• 06.04.2016, 09:00:02
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"Allianz Drive": Kleiner Stecker als persönlicher Notfallbegleiter

Telematik-Lösung als Risikomanagement-Instrument für Autofahrer - Funktioniert in ganz Europa, in Crash-Tests erprobt

Utl.: Telematik-Lösung als Risikomanagement-Instrument für
Autofahrer - Funktioniert in ganz Europa, in Crash-Tests
erprobt =

Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe in Österreich bringt eine
Telematik-Lösung für Privatkunden auf den Markt, die als persönliches
Notrufsystem fungiert: Nach dem Einstecken in eine 12-Volt-Buchse
kalibriert sich der daumengroße „Allianz Drive“-Stecker selbst, bei
einem Unfall werden über ein Notrufsystem rasch die Rettungskräfte
verständigt. „Allianz Drive“ ist an keinen Versicherungsvertrag
gekoppelt und kostet nur 9,90 Euro im Monat. Die inkludierte App
bietet nützliche Zusatzfeatures wie zum Beispiel das digitale
Fahrtenbuch.

Etwa alle 20 Minuten verletzt sich auf Österreichs Straßen ein Mensch
bei Kfz-Unfällen. In der Regel sind die Einsatzkräfte, nach Absetzen
des Notrufs, innerhalb von wenigen Minuten vor Ort. Aber nicht immer
kann der Verunfallte selbständig die Hilfskräfte anfordern, was
dramatische Folgen haben kann – insbesondere, wenn bei der Frage nach
dem Überleben wenige Minuten entscheidend sein können. Die Allianz
Gruppe in Österreich hat in Zusammenarbeit mit Kapsch einen
Notfallbegleiter entwickelt, der bei einem Unfall den Zeitraum
zwischen Unfallzeitpunkt und dem Eintreffen der Hilfskräfte am
Unfallort deutlich verkürzt: „Eine Telematiklösung sollte zur
individuellen Risikomanagement-Ausstattung des Autofahrers zählen. Im
Ernstfall ist ‚Allianz Drive‘ eine Art persönliches Notrufsystem, das
potenziell Leben retten kann“, erklärt Robert Svoboda,
Versicherungsexperte der Allianz Gruppe in Österreich.

Soforthilfe bei Unfall, rund um die Uhr – erprobt in Crash-Tests
Die Inbetriebnahme der Telematik-Lösung „Allianz Drive“ ist einfach
und schnell vom Autofahrer selbst durchführbar: Hierzu genügt es, den
daumengroßen „Allianz Drive“-Stecker in den Zigarettenanzünder oder
eine andere 12 Volt-Buchse im Pkw zu stecken, die „Allianz Drive“-App
auf das Smartphone zu laden und dem Installationsvorgang zu folgen.
Die Telematik-Lösung ist in ganz Europa (im geografischen Sinn)
funktionsfähig: Der Stecker erkennt über einen Beschleunigungssensor,
wenn ein Schwellwert überschritten wurde und ob es sich dabei um
einen Unfall handelt oder ob der Stecker zum Beispiel nur
hinuntergefallen ist. Wenn ein Unfall erkannt wurde, verschickt der
Stecker eine Unfall-Nachricht mit GPS-Position und Zeit an die
Zentrale bei Allianz Global Assistance (AGA) in Wien. Ein
Assistance-Mitarbeiter alarmiert daraufhin die Rettungskräfte und
schickt diese zum Unfallort. Aber auch die Autofahrer selbst können
die Notruftaste auf dem Stecker betätigen, etwa bei Unwohlsein oder
bei einer Panne: Auch hier helfen die Assistance-Experten der AGA
weiter und leiten Schritte in die Wege, wie zum Beispiel Abschleppen
und Bergung des Fahrzeugs in eine nahegelegene Werkstätte. Die Kunden
profitieren dabei von der umfassenden Notfall-Expertise und
internationalen Vernetzung der AGA: Diese ist mit einer eigenen 24
Stunden-Notrufzentrale in Wien rund um die Uhr 365 Tage im Jahr
erreichbar. Im vergangenen Jahr wurden 342.000 Anrufe entgegen
genommen und in 73.000 Assistance- und Schadenfällen Hilfe geleistet.
Neben der Notruf-Funktion sind in der „Allianz Drive“-App noch
weitere Features inkludiert, wie beispielsweise Digitales
Fahrtenbuch, Wegfahrinfo, Parkschein-Hilfe und Tankstellenfinder. Die
App hilft auch jenen Kunden, die nicht mehr wissen, wo sie ihr Auto
geparkt haben.

Kapsch entwickelte Stecker und Plattform

„Allianz Drive“ basiert auf einer von Kapsch entwickelten Lösung für
das „Internet der Dinge“. Auch für die Konzeptionierung des Steckers
zeichnet Kapsch verantwortlich: „Für uns war es wichtig, dass der
Stecker autark funktioniert – also unabhängig von anderen Geräten
oder Kommunikationstechnologien“, erklärt Michael Stark,
Telematiklösungsverantwortlicher bei Kapsch. So ist zum Beispiel kein
Mobiltelefon mit Bluetooth-Verbindung notwendig. Zudem wird kein
Datenvolumen des Mobiltelefons für den Betrieb des Steckers
verbraucht. Um die Funktionsweise der „Allianz Drive“-Stecker vor dem
Verkaufsstart zu prüfen, wurden im „Allianz Zentrum für Technik“
umfassende Crash-Tests durchgeführt. Zur dauerhaften Sicherung der
Funktionalität muss der Stecker bei jeder Fahrt in einer 12
Volt-Buchse stecken. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Kunde
am Smartphone darüber informiert, dass die korrekte Position des
Steckers zu überprüfen ist. LEDs zeigen den Betriebszustand an. Für
den telefonischen Kunden-Support stehen die Assistance-Experten bei
AGA zur Verfügung.

Downloads im Internet unter
https://www.allianz.at/privatkunden/media-newsroom/
Foto: Robert Svoboda (© Allianz) – Abdruck honorarfrei
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