• 06.04.2016, 12:17:49
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LR-Androsch/NÖGKK-Hutter zum Weltgesundheitstag: „Mit Aufklärung und Unterstützungsprogramm Diabetes in Griff bekommen!“

Durch frühzeitige Erkennung und Anpassung des Lebensstils sind Spätfolgen zu verhindern

Utl.: Durch frühzeitige Erkennung und Anpassung des Lebensstils sind
Spätfolgen zu verhindern =

St. Pölten (OTS) - Mehr als 77.000 NiederösterreicherInnen seien an
Typ-2-Diabetes erkrankt. „Die Zahlen sind alarmierend. Daher richtet
sich zum Weltgesundheitstag am 7.4. – an dem Diabetes im Mittelpunkt
steht – mein Appell einerseits an jene, die noch keine Symptome
aufweisen, sich vorsorglich regelmäßig testen zu lassen und
gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung vorzunehmen und vermehrte
Bewegungseinheiten einzurichten, um Spätfolgen vermeiden zu können.
Andererseits möchte ich jenen, die bereits erkrankt sind dazu raten
die Beratungsangebote der NÖGKK und der NÖ Ärzteschaft anzunehmen,
die durch ihr Gesundheitsprogramm ‚Therapie Aktiv – Diabetes im
Griff‘ den Umgang mit der Krankheit lehren und helfen mit ihr zu
leben“, so Landesrat Ing. Maurice Androsch.

Die Lebensqualität der über 7.500 ProgrammteilnehmerInnen steige und
die Sterblichkeitsrate sinke. Die Menschen, die, mit Unterstützung
von mehr als 150 ÄrztInnen, dieses Gesundheitsprogramm absolvieren,
würden regelmäßig intensiven Untersuchungen – Augenkontrollen,
Bestimmung des Blutzuckerlangzeitwerts HbA1c, etc. – unterzogen.
Genauso wichtig sei ein jährliches ausführliches, individuelles
Gespräch und eine detaillierte Diabetes-Schulung, sowie umfangreiches
Info-Material, das von den ÄrztInnen sowie über die
Niederösterreichische Gebietskrankenkasse bezogen werden könne.

‚Therapie Aktiv‘ sei jedoch viel mehr, erklärt der Obmann der NÖGKK,
KR Gerhard Hutter abschließend: „Durch die Vereinbarung von Zielen
gemeinsam mit ihren ÄrztInnen werden die DiabetikerInnen motiviert,
aktiv an ihrer Therapie mitzuhelfen. Dadurch können viele
Folgeerkrankungen, wie Fußamputationen, Erblindungen, Herzinfarkte
oder Schlaganfälle, gemeinsam verhindert werden. So beweist eine
Studie der MedUni Graz, dass DiabetikerInnen, die an ‚Therapie Aktiv‘
teilnehmen, weniger Spitalsaufenthaltstage und auch eine geringere
Sterblichkeit aufwiesen.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

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