• 08.04.2016, 11:20:41
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„Orientierung“ am 10. April: „Amoris Laetitia“ – Vatikan präsentiert neues Papstschreiben

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im
ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ am Sonntag, dem 10. April 2016,
um 10.00 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

„Amoris Laetitia“ I: Vatikan präsentiert neues Papstschreiben

„Amoris Laetitia (Freude der Liebe) – über die Liebe in der Familie“,
so lautet der Titel eines päpstlichen Lehrschreibens, das diesen
Freitag im Vatikan veröffentlicht wird. Es enthält die Gedanken von
Papst Franziskus zur Bischofssynode zum Thema Ehe, Familie und
Sexualmoral. Zwei Jahre hatte der synodale Prozess gedauert, zweimal
hatten sich Kardinäle, Bischöfe und Laien in Rom versammelt, um sich
mit durchaus heiklen Themen zu befassen: Wie soll die katholische
Kirche mit dem Wandel des traditionellen Familienbildes umgehen?
Dürfen Katholikinnen und Katholiken, die geschieden sind und wieder
geheiratet haben, die Kommunion empfangen? Welche Position soll die
römisch-katholische Kirche in Zukunft gegenüber Homosexuellen
einnehmen? Unter den Synodenvätern haben Fragen wie diese zu teils
heftigen Kontroversen geführt. Auch deshalb wird jetzt das Schreiben
des Papstes mit Spannung erwartet, das vom Generalsekretär der
Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri, und dem Wiener
Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn in Rom vorgestellt wird.
Bericht: Alexander Kofler.

„Amoris Laetitia“ II: Reaktionen in Österreich

Mit viel Interesse wird auch in Österreich das nachsynodale
Apostolische Schreiben von Papst Franziskus erwartet. Sollen doch die
Worte des Lehrschreibens „Amoris Laetitia“ für alle Katholikinnen und
Katholiken verbindlich sein. Sorgt Papst Franziskus nun für neue
Hoffnungen oder werden Reformfreudige gebremst? Dazu im
„Orientierung“-Interview: Helmut Schüller, Obmann der
Pfarrer-Initiative, Alfred Trendl, Präsident des Katholischen
Familienverbandes, und Renate Moser von der „Plattform für
Geschiedene und Wiederverheiratete in der Kirche“ (WIGE). Wird die
römisch-katholische Kirche nun neue Wege einschlagen? Erste
Einschätzungen dazu kommen außerdem von Hans Peter Hurka („Netzwerk:
zeitgemäß glauben“), vom Vorsitzenden der Katholischen Jugend
Österreich Matthias Kreuzriegler und von Anna Rosenberger. Sie leitet
die Katholische Frauenbewegung in der Diözese St. Pölten und ist im
„Forum Beziehung, Ehe und Familie“ engagiert. Bericht: Christoph
Riedl-Daser, Sandra Szabo.

Im „Orientierung“-Studiogespräch über das neue Papstschreiben „Amoris
Laetitia“: der Religionssoziologe und Pastoraltheologe Paul M.
Zulehner.

„Future Baby“: Kinodoku über Zukunft der menschlichen Fortpflanzung

Dieser Film könnte für Diskussionen sorgen. Und das wäre genau das,
was sich Maria Arlamovsky wünscht. Die Dokumentarfilmerin hat sich
drei Jahre lang mit einer Zukunft beschäftigt, die längst Gegenwart
ist: Neue Technologien eröffnen ungeahnte Möglichkeiten der
Reproduktionsmedizin. Die Regisseurin besuchte Kliniken mit dem
Geschäftsmodell „Künstliche Befruchtung“, Paare, die viel auf sich
nehmen, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen, eine Kryobank, die
biologisches Material aufbewahrt, Eizellen-Spenderinnen und
Leihmütter, die Kinder anderer Leute austragen, sowie
Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die ihre Visionen von der
genetischen Optimierung des Menschen schildern. „Future Baby“
verweist aber auch auf eine Fülle an ethischen und rechtlichen
Fragen, die diese Entwicklungen aufwerfen. Was in einem Land verboten
ist, ist im anderen erlaubt. Das heizt den „Reproduktionstourismus“
an. Und aus den Wahlmöglichkeiten von heute wird schnell der
Entscheidungsdruck von morgen. „Wie weit wollen wir gehen?“, fragt
der Film, der ab dem 15. April in heimischen Kinos zu sehen ist. Die
„Orientierung“ hat mit der Regisseurin gesprochen. Bericht: Christian
Rathner.

„Generation What“: Was denken Jugendliche über „Gott und die Welt“?

Es soll eine große Umfrage unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen
werden: Zwölf europäische TV-Anstalten – darunter auch der ORF –
starten das Projekt „Generation What“. Wie denkt die junge
Generation, was sind ihre Ideale, Werte und Ziele? Das Projekt ist
multimedial angelegt und fordert ab kommendem Montag mit 149 Fragen
zum Mitmachen auf. Auch Religion spielt dabei eine Rolle: Gefragt
wird etwa nach dem Gottesbild und dem Vertrauen in religiöse
Institutionen. Bericht: Marcus Marschalek.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF
SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen
zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden
sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090
010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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