Schittenhelm zum Weltgesundheitstag: Rechtzeitige Vorsorge ist die beste Prävention

ÖVP Frauen-Chefin sieht Handlungsbedarf bei Osteoporose- und Brustkrebs-Früherkennung

Wien, 06. April 2016 (ÖVP-PD) „Das Wichtigste in unserem Leben ist die Gesundheit! Um möglichst lange gesund zu
bleiben, spielen neben gesunder Ernährung und ausreichend
Bewegung vor allem rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen eine
große Rolle“, so ÖVP Frauen-Bundesleiterin Dorothea Schittenhelm, die anlässlich des Weltgesundheitstages darauf hinweist, dass sich die medizinische Versorgung in Österreich
zwar im internationalen Spitzenfeld befinde, jedoch
hinsichtlich der Früherkennungsprogramme, insbesondere bei Osteoporose und Brustkrebs, Handlungsbedarf bestehe.****

Osteoporose zählt weltweit zu den häufigsten Zivilisationserkrankungen. In Österreich sind etwa 740.000
Personen über 50 Jahren davon betroffen, den größten Anteil machen Frauen mit etwa 617.000 Betroffenen aus. „Trotz dieser alarmierenden Zahlen gehen nur circa 30 Prozent der Frauen
zwischen 50 und 60 Jahren zu einer Knochendichtemessung“,
warnt Schittenhelm und fordert zusätzlich zur besseren
Aufklärung und Information eine bundesweit einheitliche
Regelung betreffend der Vorsorgeuntersuchungen. Zurzeit werden Vorsorgeuntersuchungen für Osteoporose
bundesländerunterschiedlich und oft erst relativ spät, beispielsweise mit 58 Jahren, von der Krankenkasse bezahlt. „Bereits ab dem 45. Lebensjahr ist es sinnvoll, die
Knochendichte messen zu lassen, um dann gegebenenfalls
rechtzeitig mit einer Therapie zu beginnen. Daher fordern wir
als ÖVP Frauen, dass vor allem Frauen ab dem 45sten Lebensjahr österreichweit Vorsorgeuntersuchungen auf Krankenschein in
Anspruch nehmen können.“

Auch bei der Brustkrebs-Früherkennung bestehe laut
Schittenhelm angesichts der weltweit steigenden Zahl an Krebserkrankungen Handlungsbedarf. Allein in Österreich
erkranken jährlich rund 39.000 Menschen an Krebs und etwa die Hälfte stirbt an den Folgen der Krankheit. „Je früher der
Krebs erkannt wird, desto besser ist er behandelbar", betont
die ÖVP-Frauenchefin. „Deshalb sind auch bei Brustkrebs regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen die beste Vorbeugung. Daher setzen wir uns als ÖVP Frauen dafür ein, dass alle Frauen, unabhängig von ihrem Alter, uneingeschränkten Zugang zum Mammographie-Screening haben", fordert Schittenhelm und nimmt
damit Bezug auf das Anfang 2014 in Österreich eingeführte Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, an dem Frauen erst ab 40
Jahren teilnehmen können. Eine "Schlechterstellung bei den Vorsorgeuntersuchungen von Frauen unter 40 Jahren" ist für die ÖVP-Frauenchefin nicht akzeptabel. "Wir wissen heute, dass Früherkennung bei Brustkrebs Leben retten kann. Deshalb wollen
wir, dass Haus- und Frauenärzte wieder wie vor der Einführung
des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms eigenständig
Überweisungen für Frauen jeden Alters ausstellen können", so Schittenhelm abschließend.

ÖVP Frauen Bundesleitung
Lichtenfelsgasse 7
1010 Wien
Tel.: 01 40 126 305
E-Mail: frauen@oevp.at
www.frauenoffensive.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0003