- 05.04.2016, 12:25:54
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Aubauer begrüßt plangemäße Installierung von ELGA als Fortschritt für Seniorinnen und Senioren
ÖVP-Seniorensprecherin verlangt Umsetzung auch von E-Medikation, elektronischem Rezept, Impfpass und Notfalldaten
Utl.: ÖVP-Seniorensprecherin verlangt Umsetzung auch von
E-Medikation, elektronischem Rezept, Impfpass und Notfalldaten =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Wenn ELGA funktioniert, dann stellt dies einen
großen Fortschritt gerade für Seniorinnen und Senioren dar. Damit
müssen nicht immer alle Befunde mitgenommen werden“, zeigte sich
heute, Dienstag, die ÖVP-Seniorensprecherin und
Bundesobmannstellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes Mag.
Gertrude Aubauer erfreut über die Aussagen des
Krankenanstaltenverbundes (KAV). Mittlerweile sind alle Wiener
Gemeindespitäler und Pflegewohnhäuser an das ELGA-Portal
angeschlossen, am AKH laufen derzeit die Vorbereitungen für den
ELGA-Start. Laut KAV laufe bisher alles plangemäß und ohne Probleme.
Besonders wichtig sei hier laut Abg. Aubauer die „Usability“, also
die Benützung möglichst anwenderfreundlich zu gestalten, um das
Potenzial von ELGA bestmöglich zu heben.
Aubauer gab zudem ihrer Hoffnung Ausdruck, dass ELGA in Zukunft auch
dazu beitrage, Doppelbefundungen zu vermeiden. Das würde den
Patientinnen und Patienten unnötige Aufregung und den
Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern Geld ersparen, das man wiederum
in die Gesundheitsvorsorge investieren könnte.
Bedauerlich findet es die ÖVP-Seniorensprecherin jedoch, dass vorerst
nur Entlassungsdokumente sowie Labor- und Röntgenbefunde aus den
Spitälern eingetragen werden und das Projekt noch nicht umfassend
ist. Auch die E-Medikation verzögere sich, obwohl das Pilotprojekt
erfolgreich gewesen sei. „Die Arbeit sollte mit deutlich mehr Tempo
wieder aufgenommen werden. Darüber hinaus wäre die Umsetzung des
elektronischen Rezepts wichtig.“ Mit Hochdruck sei zudem daran zu
arbeiten, dass in ELGA (oder auf der E-Card) eine freiwillige
Speicherung von Notfalldaten und eines elektronischen Impfpasses
möglich wird.
Als wichtig für den Erfolg der elektronischen Gesundheitsakte sieht
Aubauer auch die Einrichtung der ELGA-Ombudsstelle, die auch
Patienten, die keinen Computer haben – wie beispielsweise vielen
älteren Menschen -, direkte Einsicht in ihre elektronische
Krankenakte gibt, sowie auch über die Ausstiegsmöglichkeiten
informiert. Die Ombudsstelle wird bei der Einsicht in Patientendaten
das Vier-Augenprinzip rigoros und nachweislich einzuhalten haben, um
im Interesse des Datenschutzes jede missbräuchliche Einsichtnahme
zuverlässig zu verhindern.
(Schluss)
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