• 06.04.2016, 11:05:06
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FGV-Zellhofer: Privatisierung der Gesundheitsversorgung muss ein Ende nehmen

Forderung zum Weltgesundheitstag: Kein Ausverkauf der Daseinsvorsorge

Utl.: Forderung zum Weltgesundheitstag: Kein Ausverkauf der
Daseinsvorsorge =

Wien (OTS) - "Die Privatisierung der Gesundheitsversorgung führt zu
Zwei-Klassen-Medizin, schlechteren Leistungen für den Großteil der
PatientInnen und schlechteren Arbeitsbedingungen für die
Beschäftigten", erklärte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der
Fachgruppe ÖGB-ARGE Fachgruppenvereinigung für Gesundheits –
Sozialberufe (FGV), Josef Zellhofer, anlässlich des
Weltgesundheitstags am 7. April.++++

"Der Trend zur Kommerzialisierung von Gesundheit und Wohlbefinden
muss ein Ende haben", sagte Zellhofer. Eine Absage erteilt die FGV in
diesem Zusammenhang auch der Sparpolitik auf dem Gesundheitssektor,
die rein auf die Verringerung der öffentlichen Ausgaben ausgerichtet
ist.

"Die Grundsätze des Vertrags von Maastricht wie
Niederlassungsfreiheit und freier Wettbewerb waren der Sache der
Gesundheitsberufe nicht förderlich. Bei den Verhandlungen über
internationale Handelsabkommen wie TTIP & Co muss nun ein Ausverkauf
des Gesundheitswesens unbedingt verhindert werden", stellte
FGV-Bundessekretär Karl Preterebner klar. Sensible Bereiche der
Daseinsvorsorge wie Gesundheit und Soziales sind komplett aus den
Verhandlungen auszunehmen, fordert die FGV.

"Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist mittlerweile in den meisten
Ländern in Gefahr. Der soziale Schutz muss aber immer im Vordergrund
stehen", schloss Preterebner.

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