LR-Androsch/NÖGKK-Hutter zum Weltgesundheitstag: „Mit Aufklärung und Unterstützungsprogramm Diabetes in Griff bekommen!“

Durch frühzeitige Erkennung und Anpassung des Lebensstils sind Spätfolgen zu verhindern

St. Pölten (OTS) - Mehr als 77.000 NiederösterreicherInnen seien an Typ-2-Diabetes erkrankt. „Die Zahlen sind alarmierend. Daher richtet sich zum Weltgesundheitstag am 7.4. – an dem Diabetes im Mittelpunkt steht – mein Appell einerseits an jene, die noch keine Symptome aufweisen, sich vorsorglich regelmäßig testen zu lassen und gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung vorzunehmen und vermehrte Bewegungseinheiten einzurichten, um Spätfolgen vermeiden zu können. Andererseits möchte ich jenen, die bereits erkrankt sind dazu raten die Beratungsangebote der NÖGKK und der NÖ Ärzteschaft anzunehmen, die durch ihr Gesundheitsprogramm ‚Therapie Aktiv – Diabetes im Griff‘ den Umgang mit der Krankheit lehren und helfen mit ihr zu leben“, so Landesrat Ing. Maurice Androsch.

Die Lebensqualität der über 7.500 ProgrammteilnehmerInnen steige und die Sterblichkeitsrate sinke. Die Menschen, die, mit Unterstützung von mehr als 150 ÄrztInnen, dieses Gesundheitsprogramm absolvieren, würden regelmäßig intensiven Untersuchungen – Augenkontrollen, Bestimmung des Blutzuckerlangzeitwerts HbA1c, etc. – unterzogen. Genauso wichtig sei ein jährliches ausführliches, individuelles Gespräch und eine detaillierte Diabetes-Schulung, sowie umfangreiches Info-Material, das von den ÄrztInnen sowie über die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse bezogen werden könne.

‚Therapie Aktiv‘ sei jedoch viel mehr, erklärt der Obmann der NÖGKK, KR Gerhard Hutter abschließend: „Durch die Vereinbarung von Zielen gemeinsam mit ihren ÄrztInnen werden die DiabetikerInnen motiviert, aktiv an ihrer Therapie mitzuhelfen. Dadurch können viele Folgeerkrankungen, wie Fußamputationen, Erblindungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle, gemeinsam verhindert werden. So beweist eine Studie der MedUni Graz, dass DiabetikerInnen, die an ‚Therapie Aktiv‘ teilnehmen, weniger Spitalsaufenthaltstage und auch eine geringere Sterblichkeit aufwiesen.“

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