"Allianz Drive": Kleiner Stecker als persönlicher Notfallbegleiter

Telematik-Lösung als Risikomanagement-Instrument für Autofahrer - Funktioniert in ganz Europa, in Crash-Tests erprobt

Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe in Österreich bringt eine Telematik-Lösung für Privatkunden auf den Markt, die als persönliches Notrufsystem fungiert: Nach dem Einstecken in eine 12-Volt-Buchse kalibriert sich der daumengroße „Allianz Drive“-Stecker selbst, bei einem Unfall werden über ein Notrufsystem rasch die Rettungskräfte verständigt. „Allianz Drive“ ist an keinen Versicherungsvertrag gekoppelt und kostet nur 9,90 Euro im Monat. Die inkludierte App bietet nützliche Zusatzfeatures wie zum Beispiel das digitale Fahrtenbuch.

Etwa alle 20 Minuten verletzt sich auf Österreichs Straßen ein Mensch bei Kfz-Unfällen. In der Regel sind die Einsatzkräfte, nach Absetzen des Notrufs, innerhalb von wenigen Minuten vor Ort. Aber nicht immer kann der Verunfallte selbständig die Hilfskräfte anfordern, was dramatische Folgen haben kann – insbesondere, wenn bei der Frage nach dem Überleben wenige Minuten entscheidend sein können. Die Allianz Gruppe in Österreich hat in Zusammenarbeit mit Kapsch einen Notfallbegleiter entwickelt, der bei einem Unfall den Zeitraum zwischen Unfallzeitpunkt und dem Eintreffen der Hilfskräfte am Unfallort deutlich verkürzt: „Eine Telematiklösung sollte zur individuellen Risikomanagement-Ausstattung des Autofahrers zählen. Im Ernstfall ist ‚Allianz Drive‘ eine Art persönliches Notrufsystem, das potenziell Leben retten kann“, erklärt Robert Svoboda, Versicherungsexperte der Allianz Gruppe in Österreich.

Soforthilfe bei Unfall, rund um die Uhr – erprobt in Crash-Tests Die Inbetriebnahme der Telematik-Lösung „Allianz Drive“ ist einfach und schnell vom Autofahrer selbst durchführbar: Hierzu genügt es, den daumengroßen „Allianz Drive“-Stecker in den Zigarettenanzünder oder eine andere 12 Volt-Buchse im Pkw zu stecken, die „Allianz Drive“-App auf das Smartphone zu laden und dem Installationsvorgang zu folgen. Die Telematik-Lösung ist in ganz Europa (im geografischen Sinn) funktionsfähig: Der Stecker erkennt über einen Beschleunigungssensor, wenn ein Schwellwert überschritten wurde und ob es sich dabei um einen Unfall handelt oder ob der Stecker zum Beispiel nur hinuntergefallen ist. Wenn ein Unfall erkannt wurde, verschickt der Stecker eine Unfall-Nachricht mit GPS-Position und Zeit an die Zentrale bei Allianz Global Assistance (AGA) in Wien. Ein Assistance-Mitarbeiter alarmiert daraufhin die Rettungskräfte und schickt diese zum Unfallort. Aber auch die Autofahrer selbst können die Notruftaste auf dem Stecker betätigen, etwa bei Unwohlsein oder bei einer Panne: Auch hier helfen die Assistance-Experten der AGA weiter und leiten Schritte in die Wege, wie zum Beispiel Abschleppen und Bergung des Fahrzeugs in eine nahegelegene Werkstätte. Die Kunden profitieren dabei von der umfassenden Notfall-Expertise und internationalen Vernetzung der AGA: Diese ist mit einer eigenen 24 Stunden-Notrufzentrale in Wien rund um die Uhr 365 Tage im Jahr erreichbar. Im vergangenen Jahr wurden 342.000 Anrufe entgegen genommen und in 73.000 Assistance- und Schadenfällen Hilfe geleistet. Neben der Notruf-Funktion sind in der „Allianz Drive“-App noch weitere Features inkludiert, wie beispielsweise Digitales Fahrtenbuch, Wegfahrinfo, Parkschein-Hilfe und Tankstellenfinder. Die App hilft auch jenen Kunden, die nicht mehr wissen, wo sie ihr Auto geparkt haben.

Kapsch entwickelte Stecker und Plattform

„Allianz Drive“ basiert auf einer von Kapsch entwickelten Lösung für das „Internet der Dinge“. Auch für die Konzeptionierung des Steckers zeichnet Kapsch verantwortlich: „Für uns war es wichtig, dass der Stecker autark funktioniert – also unabhängig von anderen Geräten oder Kommunikationstechnologien“, erklärt Michael Stark, Telematiklösungsverantwortlicher bei Kapsch. So ist zum Beispiel kein Mobiltelefon mit Bluetooth-Verbindung notwendig. Zudem wird kein Datenvolumen des Mobiltelefons für den Betrieb des Steckers verbraucht. Um die Funktionsweise der „Allianz Drive“-Stecker vor dem Verkaufsstart zu prüfen, wurden im „Allianz Zentrum für Technik“ umfassende Crash-Tests durchgeführt. Zur dauerhaften Sicherung der Funktionalität muss der Stecker bei jeder Fahrt in einer 12 Volt-Buchse stecken. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Kunde am Smartphone darüber informiert, dass die korrekte Position des Steckers zu überprüfen ist. LEDs zeigen den Betriebszustand an. Für den telefonischen Kunden-Support stehen die Assistance-Experten bei AGA zur Verfügung.

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Foto: Robert Svoboda (© Allianz) – Abdruck honorarfrei Pressemeldung als PDF

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