• 07.04.2016, 14:51:34
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Digitales Marketing – Von Mythen und Tatsachen

Profis beleuchteten beim Digital Business Brunch der Plattform „Digital Business Trends“ neue Entwicklungen, Vorurteile und Fakten

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7693/ Im Bild
v.l.n.r.: Alexis Johann (styria digital one), Christina Omlor
(ichreise.at), Barbara Rauchwarter (APA – Austria Presse Agentur)
und Klemens Ganner (APA-PictureDesk)
Wien (OTS) - 

Im Bereich digitales Marketing sind viele Mythen im Umlauf. Mobile Werbung wirkt nicht, Banner sind tot und Content Marketing ersetzt Werbung, sind nur ein paar Beispiele dafür. Expertinnen und Experten brachten beim ersten Digital Business Brunch der Plattform „Digital Business Trends“ in Wien heute, Donnerstag, Licht in die Sache.

So ist Bannerwerbung alles andere als vom Aussterben bedroht. „Fakt ist, dass die Anzahl der Werbebotschaften, die uns erreicht, weiter wächst – unter anderem weil die Mediennutzung steigt“, so Alexis Johann von styria digital one. Täglich würden bereits rund zehn Stunden für Musik, Nachrichten, Spiele, Video, Messaging und Co. aufgewendet. Entscheidend dabei sei Interaktion zu erreichen, also Klicken, Teilen und Co. Deshalb sollte jede Werbung eine Form der Aktivierung – beispielsweise über kognitive oder emotionale Reize – hervorrufen. Das bekräftigte auch Christina Omlor von ichreise.at: „Es geht darum, Emotionen auslösen und Identifikationspotenzial zu schaffen – egal ob positiv oder negativ.“

Ein weiterer Mythos ist laut Johann, dass künftig Werbung nur noch automatisiert und von Algorithmen gesteuert ablaufen wird, Stichwort „Programmatic Marketing“.  Zwar mache das inzwischen einen beträchtlichen Anteil aus und erlaube die Platzierung von Werbemitteln zur richtigen Zeit an die richtigen Personen. Allerdings brauche es noch immer den Menschen, um kreative Inszenierungen und Werbeformate und vor allem entsprechenden Content zu produzieren.

Content-basierte Werbung ist sehr effektiv

Womit man beim Content Marketing angelangt war, das – dritter Mythos – Werbung nicht ersetzt, „aber eine wichtige Ergänzung darstellt“, erklärte Barbara Rauchwarter von der APA – Austria Presse Agentur. Content Marketing werde bereits oft eingesetzt, bei der Zufriedenheit damit gebe es noch Luft nach oben. „Inzwischen halten Experten Content-basierte Werbung aber für effektiver als herkömmliche“, so die Unternehmenssprecherin. Außerdem würden sich mit den entsprechenden Inhalten alle relevanten Kanäle bespielen lassen.

Wichtig sei, dass die Markenbotschaft im Vordergrund stehe und nicht das Produkt. Die Expertin empfahl zudem, journalistischer und weniger werblich zu denken sowie Bilder- und Gedankenwelten rund um die Themen aufzubauen. Wichtiger Hinweis: „Content Marketing hört nicht wie eine Werbekampagne einfach auf, da muss man dranbleiben.“ Berücksichtigt werden sollte auch das Umfeld, in dem Werbung läuft. „Das kann dramatisch schiefgehen, weil das Umfeld mit der Marke interagiert“, sagte Rauchwarter.

Dass Content und Werbung verschwimmen, „kann sein, muss aber nicht“. Es würden sich Märkte für verschiedene Segmente entwickeln, ist Rauchwarter überzeugt. Sie geht davon aus, dass man Content, der so unterhaltend oder wertvoll ist, dass er bewusst als Werbe-Content wahrgenommen wird, trotzdem gerne konsumiert. Die hohe Bedeutung von Bildern im Content Marketing strich Klemens Ganner von APA-PictureDesk hervor: „Bilder entscheiden, da bleibt man hängen. Sie emotionalisieren, sind Inhalt, nicht Behübschung und erzählen optimalerweise eine Geschichte.“

Mobile Werbung stört, funktioniert aber

Ebenfalls ins Land der Mythen verwies Johann, dass mobile Werbung nicht funktioniert: „Ja,  mobile Werbung stört. Aber sie wird gesehen und ist Teil unserer Welt.“ Außerdem nerve Werbung am Smartphone nur wenige Nutzer mehr als beispielsweise TV-Werbung. Und diese wären kaum bereit, für werbefreie Angebote zu bezahlen. „Freikaufen ist ebenfalls ein Mythos. Also kann die mobile Werbung nicht so störend sein“, konstatierte Johann. Es mache jedenfalls Sinn, die Störung des Users durch großflächige mobile Werbeformate in Kauf zu nehmen,  um eine höhere Werbeerinnerung und eine größere Kaufwahrscheinlichkeit zu erreichen. Glaubwürdigkeit und Authentizität müssten aber berücksichtigt werden.

Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7693/

Über Digital Business Trends:

Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von APA – Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one)  organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen.

Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen.


Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind:

PREMIUM:
ING-DiBa www.ing-diba.at
NAVAX Unternehmensgruppe www.navax.com

CLASSIC:
A1 Telekom Austria AG www.a1.net
CMS Reich-Rohrwig Hainz www.cms-rrh.com
Dimension Data Austria GmbH www.dimensiondata.com
Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG www.sparkasse.at/erstebank
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) www.feei.at
GroupM www.groupm.com
IBM Österreich www.ibm.com/at/de
Technische Universität (TU) Wien www.tuwien.ac.at
Werbeplanung.at Verlags GmbH www.werbeplanung.at
Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at


Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen:
Facebook: www.facebook.com/digitalbusinesstrends
Twitter: www.twitter.com/dbt_at
YouTube: www.youtube.com/DigitalBizTrends 

Rückfragen & Kontakt

APA – Austria Presse Agentur
Barbara Rauchwarter
Unternehmenssprecherin
Leiterin Marketing & Kommunikation
Tel.: +43 (0)1 36060-5700
[email protected]
Web: www.dbt.at

styria digital one
Alexis Johann
Geschäftsführung
Tel.: +43 (0)1 601 17 254
[email protected]
Web: www.dbt.at

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