat sich die Anzahl der Praktika fast
verdreifacht, von 500 Stellen zu Beginn bis 1.400 im Jahr 2015.

„Die Talente-Praktika stellen eine win-win-Situation dar“, so die
FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, und weiter:
„Sie ermöglichen jungen Menschen, die Faszination Forschung hautnah
zu erleben. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können junge
Talente entdecken, fördern und bereits frühzeitig an ihre
Organisation binden.“
Prof. Hinrich Grothe, Betreuer des Praktikums am Institut für
Materialchemie der TU Wien, begründet sein wiederholtes Engagement
so: „Ich halte es für wichtig, jungen Menschen die Begeisterung für
mein Fach zu vermitteln. Im Praktikum können wir erste Einblicke in
die wissenschaftliche Arbeit geben, Talente früh ansprechen und
fördern. Die Praktikumsförderung ermöglicht dieses Format.“

Ein erklärtes Ziel des Programms ist, auch junge Menschen ohne
technische Vorkenntnisse und Frauen für eine Karriere in Forschung
und Entwicklung zu begeistern. Knapp die Hälfte der Praktikantinnen
und Praktikanten besuchte eine AHS, der Mädchenanteil betrug im
vergangenen Jahr 44 Prozent.

SERVICE:
Die Stellenbörse ist unter www.praktikaboerse.com abrufbar,
Bewerbungen sind jederzeit möglich. Auch für diesen Sommer gibt es
noch offene Praktikumsplätze.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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