- 02.04.2016, 16:53:52
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ÖVP Wien-Parteitag 12: Blümel: Freiheit schaffen, Chancen denken, Sicherheit geben
Exzellenz statt Mittelmaß - Geschichte schreiben, statt von Geschichte leben – Ziel: Leistung von Weltgeltung und gleichzeitig Geborgenheit im Grätzl
Utl.: Exzellenz statt Mittelmaß - Geschichte schreiben, statt von
Geschichte leben – Ziel: Leistung von Weltgeltung und
gleichzeitig Geborgenheit im Grätzl =
Wien (OTS) - „Ich will, dass diese Stadt wieder Exzellenz in die Welt
hinaus trägt, statt im Mittelmaß zu versanden. Ich will, dass das
Wien der Zukunft nicht nur eine große Geschichte hat, sondern wieder
Geschichte schreibt. Ich will aus den heutigen Baustellen der Stadt
unser Wien der Zukunft bauen, indem wir Freiheit sichern, Chancen
denken und Sicherheit geben. Freiheit und Sicherheit müssen die
Grundlagen unserer Politik sein“, erklärte heute der gf.
Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Gernot Blümel, im Rahmen seiner Rede
beim 35. ordentlichen Landesparteitag im Museumsquartier. Derzeit
stehe es jedoch schlecht um die Freiheit und Sicherheit in dieser
Stadt. „Wo ist die Freiheit, wenn ich für jede Anlagebewilligung, für
jeden Schanigarten und für jede Veranstaltung 17 Mal zum Magistrat
laufen muss? Wo ist die Sicherheit, wenn wir zu feige sind, von
jenen, die hier bleiben, unsere Grundwerte einzufordern“, so Blümel
und weiter: „Freiheit und Sicherheit sind die ganz normalen
Kernaufgaben der Politik. Ich will, dass wir zu dieser Normalität
zurückkehren.“
Das Bedürfnis nach Freiheit und Sicherheit passe auch zur Identität
dieser Stadt, die sich aufgrund ihrer Historie herausgebildet habe.
Jahrhunderte lang habe Wien Weltgeltung gehabt, war als
Millionenmetropole wissenschaftlich und wirtschaftlich ein
Sternleuchten auf der internationalen Bühne. Aber die ersten tausend
Jahre seiner Geschichte sei Wien Provinz, der Rand der damals
bekannten Welt, gewesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Wien
plötzlich wieder Provinz. „Diese beiden Extreme, von Provinz zur
Metropole, von Weltruhm zur Bedeutungslosigkeit haben sich tief in
die Seele, die Identität, das Wesen der Stadt eingegraben“, so
Blümel: „Damit ist das Wesen Wiens vor allem der Widerspruch.“ Eine
Studie aus dem Jahr 2003 über „Das Wesen von Wien“ zeige, dass es
zwar ein städtisches Gefühl der Offenheit gebe, aber auch eine
gewisse Provinzialität, am Puls der Zeit, aber doch hinten nach,
modern und wandelbar, aber trotzdem traditionell und altmodisch.
„Wien ist eine Mischung aus Provinz und Metropole“, so Blümel. „Die
Politik muss deshalb für Wien auch beides möglich machen. Die
Freiheit geben, Leistungen von Weltruhm erbringen zu können, aber
gleichzeitig die Geborgenheit im Grätzl sichern“, so Blümel. Die
Wienerinnen und Wiener sollen ihr Leben so gestalten können, wie sie
es selbst für richtig erachten. „Und dabei soll ihnen möglichst
niemand dazwischen reden, schon gar nicht der Staat oder die Stadt“,
so Blümel. Gleichzeitig wollen die Wienerinnen und Wiener auch die
Gewissheit haben, dass sie diese Freiheit in Sicherheit und in einem
geordneten Umfeld leben können. „Ich will in einer Stadt leben, die
für alle Heimat ist, die für die Zukunft unseres Wiens etwas
beiträgt, die dem Unternehmertum die Freiheit gibt, sich zu
entfalten, wo es sich für den einzelnen wieder lohnt, ein Risiko
einzugehen. Stadtluft muss auch in Wien wieder frei machen. Daher:
Reißen wir die Fenster des Rathauses auf. Damit der rote abgestandene
Mief weichen und Wien wieder die Luft der Freiheit atmen kann. Wien
ist viel besser, als Rot-Grün es sein lässt. Die Wienerinnen und
Wiener können viel mehr, als sie derzeit dürfen." (Schluss)
Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie im Laufe des Tages
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