ÖVP Wien-Parteitag 12: Blümel: Freiheit schaffen, Chancen denken, Sicherheit geben

Exzellenz statt Mittelmaß - Geschichte schreiben, statt von Geschichte leben – Ziel: Leistung von Weltgeltung und gleichzeitig Geborgenheit im Grätzl

Wien (OTS) - „Ich will, dass diese Stadt wieder Exzellenz in die Welt hinaus trägt, statt im Mittelmaß zu versanden. Ich will, dass das Wien der Zukunft nicht nur eine große Geschichte hat, sondern wieder Geschichte schreibt. Ich will aus den heutigen Baustellen der Stadt unser Wien der Zukunft bauen, indem wir Freiheit sichern, Chancen denken und Sicherheit geben. Freiheit und Sicherheit müssen die Grundlagen unserer Politik sein“, erklärte heute der gf. Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Gernot Blümel, im Rahmen seiner Rede beim 35. ordentlichen Landesparteitag im Museumsquartier. Derzeit stehe es jedoch schlecht um die Freiheit und Sicherheit in dieser Stadt. „Wo ist die Freiheit, wenn ich für jede Anlagebewilligung, für jeden Schanigarten und für jede Veranstaltung 17 Mal zum Magistrat laufen muss? Wo ist die Sicherheit, wenn wir zu feige sind, von jenen, die hier bleiben, unsere Grundwerte einzufordern“, so Blümel und weiter: „Freiheit und Sicherheit sind die ganz normalen Kernaufgaben der Politik. Ich will, dass wir zu dieser Normalität zurückkehren.“

Das Bedürfnis nach Freiheit und Sicherheit passe auch zur Identität dieser Stadt, die sich aufgrund ihrer Historie herausgebildet habe. Jahrhunderte lang habe Wien Weltgeltung gehabt, war als Millionenmetropole wissenschaftlich und wirtschaftlich ein Sternleuchten auf der internationalen Bühne. Aber die ersten tausend Jahre seiner Geschichte sei Wien Provinz, der Rand der damals bekannten Welt, gewesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Wien plötzlich wieder Provinz. „Diese beiden Extreme, von Provinz zur Metropole, von Weltruhm zur Bedeutungslosigkeit haben sich tief in die Seele, die Identität, das Wesen der Stadt eingegraben“, so Blümel: „Damit ist das Wesen Wiens vor allem der Widerspruch.“ Eine Studie aus dem Jahr 2003 über „Das Wesen von Wien“ zeige, dass es zwar ein städtisches Gefühl der Offenheit gebe, aber auch eine gewisse Provinzialität, am Puls der Zeit, aber doch hinten nach, modern und wandelbar, aber trotzdem traditionell und altmodisch.

„Wien ist eine Mischung aus Provinz und Metropole“, so Blümel. „Die Politik muss deshalb für Wien auch beides möglich machen. Die Freiheit geben, Leistungen von Weltruhm erbringen zu können, aber gleichzeitig die Geborgenheit im Grätzl sichern“, so Blümel. Die Wienerinnen und Wiener sollen ihr Leben so gestalten können, wie sie es selbst für richtig erachten. „Und dabei soll ihnen möglichst niemand dazwischen reden, schon gar nicht der Staat oder die Stadt“, so Blümel. Gleichzeitig wollen die Wienerinnen und Wiener auch die Gewissheit haben, dass sie diese Freiheit in Sicherheit und in einem geordneten Umfeld leben können. „Ich will in einer Stadt leben, die für alle Heimat ist, die für die Zukunft unseres Wiens etwas beiträgt, die dem Unternehmertum die Freiheit gibt, sich zu entfalten, wo es sich für den einzelnen wieder lohnt, ein Risiko einzugehen. Stadtluft muss auch in Wien wieder frei machen. Daher:
Reißen wir die Fenster des Rathauses auf. Damit der rote abgestandene Mief weichen und Wien wieder die Luft der Freiheit atmen kann. Wien ist viel besser, als Rot-Grün es sein lässt. Die Wienerinnen und Wiener können viel mehr, als sie derzeit dürfen." (Schluss)

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