Science Forum: „Vernetzung und Mobilität – Grundpfeiler gesellschaftlicher Entwicklung“

Podiumsdiskussion mit Technologieminister Klug, Helga Nowotny, Rat für Forschung und Technologieentwicklung und Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung

Wien (OTS) - Die Digitalisierung hat alle Teilbereiche unserer Gesellschaft erfasst und ändert die Art wie wir kommunizieren, arbeiten und produzieren rasant. Diese Entwicklung stellt auch neue Maßstäbe an Österreichs Infrastruktur, auf die die Bundesregierung mit der „Digitalen Offensive“ und der „Breitbandstrategie 2020“ bereits reagiert. „Mit unserer Breitbandmilliarde stellen wir die flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internet in ganz Österreich sicher. Insgesamt investieren wir in den kommenden Jahren 25 Milliarden Euro in leistungsstarke Infrastruktur und schaffen mit gut ausgebauten Autobahnen und Schnellstraßen, einem modernen Schienennetz und schnellen Internetverbindungen die Grundlage für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort“, betonte Technologieminister Gerald Klug im Rahmen der heutigen Podiumsdiskussion mit Helga Nowotny, Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung und Christoph Neumayer, dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung in der Oesterreichischen Nationalbank.

Unter der Moderation von Karl Blecha, Präsident der Gesellschaft zur Förderung der Forschung wurden im Science Forum „Vernetzung und Mobilität – Grundpfeiler gesellschaftlicher Entwicklung“ aktuelle gesellschaftliche und technologische Trends thematisiert. Die GFF beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Chancen und Bedrohungen durch die Digitalisierung. Diese verändert den produktiven Sektor, der Wachstum und Beschäftigung steuert. Österreich wird durch die Entwicklung von Hochleistungs-Breitband-Infrastrukturen zu einem der innovativsten Länder in der EU aufsteigen, wie Karl Blecha ausführt.

Neue Herausforderungen wie die weitere Vernetzung von Produktions-und Logistiksystemen sowie die Weiterentwicklung von Mobilitätskonzepten und Energiesystemen verlangen auch nach neuen innovativen Lösungen. „Mit konsequenter Forschung und Entwicklung schaffen wir nicht nur neue Technologien die das Leben der Menschen erleichtern, wir schaffen dabei genauso hochqualitative Arbeitsplätze in Österreich. Deshalb finanziert mein Ressort die industrienahe Forschung mit 500 Millionen Euro pro Jahr“, so Klug weiter.

Die Science Forum-Reihe hat zum Ziel wissenschaftlich aktuelle Themenstellungen zu behandeln, die Kernfragen gesellschaftlicher Entwicklungen, wirtschaftliche Prosperität und forschungspolitische Entscheidungen zum Inhalt haben.

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Dr. Günter Hillebrand
Generalsekretär der Gesellschaft zur Förderung der Forschung
Tel.: 0664 6207621

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