- 07.04.2016, 10:08:20
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Ö1-Wirtschaftsmagazin „Saldo“ am 8.4.: „Russland: Ein Ende der Sanktionen bedeutet noch kein Ende der Krise“
Wien (OTS) - „Russland: Ein Ende der Sanktionen bedeutet noch kein
Ende der Krise“ lautet der Titel des von Markus Müller gestalteten
„Saldo – das Wirtschaftsmagazin“ am Freitag, den 8. April um 9.42 Uhr
in Ö1.
Wie soll es mit den Beziehungen zwischen Russland und der EU, und
speziell zu Österreich, weitergehen? Das war das große Thema des
Besuchs von Bundespräsident Heinz Fischer in Moskau in dieser Woche.
Er hat betont, wie wichtig es sei, im Gespräch zu bleiben - selbst
bei politischen Differenzen. Begleitet wurde der Bundespräsident
unter anderem von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter,
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und einer
Wirtschaftsdelegation. Denn Russland hat sich im letzten Jahrzehnt zu
einem wichtigen Markt für heimische Firmen entwickelt, am Höhepunkt
der wechselseitigen Wirtschaftsbeziehungen im Jahr 2013 war Russland
der zehntwichtigste Handelspartner. Der Verfall des Ölpreises und
nicht zuletzt die Sanktionen wegen des Konfliktes zwischen Russland
und der Ukraine haben diesen Höhenflug beendet, die österreichischen
Exporte sind seit damals um mehr als 40 Prozent gesunken. Doch würde
ein Ende der Sanktionen, das viele Wirtschaftstreibende fordern,
wirklich eine Rückkehr zu den Zeiten vor der Krise bringen? Gibt es
den großen russischen Markt für landwirtschaftliche Produkte oder den
österreichischen Fremdenverkehr überhaupt noch? Und wie gut
aufgestellt ist die russische Volkswirtschaft für die Zukunft? Markus
Müller hat in Moskau recherchiert. Nähere Informationen zum Programm
von Österreich 1 sind abrufbar unter http://oe1.orf.at.
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